Autounfall mit gekauftem Auto, zugelassen auf dem Vorbesitzer, Versicherung?

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8 Antworten

Wenn im Kaufvertrag nichts zur Versicherung vermerkt ist, muss die Versicherung zahlen, denn es handelt sich um eine Haftpflicht. Was die Versicherung dir gegenüber versucht, ist daher gesetzwidrich.

In vergleichbaren Fällen schreibe ich immer in den Kaufvertrag: "Alle durch den Betieb des Fahrzeugs entstehenden Kosten gehen ab sofort zu Lasten des Käufers."

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So lange das Fahrzeug noch nicht umgemeldet ist, fährt der Erwerber auf das Risiko des Vorbesitzers. DESSEN Versicherung müsste also Haftpflichtschäden ersetzen. Mit der Konsequenz, dass die Prämie des vorherigen Besitzers steigt

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Kommentar von 19Michael69
19.01.2017, 14:36

Mit der Konsequenz, dass die Prämie des vorherigen Besitzers steigt

Das stimmt allerdings nur dann, wenn bestimmte Spielregeln nicht eingehalten wurden:

Verursacht der Erwerber nach Übergabe von Schlüsseln, Papieren und Kennzeichen, also vor Ummeldung des Fahrzeugs, einen Verkehrsunfall mit Drittschaden, muss die Versicherung des Verkäufers für den Drittschaden voll aufkommen. Dabei wird jedoch ein beim Veräußerer vorhandener Schadenfreiheitsrabatt nicht berührt.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass Datum und Uhrzeit der Übergabe des Fahrzeugs, der Schlüssel, der Papiere und der Kennzeichen dem Versicherer mitgeteilt werden und der Erwerber diese Angaben mit unterschrieben hat. Unterbleibt diese Mitteilung, kann der Versicherer im Kaskoschadensfall leistungsfrei werden. Der Unfallschaden wirkt sich auf den Versicherungsvertrag des Erwerbers aus.

Quelle:
https://www.adac.de/infotestrat/fahrzeugkauf-und-verkauf/versicherungsrecht/autokauf-verkauf/autoverkauf/default.aspx?ComponentId=34643&SourcePageId=48848

Gruß Michael

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Mich können die nicht hochstufen, da ich den Wagen abgemeldet habe und nie wieder zugelassen habe.

Man muss doch einen verursachten Schaden nicht über eine Versicherung laufen lassen, kann diesen doch auch selbst bezahlen.

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Kommentar von DerHans
19.01.2017, 13:49

Wenn der Verkäufer tatsächlich die Versicherung endgültig aufgibt, kann ihm das wirklich egal sein.

Andererseits könnte er ja auch einen unbelasteten Vertrag an einen nahen Verwandten abtreten.

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... die gesetzlichen Spielregeln sind doch klar und einfach und Dein Berater läßt Dich bei so einer für Dich wichtigen Frage wirklich einfach so hängen und hier auch noch rumwuseln?

Es muß Doch ab Umschreibung bis zur Außerbetriebsetzung auch ein Vertrag her.

Zudem darf/kann der Käufer den bestehenden Vertrag des Verkäufers übernehmen.

Belastet wird ab Übergabe der Käufer, wenn denn der Verkäufer seine Versicherung und die Zulassungsstelle über die Übergabe informniert. Wenn nicht, wird er belastet.

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Kommentar von 19Michael69
19.01.2017, 13:59

Welcher Berater? Welche Umschreibung? Wie den Vertrag übernehmen?

Du liest anscheinend wirklich nicht richtig.

Das Fahrzeug wurde nur abmeldet und nicht mehr angemeldet / zugelassen.

Dementsprechend gibt es keinen Berater, keine Umschreibung und auch keinen zu übernehmenden Vertrag.

Und jetzt frag bitte nicht wieder "Wo steht das?".

Gruß Michael

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Hallo,

rein rechtlich und ob das so sein muss und ob du keine Wahl hast, da kann dir wirklich nur jemand helfen, der sich mit der Materie perfekt auskennt.

Entweder ein Versicherungsfachmann - eventuell der deiner Eltern - oder sogar ein Anwalt.

Sicher ist zwar, dass das Fahrzeug versichert war, aber nirgends steht geschrieben, dass man einen Schaden über die Versicherung abwickeln muss.

Das käme ungefähr dem gleich, was die Versicherung jetzt von dir will.

Wickelt man einen Schaden über die Versicherung ab, dann geht der Schadensfreiheitsrabatt flöten und die Versicherungsprämie steigt.

Wenn der Vorbesitzer dem so zustimmen würde, dann müsstest du ihm in voller Höhe den Ausgleich für die höhere Prämie bezahlen.

Ich bin der Meinung, dass zumindest das möglich sein müsste. Aber nur dann, wenn der Vorbesitzer damit einverstanden ist.

Dann kommt es aber auch noch auf die Höhe des Schadens und den aktuellen Schadensfreiheitsrabatt des Vorbesitzers an.

Bei einem nicht allzu hohen Schaden kann es durchaus günstiger sein / weniger kosten, den Schaden aus eigener Tasche zu zahlen, als ihn über die Versicherung abzuwickeln.

