Automatische Verlängerung des Arbeitsvertrages ausschließlich rechtlichen korrekt?

3 Antworten

Wem ist bekannt, dass Du weiterhin arbeitest? Nur einem "kleinen" Vorgesetzten oder dem AG?

Wenn Du mit Wissen des AG weiterhin arbeitest hast Du einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Es gibt nur Befristet oder Unbefristet.

Wenn der Arbeitsvertrag befristet ist z.b. bis zum 31.12.2014 dann ist der Arbeitsvertrag hiermit ausgelaufen, es bedarf keiner gesonderten Kündigung durch den AG.

Wenn da keine Klausel irgendwie steht wegen Verlängerung ?! dann gibt es auch keine automatische.

Solltest du unbedingt klären nicht das du "umsonst" arbeitest.

Auch selbst wenn , ohne richtige Vertrag-grundlage würde ich nicht weiterarbeiten , das habe ich 2-3 im Einzelhandel gemacht, natürlich bekomme ich geld /Urlaub. Kann aber Probleme z.b bei Streitigkeiten, Abfindungen, Tätigkeiten mit sich bringen und genau diese Probleme hatte ich gehabt.

Das kann schon sein das es zu Streitigkeiten kommt.

Aber eine Vertragsgrundlage gibt es schon. Das ist der geschlossene befristete Vertrag und das Teilzeitbefristungsgesetz. Und das Befristungsgesetz kann nicht per individuellen Arbeitsvertrag ausser Kraft gesetzt werden.

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Die Rechtslage ist eindeutig. Wird mit beiderseitigem Einverständnis, und das liegt ja hier zweifelsfrei vor, ohne weitere Befristung über die Frist hinaus gearbeitet, wandelt

sich der Vertrag automatisch in einen -unbefristeten- um. Einer irgendwie gearteten Erklärung des Arbeitgebers bedarf es hierzu nicht.

§ 625 BGB Rechtsgrundlage Stillschweigende Verlängerung

Herzlichen Glückwunsch.

LG

Hat ein Arbeitsvertrag der unbefristet werden soll Vorrang vor einem befristeten?

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Nun zu meiner Frage. Mein Vertrag wurde bereits dreimal verlängert jeweils um 6 Monate. Jetzt steht die nächste Verlängerung an. Mein nächster Vertrag wäre somit unbefristet. Der Betriebsrat hat mir schon signalisiert, dass der Arbeitgeber meinen Vertrag nicht verlängern will. Zeitgleich mit mir werden noch drei weitere Verträge verlängert (alle befristet) und es wird neues Personal gesucht (befristet). Wir üben alle die gleiche Tätigkeit aus. Es ist auch nichts vorgefallen. Ich war immer pünktlich. Habe gut gearbeitet. Wurde keinmal vom Arbeitgeber darauf hingewiesen, dass er mit mir unzufrieden ist.Hat denn eine unbefristete Beschäftigung einen Vorrang auf Verlängerung gegenüber weiteren befristeten? Welche Möglichkeiten hat denn der Betriebsrat, um mir zu helfen?

Es kann ja nicht sein, dass mein Vertrag nicht verlängert werden soll nur weil er dann unbefristet ist oder ich dem Arbeitgeber unsympathisch bin.

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Kündigung des Arbeitsvertrages zum Ende eines Monats oder zum Beginn des Folgemonats?

Nehmen wir mal folgenden Fall an: Ein Arbeitnehmer ist in einem aktiven Arbeitsverhältnis und möchte die Firma wechseln. Er unterschreibt einen neuen Arbeitsvertrag bei der neuen Firma wo der erste Arbeitstag als der 1. August festgelegt wird. Der Arbeitnehmer will nun seinen alten Arbeitsvertrag fristgerecht kündigen. Muss er in die Kündigung schreiben "ich kündige das Arbeitsverhältnis zum 1. August" oder "ich kündige das Arbeitsverhältnis zum 31. Juli" ?

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Der Fall:

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Müsste der Anschlussvertrag eigentlich UNBEFRISTET sein? ( Im 1. AV steht, dass der Arbeitsvertrag nur EINMALIG BEFRISTET ist)

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Meine Frage, wäre es ratsam Anfang März mal bei meinem Vorgesetzten vorsichtig nachzufragen ob meine Verlängerung auf alle Fälle klappen wird?

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