Autoschaden verursacht aber Geschädigter meldet sich nicht?

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9 Antworten

Hallo Rose021,

vorab: Dein Bruder hat wirklich alles richtig gemacht!

Vermutlich ist in den Versicherungsbedingungen geregelt, dass schon die Meldung (und nicht erst die abschließende Zahlung/Regulierung) des Schadens zur Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse führt. Das gilt auch für die Höhe der Rückstufung, also für die Veränderung der Schadenfreiheitsklasse und damit des Beitragssatzes („Prozente“)

Wenn die Geschädigte selbst keine Schadenersatzansprüche bei Deinem Bruder oder seiner Versicherungsgesellschaft geltend macht, wird sich die Versicherungsgesellschaft mit der Geschädigten in Verbindung setzen und Informationen zum Schadenumfang anfordern.

Reagiert die Geschädigte hierauf nicht, so wird die Versicherungsgesellschaft vermutlich mehrfach erinnern. Das kann insgesamt eine längere Zeit dauern. Wenn sich die Geschädigte weiterhin nicht meldet, wird die Versicherungsgesellschaft den Schaden wahrscheinlich „ohne Belastung schließen“. Das bedeutet, dass die Bearbeitung des Schadenfalls eingestellt wird und die Schadenfreiheitsklasse rückwirkend auf den Stand gebracht wird, den Sie ohne die Meldung des Schadens gehabt hätte. Der erhöhte Beitrag wird dann erstattet.

Macht die Geschädigte Schadenersatzansprüche geltend und reguliert die Versicherungsgesellschaft den Schaden, so kann es sinnvoll sein, den Schaden „zurückzukaufen“. Hierbei werden die Kosten den Schadens an die Versicherungsgesellschaft zurück gezahlt. Ob sich das lohnt hängt vom konkreten Betrag ab und kann von der Versicherungsgesellschaft nach Abschluss der Regulierung berechnet werden.

Viele Grüße und einen guten Rutsch – Philip vom DEVK-Team

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da wird nix mehr kommen. Im Schadenfall ist die Versicherung zeitnah zu informieren, dagegen wurde eklatant verstossen. Wer weiss wo er sich diese Kratzer eingefangen hat. Zeitnah bedeutet höchstens 3 Tage.

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Nach meiner Kenntnis muss die Dame innerhalb von zwei Wochen den Schaden geltend machen, gerechnet ab dem Tag, wo ihr der Schaden und die Daten des Unfallgegners bekannt wurden. Ich gehe davon aus, dass sie alle erforderlichen Daten erhalten hat. Somit kann die Versicherung jetzt schon eine Regulierung ablehnen. Und wenn die Versicherung nicht belastet wird, wird auch niemand hochgestuft. Inwieweit Versicherungen den Anfänger hochstufen können, nur aufgrund der Tatsache, dass er einen Unfall verursacht hat, weiß ich nicht.

Und man kann sich leicht täuschen. Wir hatten einen kleinen Parkunfall, rückwärts ganz leicht gegen einen Mercedes benz Vito Transporter. Eine kleine Delle in der Fahrertür, eine kleine Delle im Seitenteil. Mit Smart Repair keine 200 Euro, zahlt man lieber gleich selber. Aber man ist fast schutzlos ausgeliefert. Abgerechnet wurden neue Tür und neues Seitenteil,, knapp 3.000 Euro. Da langen die Werkstätten nun mal richtig hin. Konnte reden, was ich wollte, gebracht hat es nichts. Und es ging von SF 14 in die SF 5!

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Kommentar von Rose021
30.12.2015, 07:51

Danke für die Antworten, habe jetzt mehr Zuversicht das er das doch noch irgendwie Regeln kann :)

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Also eigentlich muss die Versicherung deines Bruders nur zahlen, wenn der andere Geschädigte seinen Schaden rearieren lässt und ihn eben bei deiner Versicherung geltent macht.

Wenn dein Bruder seinen eigenen Schaden nicht über seine Versicherung laufen lässt, sehe ich keinen Grund, wieso diese den Beitrag erhöhen sollten, weil, wie du schon sagtest, der Schaden vermutlich so gering ist, dass es sich eher lohnt es aus eigener Tasche zu zahlen.

Im Grund habt ihr ja alles richtig gemacht, Schaden der Polizei gemeldet, der Dame die Kotaktdaten hingelegt..........mehr kannst du nicht tun, würde ich sagen. Klar kannst du sie ansprechen, wenn du sie kennst.

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Kommentar von peterobm
30.12.2015, 07:48

wenn der andere Geschädigte seinen Schaden rearieren lässt 

falsch, er kann auf Auszahlung abzgl. Mwst abrechnen.

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Es erschüttert die geneigten Fachleute, wieviel gefährliches Halbwissen in diesem schönen Forum vorhanden ist!

Und damit sind ausschliesslich die bisherigen Antworten gemeint...

Dem Fragesteller ist nur zu empfehlen, der Geschädigten sein obiges langatmiges Blabla jammernd vorzutragen und sie mit einem Handgeld (lohnt bis ca. 1.000 Eur) abzufinden! Anschliessend wird der Versicherungsschaden auf Null gestellt und die Prämie beträgt ab 2016 nur noch ca. 90 statt 170EUR.

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Auch wenn sie nicht reparieren lässt, kann sie sich den sog. Merkantilen Minderwert auszahlen lassen. Hinzu kommt der Gutachter.

Als Versicherter kann ich aber Schäden von der Versicherung zurückkaufen. Damit entfällt auch die Rückstufung.

Welche Rechtsmittel gegen die Verschleppung der Geschädigten bestehen kann aber wohl nur ein Anwalt beantworten.

Die Dame mal ganz lieb zu bitten in die Spur zu kommen, kann aber sicher nicht schaden.

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Kommentar von darkhouse
30.12.2015, 07:21

Nein, ganz bestimmt nicht. Sie weiß bescheid, hat alle erforderlichen Daten. Wenn sie nichts unternimmt, halte ich die Füße still, und stoße sie nicht noch an, so dass meine Versicherung teurer wird.

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Kommentar von Apolon
30.12.2015, 11:41

Hinzu kommt der Gutachter.

Du scheinst den Ursprungstext nicht gelesen zu haben.

.War auch keine große Sache,zwei kleine Kratzer die man kaum sieht.

Dafür wird kein Gutachter benötigt.

Unter Umständen war der Schaden so gering, dass der Geschädigte überhaupt keine Erstattung fordert.

Welche Rechtsmittel gegen die Verschleppung der Geschädigten bestehen

Und dieser Satz ist völliger Quatsch!

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Schaut nochmal in den Vertrag, den ihr abgeschlossen habt und ruft bei der Versicherung an um zu sagen, dass ihr die Kosten übernehmt.

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Wieso macht Ihr Euch Sorgen wenn Ihr alles richtig gemacht habt? Sie kann das Auto stehen lassen so lang sie will wenn  sie die Taxen zahlt. WEnn die Batterie dann leer ist, ist es auch ihr Problem. 

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Glaube nicht das die das einfach so da stehen lässt ich habe auch einen ganz leicht berührt musste 500€ Blättern für nichts ja du kannst das auch Cash zahlen musst du der Versicherung aber melden und deine Prozente sollten bleiben.

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