Autounfall, aber wer ist schuld?

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10 Antworten

Die Polizei legt nicht fest wer Schuld hat und sollte sich dazu auch nicht äußern wenn die Lage so unübersichtlich ist. Das wird sich ein Gutachter ansehen und ein Richter darüber entscheiden. Wenn dir jemand nachweisen kann, dass du deinen Hintermann zur Vollbremsung gezwungen hast, dann wirst du vermutlich eine Teilschuld bekommen, nachdem du aber sagst, du hast ihn nicht geschnitten etc sollte das egal sein. Der Auffahrende, hat aber immer Schuld bzw. eine Teilschuld, da er, wenn er aufmerksam ist und den notwendigen Abstand einhält nicht auffahren würde. Wichtig ist schon mal, ob du ein Verwarngeld oder Bußgeld von der Polizei bekommen hast. Manche Versicherungen deuten das zumindest gleich als Teilschuld.

Da unsere Gerichte aber manchmal ein seltsames Urteilsvermögen an den Tag legen, wirst du in der Tat abwarten müssen, was noch kommt. Habe hier schon die wildesten Sachen erlebt. Wenn du der Meinung bist keinen Fehler gemacht zu haben bleib dabei und leg deinen Standpunkt offen.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:28

Danke 🙏🏻
Das mache ich auch, mal schauen was so passiert.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:43

Hm, ja sehr schade... Ich habe auch schon einiges gehört. Wirklich unglaublich manches. Man muss halt für sein Recht kämpfen.

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Kommentar von vildan
11.08.2016, 11:37

Ich melde mich nochmals zu Wort.
Das Verfahren wurde fallengelassen.
Ich wurde quasi freigesprochen.
Ich war nicht schuld.
Für alle, die so etwas ähnliches erleben.
So würde es vllt auch bei euch ausgehen.

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Vorausgesetzt du hast das hinter/neben dir fahrende Fahrzeug bei deinem Überholvorgang nicht geschnitten, trägt die Schuld an dem Unfall m. E. der auffahrenden Fahrer. Denn bei stockendem Verkehr muss man schon damit rechnen, dass mal jemand die Spur wechselt und das vorausfahrende Fahrzeug bremst. Wenn jemand als auffährt, hat er entweder gepennt oder ist zu dicht aufgefahren. Oder beides.

Ich setze jetzt mal voraus, dass du dich nicht falsch eingeordnet hast. Und so wie ich das verstanden habe, warst du in den Unfall selbst nicht verwickelt.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:01

Nein, ich habe den Wagen nicht geschnitten.
Es gab genug Abstand und es war stockender Verkehr, wir sind höchstens 20kmh gefahren.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:47

Ja, ein Wagen weiter hinten ist dem Wagen rechts neben bzw hinter mir (den ich eben überholt habe) aufgefahren.
Ja, die Ampel hatte auf grün geschaltet und zwei Wagen vor mir hatten schon erfolgreich überholt, wie bei einem Reissschlussverfahren. Ich wäre vielleicht die Letzte gewesen.

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zwar ist deine schilderung etwas unstrukturiert und nicht ganz schlüssig, aber wenn man als dritter oder unbeteiligter an einer kollision als verursacher beschuldigt wird, brauchen die anschuldiger hand- und gerichtsfeste beweise, um ihr eigenen mitverschulden reduzieren oder ausschließen zu können. die eigenen aussagen von alleinfahrern reichen nicht, bei unterschiedlichen darstellungen gilt immer noch der alte rechtsgrundsatz "in dubio pro reo".

warte ab, ob du eine vorladung oder einen bußgeldbescheid bekommst und schalte dann einen anwalt für verkehrsrecht ein.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:02

Vielen Dank, so mache ich es dann.

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Schwierige Frage, denn wir kennen nur deine Sicht der Geschichte.

Man selbst nimmt das natürlich parteiisch wahr, deshalb kann es sein, dass es für die anderen Beteiligten ganz anders aussieht.

Auch dass du die anderen als nicht aufgeweckt und als Drängler wahrgenommen hast, tut  für die Entscheidung leider nichts zur Sache.

Wichtig ist nur: Hattest du wirklich genug Platz, um rechts einzubiegen? Das müssen die zuständigen Leute entscheiden, und wenn diese sagen, so war es, dann hast du mit dem Unfall nichts mehr zu tun, dann müssen das die anderen beiden unter sich ausmachen.

