Autounfall ...der andere ist Schuld, wie sieht es aus mit einem Leihwagen?

4 Antworten

Beim Fahrstreifenwechsel ist ihm jemand in die rechte Seite gefahren

Bedeutet, dein Mann hat einige Fahrzeuge überholt und hat dann nach rechts die Fahrbahn gewechselt.

 Polizei war da und er war definitiv Schuld der andere

Selbst wenn die Polizei diese Aussage getroffen hat, könnte es trotzdem vorkommen, dass dein Mann an dem Unfall eine gewisse Mit-Schuld hat. Außerdem die Schuldfrage entscheidet nicht die Polizei, sondern das Gericht.

Ich würde dir empfehlen: kontaktiere deinen Versicherungsvermittler, bzw. deine Versicherung und lass dir dort bei allem weiteren helfen.

Gruß N.U.

Wenn Dein Mann tatsächlich schuldlos ist hat er Anspruch auf einen Ersatzwagen für die Dauer der Reparatur bzw bis zur veranschlagten Wiederbeschaffung,  auf einen Anwalt (den solltet ihr allein schon wegen dem Personenschaden nehmen) ,  auf ein Fahrzeuggutachten,  auf Ersatz des Lohnausfall (sollte sich arbeitsunfähig schreiben lassen und die Verletzungen dokumentieren lassen, und ganz wichtig, der gegnerischen Versicherung anzeigen,  nur dann hat er möglicherweise Anspruch auf ein Schmerzensgeld), Abschleppkosten und auf Erstattung aller bei dem Unfall beschädigen Sachen wie zb. Kleidung oder Handy. Falls er auf dem Weg zur Arbeit oder zurück war, unbedingt die Berufsgenossenschaft informieren und ebenso seine private und/oder betriebliche Unfallversicherung (nicht zu verwechseln mit der gesetzlichen Unfallversicherung, eine oder beide wird er ja wohl zwangsläufig haben weil er einem derartig gefährlichem Beruf nachgeht)

Beim Fahrstreifenwechsel ist ihm jemand in die rechte Seite gefahren 

damit könnte auch dein Mann die Schuld am Unfall tragen. 

Auf jeden Fall ein Attest erstellen lassen und bei der Versicherung einreichen; ebenso bei der Polizei, welche den Unfall aufgenommen hat, das gehört in die Akte.

mit den Blessuren wird dein Mann kaum in der Lage sein morgen auf Arbeit zu erscheinen. 

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