Automatik vs Schaltwagen

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7 Antworten

Hier in den USA sind Handschalter schon lange zur Rarität geworden.

Auch in Deutschland sind die Automatikfahrzeuge auf dem Vormarsch!

Mit Automatik fährst Du erst einmal wirtschaftlicher (ich rede jetzt nicht von "Uralt-Automatikgetrieben") - denn kein normaler Fahrer schaltet so häufig, um seinen Motor immer im optimalen Drehzahlbereich zu halten.

Zudem schonst Du mit einer Automatik auch den Motor - eigentlich den ganzen Antriebsstrang.

Gerade im Stadtverkehr kann man sich weitaus besser auf den Verkehr konzentrieren und muss sich nicht ums Schalten kümmern.

Überholvorgänge sind eigentlich auch einfacher.

Es sind also eigentlich nur Vorteile, die für eine Automatik sprechen. Ich fahre schon lange nichts mehr anderes.

Und bevor jetzt irgend welche seltsamen Kommentare kommen - ich bin einige Jahre Rennen gefahren, ich habe hier auch noch öfter mal echt heiße Oldtimer unterm Hintern und fahre mit denen sicher nicht gemütlich (allerdings hier mit einem gewissen Risiko, aber ich weiß, wo die Jungs srehen)

Zu früh die hilfreichste Antwort gewählt. Verhältnissen in den USA kann man mit Deutschland nicht vergleichen. Hier gibt es nicht so viele Fzg mit Automatik, und das hat seine Gründe. Wenn die Schwester nicht schalten kann sollte sie das mal wieder lernen, denn so schwer ist das nicht. Hat sie in der Fahrschule ja auch gelernt. Und solange es kein Neuwagen ist lohnt sich Automatik nicht, die älteren verbrauchen viel mehr als welche mit Schaltgetriebe.

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@CJ1991

Auch in Deutschland ist die Zahl der Automatikfahrzeuge erheblich gestiegen - und der Trend geht so weiter!

Die alten "Automaten" hatten das Problem, dass viel Leistung "verpantscht" wurde... das war bei den eher leistungsschwächeren Fahrzeugen, die in D den größten Markt ausmachen, nicht gerade günstig. Das ist aber bei den modernen Automaten nicht mehr der Fall. Zudem es für kleine Fahrzeuge spezielle Automatikvarianten gibt (CVC u.a.)

Die Automaten die in etwa den letzten zehn Jahren verbaut wurden, sind schon verbrauchsgünstiger - gerade im Stadtbereich - als jemand, der schaltfaul durch die Gegend fährt.

Vor allem bei jemandem, der sich beim Schalten nicht sicher ist, trägt die Automatiuk wesentlich zur Sicherheit bei!

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@kritiker111

Übrigens - noch etwas - die Verhältnisse in den Stadtverkehren USA und Deutschland lassen sich sehr wohl miteinander vergleichen. Denn gerade da werden die meisten Kilometer zurück gelegt.

Und auf Langstrecke wäre in den USA die Automatik eher überflüssig als in Deutschland, da ich lange Strecken ohne jegliche Brems- oder Beschleunigungsvorgänge mit gleich bleibender Geschwindigkeit fahren kann (muss) Ich fahre teilweise Cupertino bis Los Angeles durch, da kann ich die Gangwechsel der Automatik an den Fingern abzählen. Erst im Großraum LA kommt wirklich Verkehr auf, da gibt es wechselnde Geschwindigkeiten.

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Also so wie ich schalte, verliert das Automatikgetriebe, wenns um den Verbrauch geht. Es ist mit den modernen Automatikgetrieben zwar nur noch minimal mehr, aber die optimale Beschleunigungsart um möglichst Spritsparend zu fahren (Gaspedal voll durchdrehen und bei spätestens 2000U/min hochschalten, dann ist der Durchfluss optimal) geht beim Automatik nur, wenn man die Automatik beeinflusst, da das Getriebe sonst herunterschaltet um die Beschleunigung zu verbessern.

Für die Automatik spricht: Höherer Komfort durch sanftere Schaltvorgänge. Mehr Konzentration aufs Fahren selbst, da man nicht eine Hand vom Lenkrad nehmen muss um zu schalten. Und zudem ist der Verschleiß an Kupplung und Getriebe geringer, da die Automatik die Verbindung zwischen Getriebe und Motor wesentlich schneller und besser herstellen kann als ein Mensch (welcher für gewöhnlich die Kupplung etwas schleifen lässt wodurch der Verschleiß stark erhöht wird.

