Autos um 1940?

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Deutschland war 1940 im Krieg, der private Autoverkehr, soweit man denn eines hatte kam peu a peu zum erliegen. Teilweise wurden die Fahrzeuge eingezogen. Ich kann Dir mal einige Automarken posten (kleine Auswahl der wichtigsten), die es 1940 noch gegeben haben müsste ... ganz neu natürlich der VW Käfer, der dann aber als Kübel an die Ostfront "durfte". Mercedes, Stoewer, Wanderer, Audi, Horch und DKW (Auto Union), BMW Eisenach, Bourgart, Opel und Ford ... 1940 waren aber fast alle schon auf Kriegsproduktion umgestellt, d.h. z.B. Einheits Kfz für die Wehrmacht oder Einheits Lkw. Im Vergleich zu Amerika war Deutschland jedoch Automobiltechnisch 1940 ein Entwicklungsland, dies sollte sich ja durch den Käfer ändern aber dann kam der Krieg ... Im weiteren gab es natürlich noch Lkw, Busse und Traktoren sowie Motorräder. In Großstätten gab es schon eine recht hohe Verkehrsdichte im Vergleich zur Ländlichen gegend, wo ggf. der Landarzt im Umkreis von 10km der einzige war der ein Auto hatte. Auch noch wichtig: Als die reichsautobahnen gebaut wurden gab es defacto noch gar keine Autos die darauf fahren konnten. Darum wurden extra Fahrzeuge entwickelt welche "Reichsautobahntauglich" waren, d.h. die längere Strecken bei hoher Geschwindigkeit (wir sprechen hier von 100-120 km/h) durchgehalten haben. Ein Auto war damals ein Luxus wie heute ein Privatflugzeug. Der Normale Durchschnittsbürger ging zu Fuß, fuhr Rad, Motorrad oder nutze Busse und Bahnen! Auch sehr verbreitet und heute fast vergessen: Pferde! Diese zeugten jedoch auch schon von einem gewissen Wohlstand,genau so wie Pferd(e) und Wagen.

es gab jene autos, die heute zum teil um horrende beträge gehandelt werden. google mal die bilder der "autos baujahr 1940" - die gute mittelschicht hatte schon autos, es gab viele motor- und fahrräder, man ging zu fuss oder nahm strassenbahn und bus.

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