Das wiederum kann die Versicherung ganz genau ausrechnen.

Viele Grüße

Michael


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Kommentar von schleudermaxe
19.01.2017, 06:34

... oh ein Kenner?

Die gesetzlichen Vorgaben sind doch klar und deutlich und die versicherungstechnischen Spielregeln ordnen so eine Übergabe doch einfach und leicht.

Belastet wird der Verkäufer, es sei denn, er informiert seine Versicherung und die Zulassungsstelle zeitnah über den Verkauf, so auch meine Versicherung. Einfach einmal googlen.

Der Käufer darf/kann die Versicherung des Verkäufers übernehmen, dann wird er belastet.

Das wissen auch die Versicherungen und somit wird keine den Käufer persönlich belasten, wetten?

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Ich hatte mal ein ähnliches Problem.

Es gibt zwar eine gesetzliche Regelung, die ist aber (war es zumindest) mehr oder weniger flexibel. Grundsätzlich scheint es so zu sein wie Schleudermaxe es darstellte. 
Informiert der Verkäufer seine Versicherung nicht, so haftet diese weiterhin und der Käufer wird nicht belastet. Der Verkäufer allerdings auch nicht. Auf welcher Grundlage denn auch? Man könnte fast von einer 'Grauzone' reden und bin mir auch ziemlich sicher, dass sich die Versicherungsgesellschaften derer bewusst sind. 

Ich hatte 10 Minuten nach der Vertragsunterschrift einem anderen Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt genommen, weil ich von den neuen Knöpfen usw. abgelenkt war --> Klassiker. An meinem neuen, gebrauchten Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden, das andere Fahrzeug war ein Kleinlastwagen.
Und jetzt wird es interessant: das von mir gekaufte Fahrzeug war vollkaskoversichert. Der Verkäufer hatte den Unfall von seinem Balkon mitbeobachtet und war sofort zur Stelle. Er hat umgehend seine Versicherung über den Unfall und das Setup informiert. Der Haftpflichtschaden wurde sowieso geregelt. Und der mir entstandene Schaden wurde von der Vollkaskoversicherung (abzüglich SB) reguliert. Entschädigt wurde der Versicherungsnehmer. Die Versicherung agierte einerseits so, als ob es den Kaufvertrag gar nicht gegeben hätte (obwohl sie davon wusste), hat andererseits den Versicherungsnehmer aber nicht hochgestuft. Ich wurde auch nie für irgendetwas belangt oder hochgestuft.

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Kommentar von DerHans
19.01.2017, 13:51

Nicht die VERSICHERUNG haftet, sondern der Unfallveruracher. Die Versicherung zahlt nur die Entschädigung.

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Du hast den Unfall verursacht und das reicht zum hochstufen an ab Meldung hin oder her  wer den Schaden verursacht zahlt auch mit der Herabsetzung der SF Klasse je nach Höhe von 1 bis hin zu 10 Stufen  z, B, SF 17 auf SF 7 von 35% auf 50 % wen man keinen Rabattretter im Vertrag hat  . 

Wechselt man die Versicherung muss man alle Schäden in den letzten 3-5 Jahren angeben macht man da falsche oder unrichtige Angaben wird es sehr teuer, da ist der Unfallschaden ein Taschengeld dagegen den alle Angaben werden auch genau nachgeprüft .

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Kommentar von 19Michael69
19.01.2017, 02:49

Setzen - 6 - Thema verfehlt - durchgefallen !!!

Zum wiederholten Male gehst du vielleicht gerademal im ersten Satz auf die eigentliche Frage ein, um dann vollkommen abzuschweifen und dich auszulassen, so dass deine Antwort keinerlei Bezug mehr zur Frage hat.

Ich habe bisher ja echt viel Geduld mit dir gehabt und dich immer nett und freundlich darauf hingewiesen.

Seien es deine Wortwahl, deine Satzstellung, deine provokanten Anspielungen, deine Polemik oder deine unverkennbare Art alles niederzumachen, wovon (meistens nur) du nichts hältst.

Ich weiß nicht, ob du einfach nur unzufrieden oder wirklich vor 30 Jahren in deiner Zeit stehen geblieben bist.

Vor allem bei den Themen 125er / Leichtkraftrad oder Begleitetes Fahren ab 17 Jahren.

Wenn du willst, bin ich gerne bereit mit dir darüber zu reden und dich ins HEUTE zu holen. Das meine ich als ernstzunehmendes Angebot an dich!

Ansonsten bzw. wenn sich nichts ändert, wird es so langsam Zeit, dass du besser aufhörst hier und egal wo noch solche Antworten zu geben.

Viele Grüße

Michael

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ist es denn nicht generell unzulässig, ein nicht zugelassenes Fahrzeug zu bewegen, sogar als Strafhandlung verfolgt wird? Also zahle Alles und bleib ruhig wie ein Mäuschen, meine Empfehlung...

Viel Glück

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Kommentar von 19Michael69
19.01.2017, 02:16

Richtig lesen ;-)

Das Fahrzeug war zum Zeitpunkt des Unfalls noch zugelassen und versichert.

Gruß Michael

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Kommentar von schleudermaxe
19.01.2017, 06:24

... wo steht das?

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