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@Officker

Also meine Mutter hat auch einen Automatikwagen und (das soll sich jetzt bitte nicht blöd anhören), aber Geld spielt keine Rolle bzgl. Benzin.

Es geht meiner Schwester auch nicht um den Benzinverbrauch etc, sondern einfach nur um die Tatsache, ob es klug wäre, nochmal sich die Mühe zu machen Schaltwagenfahren zu üben oder einfach sich einen Automatikwagen zu kaufen. (Sie ist jahrelang mit dem Automatikwagen meiner Mutter gefahren und hat deshalb kaum Erfahrungen mit dem Schaltwagen). Sie wird sich aber demnächst einen Autmatikwagen kaufen. Das ist für sie schon beschlossene Sache. Ob sie dann nochmal darüber nachdenkt, Fahrstunden mit Schaltwagen zu nehmen, weiß sie noch nicht. Aber ich denke eher nicht.

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@Officker

Mein X5 50i führt bis zu 35 mph (also rund 50 kmh) schon zwischen drei und fünf Schaltvorgänge aus - auf zwei- bis dreihundert Meter! Danach rollt er im siebten Fahrbereich.... Übrigens langt dazu ein minimales Durchtreten des Gaspedals - der Motor holt sich über die elektronsche Regelung den Saft, den er beim Anfahren gerade benötigt.

Die Automatik schaltet also generell im maximalen Drehmomentbereich - da ist jedes Fahrzeug am verbrauchsgünstigsten. Es sei denn, ich will wirklich schnell beschleunigen - dann schaltet er eben erst bei 5000 U-min oder noch höher.

Ein handgeschalteter X5 50i - der eine Rarität ist, den ein Bekannter fährt - braucht bei vorsichtiger Fahrweise im Stadtverker ca. 3 Liter mehr.

Übrigens - die Verbindung zwischen Motor und Getrieb übernimmt ein Drehmomentwandler, der ständig "im Eingriff" ist, da wird nichts getrennt. Deswegen muss man ja auch auf der Bremse stehen, wenn man stehen bleiben will, sonst geht der Bock durch. Das sanfte Schalten - wenn also Kupplungs- und Bremsbänder den Planetenradsatz des Getriebes "schalten" - wird dadurch erreicht, dass die Zündung beim Schaltvorgang auf sehr kurz auf "früh" geht und damit das Drehmoment verringert wird.

Übrigens sind moderne Automaten auch in gewisser Weise lernfähig und passen sich der Fahrweise immer wieder an.

Der absolute Spritsparmeister war mein Autolieferant in Deutschland: Burkhard Bovensiepen, der nahm im Stadtverkehr seinen B5S aus dem Automatikmodus und hat die Fahrstufen von Hand gewechselt.....

Und mein in D noch gefahrener B5S machte dem Märchen von sanfte Schaltvorgängen schnell ein Ende, wenn er richtig gefordert wurde.... da hat es auch in den obersten Fahrbereichen an der Hinterachse noch bei den Wechseln gequietscht.

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naja sie wird nicht mehr wirklich schalten können, bzw mit Kupplung anfahren könne, würde das nicht unbedingt machen, man weiß nie wann man sich mal nen wagen ausleihen muss

Mietfahrzeuge haben fast alle Automatik - das kommt der Lebensdauer der Fahrzeuge zu Gute und spart teuren Kupplungsersatz...

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Dass sie sich zB im Notfall nicht gleich auf einen Schaltwagen einstellen kann. Ansonsten hat das keine Nachteile.

keine, außer dass die Automatik tendenziell etwas teurer ist

automatik frisst sprit und leistung!

schalten macht viel mehr spaß aba das is meine sicht

wenn man ehr der gemütliche, faule typ is ist automatik natürlich besser

Zeige mir noch einen Sportwagen, der nicht eine der verschiedenen Automatikarten an Bord hat. Rennfahrzeuge haben zumindest sequentielle Getriebe....

Sogar in der Formel 1 wurde die Automatik erst wieder abgeschafft.

Mit einer guten Automatik fahre ich jedem Handschalter davon - die meisten können nicht einmal hundertprozentig "auf den Punkt schalten", wobei allerdings dann auch ein recht hoher Verschließ in Kauf genommen werden muss.

Also, was hat Automatik mit gemütlich oder faul zu tun?

Und wenn Du mit gut 500 PS unterm Hintern und viel Drehmoment auf regennasser Fahrbahn schalten musst, dann wird´s manchmal lustig.

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@kritiker111

wir reden von normalen autos und nicht 500 ps! wir sind ottonormalverbraucher und keine superreichen! 500 ps xD!

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Keinen?!...außer dass es ihr iwann vll langweilig wird...

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