automatische Nachspeisung bei Solaranlagen

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3 Antworten

eigendlich ist bei solchen Anlagen keine nachspeisung erforderlich, da es sich um ein geschlossenes system handelt.

besonders leistungstark muss die pumpe nicht sein. wichtig ist nur, dass sie ausreichend druck bereit stellt.

meine empfehlung: plan garkeine Pumpe ein. es gibt so kolbenpumpen mit speisebehälter die man zum Abdrücken von Wasserleitungen oder der gleichen verwendet.

wenn das Medium zu wenig ist, kannst du über den Befüll und Entlüftungsanschluss an die Anlage heran gehen. nun füllst du von der Wärmeträgerflüssigkeit in den Behälter. dann wird das Rückschlagventil in der Handfüllpumpe geöffnet um sie zu entlüften. jetzt kannst du wieder aufpumpen bis der fülldruck der Anlage stimmt.

lg, anna

noch eine wichtige ergänzung:

wenn die anlage ständig flüssigkeit verliehrt, dann hast du entweder eine leckage. oder das Ausdehnungsgefäß ist defekt....

lg, anna

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@Peppie85

Es geht darum, dass bei sehr großen Anlagen auf die Ausdehnungsgefäße schon sehr groß sind und daher meist ein auffangbehälter mit automatischer Wiederbefüllung eingebaut ist, würde gere wissen, wie groß der Auffangbehälter sein sollte und wie groß dann das Ausdehnungsgefäß ist. Außerdem die Leistung der Pumpe, die zum Wiederbefüllen der Anlage notwendig ist...

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@easylisi

wenn du dir mal diesen tread

http://www.wer-weiss-was.de/Anfragen/www_de/archiv/691110/solarthermie-verdampfen-der-solarfluessigkeit.html

durchliest, wirst du ganz schnell zu dem schluss kommen, dass hier irgendwas falsch läuft.

  • ausdehnungsgefäß zu klein
  • sicherheitsventil mit zu gereingem auslösedruck
  • sicherheitsventil defekt
  • ausdehnungsgefäß defekt
  • membrangegendruck zu gering

üblicherweise haben diese ventile einen Auslösedruck von 6 Bar. der fülldruck der Anlage im kalten Zustand sollte nicht über 3,5 Bar liegen.

für jeden Liter Fluid im Krislauf ist ungefähr ein Liter Nettovolumen an Ausdehnungsgefäß empfehlenswert...

ürbgeins, das nachfüllen des Ausdehnungsgefäßes sollte unbedingt mit Stickstoff erfolgen.

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Es ist ja wohl davon auszugehen, dass die angeführte Anlage von einem Planer geplant wurde. Wenn der das ordentlich gemacht hat, dann sind die entsprechenden Angaben aus den Planungsprotokollen zu entnehmen. Wer soll sich denn in dieser "Wald- und Wiesencomm" Fachspezifisch äußern können? Nachspeisung in einer Solaranlage ist auch mir unbekannt, es sei denn es handelt sich um ein Drainback-System. Die Hersteller von Solarsystemen sollten zu dieser Frage auch Auskunft geben können.

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