Autorenfrage: Urheberrecht, Ideenrecht 2

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2 Antworten

Ob nun eine Gesamtanlehnung an ein berühmtes Vorbild mit aufgegriffenen Allgemeinplätzen oder die Weiterverwendung von fiktiv-erfundenen Elementen eines anderen Autors - von beiden Dingen würde ich dringend abraten. Abgesehen davon, dass ich befürchte, dass ein Zauberer-gehen-zur-Schule-und-kämpfen-gegen-das-Böse-Buch neben dem großen Vorbild kaum bestehen würde, sollte doch ein Autor über genug Fantasie verfügen, um sein Werk mit einem eigenen Alleinstellungsmerkmal zu entwerfen. Selbst wenn man sich rechtlich im "grünen Bereich" bewegt, käme man in den Fokus der Kritik, sobald auch nur eine vage Ähnlichkeit erkennbar ist. Es gibt zu viele Autoren, die sich an weltbekannten Erfolgsbüchern orientieren und versuchen, deren geistige Uridee neu zu gestalten, doch mir ist ad hoc keiner bekannt, der es auch nur annähernd geschaffte hätte, auf eine Stufe mit dem Vorbild zu rücken. Vielleicht könnte man hier auf die House-of-Night-Reihe eingehen, die ja als Mischung der HP- und Biss-Bücher gern genannt wird (Vampirschule) und einigermaßen erfolgreich ist, aber mehr fällt mir nicht ein.

Was die rechtliche Sache angeht, so würde ich empfehlen, direkt beim Urheber nachzufragen, ob man sich diverser Dinge bedienen darf. Manche Autoren gestatten es, wenn im späteren Buch ein Verweis dahingehend auftaucht (z.B. Mit freundlicher Genehmigung von Frau Rowling durfte ich die Horkruxe in diesem Buch verwenden).

Zusammengefasst: Nicht zu viel Zeit mit der Recherche nach rechtlichen Sachen diesbezüglich verschwenden, stattdessen eigene Plots kreieren. :)

Danke sehr. Es ist im Falle Harry Potter nunmal etwas schwierig, eigene Kreationen einzubringen, ohne dass sie etwas bereits existierendem ähneln, daher die ganze Fragerei.

MfG

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Du meinst also eine Geschichte, basierend auf den Hintergrund des Handlungsstrangs von Harry Potter...

Dein Zauberer Perry Hotter kann auch auf eine Schule namens Schrupfwurz gehen und dort von Dipl. Prof Trampeldorf unterrichtet werden und im Verlauf Abenteuer gegen den hellen Graf bestehen ... meinst du das?

Es würde darauf ankommen, wie weit du gehst, wann es ein Plagiat wird oder eine schlechte Anlehnung kann man nur im Einzelfall entscheiden, wenn es fertig ist ...

In diesem Sinne, aber so gesehen geht es mir rein um die Tatsache, dass man in etwas ausgebildet werden muss bevor man Meister ist. Sprich in diesem Beispiel eine Schule besuchen. Anlehnungen an Namen oder sonstige Harry Potter Inhalte gibt es nicht, es geht rein um die Tatsache, dass man die Schulbank drückt. Bei uns Menschen ist es die Grundschule, sekundarschule etc, da wäre es eine Schule für Zauberer. ...?

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