Autokauf von Privat, weißt sich plötzlich als nicht fahrtüchtig heraus?

9 Antworten

10 min hats gedauert und es macht rums!!!

Genau dann ist wohl die Feder gebrochen. So wie es aussieht, ist dieser Defekt erst aufgetreten, nach den du das Auto gekauft hast.

bzw. alten Federung, die mal erneuert werden müsse erzählt.

woher soll der Verkäufer das wissen, dass die Federung erneuert werden muss? Federn werden in der Regel nur getauscht, wenn die gebrochen sind. Aber so was kündigt sich nicht an.

Da eine Privatperson keine Gewährleistung geben muss, hast du wohl im den Falle Pech gehabt.

Die Angelegenheit ist sehr Ärgerlich, aber ich denke, da hast du einfach Pech gehabt. Die Feder ist ein Verschleißteil. Der Vorbesitzer kann ggf. nicht einmal gewusst haben, das die Feder bricht. Woher denn auch?

Desweiteren, war es ein Privatverkauf, du müsstest ihn schon arglistige Täuschung nachweisen, so das du da überhaupt Chancen hast, das Auto zurück zu geben.

Ich muss ganz hart sagen:

Du wurdest reingelegt.

Ein Gauner weiß, wen er über das Ohr hauen kann - und du warst sein Opfer.

Merk dir fürs nächste mal: nimm einen Spezi, der Fachmann ist, mit.

Der soll zunächst mal ruhig sein - erst dann eingreifen, wenns zu bunt wird.

In so einem Fall hätte er den Verkehrs-unsicheren Zustand entdeckt und ihr hättet umgehend die Polizei rufen können (arglistige Täuschung, Betrug).

Das im Nachhinein zu klären, kostet dich viel Mühe und Geld.

Mir ist am Anfang meiner 'Auto-Karriere' ähnliches passiert - doch ich hatte Glück.

Ich erzählte das meinem Nachbarn, und der war grad gut drauf. Er hatte frei und fuhr mit zu dem Täuscher.

Tja, wir haben da ein Problem.

Der Gauner: Sie, nicht ich. Mein Nachbar: Doch, Sie. Und er zeigt seinen Dienstausweis. Kriminalpolizei.

Bursche, das wird jetzt sofort geregelt, sonst hol ich meine Kollegen und die nehmen deinen Laden auseinander.

Ganz rasch rückte der das Geld raus und eine Entschädigung.

Vielleicht hast du auch einen Bekannten in deiner Umgebung - Polizei.

Ich wünsch dir Erfolg.

Rücktrittsrecht Autokauf von Händler

Hallo! Ich habe mir am 20.06.14 ein Auto gekauft. Gebrauchtwagen. Der Verkäufer ist bei einem Händler angestellt (Stempel auf dem Kaufvertrag als "Handel" nicht Privatperson). Da das Auto eine Delle hatte - und nur noch TÜV bis 02/15 - , habe ich ihn vor dem Kauf bei einer Werkstatt anschauen lassen. Der Verkäufer war dabei. Die haben 2 kleinere Sachen gefunden, was für mich ok war, da das Auto sehr günstig war (muss man halt was reinstecken). Jetzt nach dem Kauf sind mir noch mehr Mängel aufgefallen. Ich habe bei einer anderen Werkstatt nochmal nachschauen lassen und jetzt wird die Liste immer länger!

Bekannte Mängel vor dem Kauf: - ein kaputtes Radlager - ein kaputter Spurstangenkopf - Zugstrebe muss erneuert werden - Simmering muss neu

Nach dem Kauf festgestellte Mängel: - verkauft wurde der Wagen mit Zentralverriegelung, jetzt hab ich irgendwie einen anderen Schlüssel und kann nur jede Tür einzeln abschließen - Kofferraumschloss defekt - der Kofferraum ist offen - Anzeige im Wagen bzgl. Handbremse, Ölstand und Licht defekt (keine Anzeige) - Simmering reicht nicht mehr - Ölwannenabdichtung ist verrostet - es müssen ZWEI Spulstangenköpfe neu - Auspuffstelle muss ausgebessert werden (Rost) - ich habe auch die Befürchtung - ich hab da aber nicht so die Ahnung - das etwas mit dem Tacho nicht stimmt. Ich fahre laut Tacho 50 Km/h oder auch 30 Km/h und bin viel langsamer. Habe einen Freund nebenher fahren lassen. Der hat einen recht neuen Wagen und sein Tacho zeigt viel weniger an...

Dafür dass ich das Auto noch gar nicht gefahren habe, sind mir das mittlerweile echt zu viele Mängel.

Kann ich von dem Kaufvertrag zurück treten? Komischerweise gibt es im Kaufvertrag eine Klausel, die den Ausschluss von Sachmängelnhaftung beinhaltet. Vorliegende Mängel laut Kaufvertrag nur die Delle. Leider lernt man manche Dinge ja erst, wenn man sie erlebt... Da der Verkäufer eindeutig mit dem Handelsstempel als Verkäufer im Kaufvertrag genannt ist, handelt es sich ja nun nicht um einen Verkauf zwischen 2 Privatpersonen und damit ist ein Ausschluss von Sachmängelhaftung nicht zulässig, oder?

Ich bitte hier um Hilfe, was ich machen kann. Bitte keine Vorwürfe, wie man so blöd sein kann - ich ärger mich selbst schon mehr als genug.

Danke schon mal im Voraus!

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