Ich persönlich denke, dass wohl der hinterste, der aufgefahren ist, die Schuld bekommt... Aber wie gesagt... Das wird leider nicht von uns entschieden.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:06

Ja, so ist es. Ich warte jetzt auf den Brief.
Aber sollte ich als Verursacher dargestellt werden, gehe ich dagegen an.
Der hinterste Fahrer hat nämlich nur geredet ich habe geschwiegen, weil ich erst einen klaren Kopf bekommen wollte und auch nichts falsches sagen wollte.
Wenn ich schuld wäre würde ich es mir selber auch zugeben. Damit habe ich kein Problem. Aber ich sehe absolut keine schuld an mir.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:27

Die arme.
Zum Glück ist alles noch gut gegangen.

Ja, darüber freue ich mich auch, mein Rechtschutz habe ich erst seit einem Jahr und werde es das erste Mal nutzen, mal schauen.

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Der Fahrer muss immer so fahren, dass er in jeder Situation abbremsen kann. Solltest du einen Fehler gemacht haben könntest du vielleicht einen Strafzettel bekommen aber schuldig dürftest du nicht sein.

(Ein Bekannter stand mal an einer roten Ampel. Ihm fuhr einer drauf und drückte ihn in den Vordermann. Sogar da musste mein Freund den Schaden vom Vordermann bezahlen).

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 10:58

Die Sache mit deinem Freund kann ich jetzt aber gar nicht verstehen. Wenn er doch nach vorne geschoben wird...

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Deine Beschreibung reicht leider nicht ganz um das zu beurteilen. Du schreibst vom Reissverschluss. Hier waere als erstes zu klaeren ob das zutrifft (nach  § 7 Abs. 4 StVO). In diesem Fall saehe es fuer dich ganz gut aus. Allerdings muss es sich bei beiden Fahrstreifen um Fahrstreifen fuer die gleiche Richtung handelt und nicht z.b. um eine Auffahrt.

Sollte der Reissverschluss nicht zutreffen hast du mit der Schuld zu rechnen, da du eine Spur nur wechseln darfst wenn du dadurch niemanden gefaehrdest oder behinderst. Bei Geschwindigkeiten unter 80km/h gibt es praktisch kein "Draengeln" mangels geregelten Mindesabstand.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:31

Ich habe niemanden gefährdet, gedrängelt oder geschnitten.
Es war stockender Verkehr.
Wäre ich schuld gewesen, hätte ich auch was abbekommen.

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Meine Einschätzung ist das der der aufgefahren ist den Sicherheitsabstand nicht eingehalten hat, den hätte er das, hätte er schnell genug reagieren können um noch abzubremsen. Ich würde mir da garkeine Gedanken machen.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 10:59

Ja, so habe ich es auch in der Fahrschule gelernt. Ich bin mal gespannt.

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Die Grundregel sagt wer auffährt hat Schuld. Es gibt aber Ausnahmen. Da du nicht direkt mit dem Unfall zu tun hattest wirst du keine Schuld haben. Denn was kann ich dafür wenn 2 Autos vor oder hinter mir es zum Unfall kommt.


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Kommentar von vildan
04.04.2016, 10:59

Ja, das finde ich auch.

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Hallo,

wenn du keinen Schaden hast, dann bist du nicht in dem Unfall verwickelt, es sein denn du hast eine Vorfahrt ignoriert.

Misch dich nicht ein, sonst bekommst du auch noch ärger...

Du bist nicht dafür verantwortlich, daß die beiden kollidiert sind - so was - !!!

Emmy

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 10:57

Also ich will mich auch gar nicht einmischen. Aber der hinterste Autofahrer sagt ich solle bleiben bis die Polizei kommt, da es wohl meine schuld war. Ich konnte ja nicht "Fahrerflucht" begehen und bin geblieben und habe meine Aussage gemacht.
Also was heisst Vorfahrt, ich kann natürlich nicht von links nach rechts überholen. Aber es war wie gesagt, wie beim Reissverschlussverfahren und zwei Wagen vor mir haben es gemeistert.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:11

Frau :)
Ehrlich gesagt hatte ich tatsächlich das Gefühl er hält mich für blöd, da ich eine weibliche Autofahrerin bin. Überhaupt hat mich da keine für voll genommen.
Ich habe meinen Führerschein schon seit 12 Jahren und das war mein erster Unfall, wo ich als Verursacher gelten soll.

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Kommentar von vildan
04.04.2016, 11:45

Haha, Kleinwagen stimmt 🙈 bin aber Brünnette

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Wenn du geblinkt hast und der andere dich vorlassen wollte ist nur der nachfolgende Verkehr Schuld. Man muss den Abstand so halten, dass man noch zum Halten kommt bevor man die Heckstoßstange des Vordermanns erreicht hat.

-Noctis

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Kommentar von DieKatzeMitHut
04.04.2016, 11:01

...wenn jemand anderes in deinen Sicherheitsabstand fährt, ist das aber nicht deine Schuld.

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