Autokauf: Besser e- Auto, Benziner oder Diesel kaufen?

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13 Antworten

Meine persönliche Meinung: Nur ein Benziner!

E-Autos haben keine Reichweite, sind zu teuer und für langen Strecken völlig ungeeignet.

Diesel sind trotz aufwendiger Abgasreinigung immer noch Dreckschleudern, auch wenn man den Dreck jetzt nicht mehr sieht.

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Kommentar von Raketenfritze
09.08.2016, 18:41

Man kann nicht pauschal sagen, dass ein Diesel schmutziger ist als ein Benziner, moderne Direkteinspritzer-Benziner stoßen mehr Partikel aus als vergleichbare Diesel (weshalb Daimler bereits angekündigt hat, auch in Benzinern Partikelfilter zu verbauen).

Außerdem fährt man mit dem Diesel aufgrund des höheren Wirkungsgrads ressourcenschonender, bei der Herstellung des Kraftstoffs werden ja auch Umweltbeeinträchtigungen verschiedenster Art verursacht. Wer noch den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid berücksichtigen will, der findet beim Diesel auch eher die niedrigeren Werte (obwohl die Emissionen in Bezug auf Volumen und Energieinhalt höher sind!).

In puncto Kosten rechnet sich ein Diesel eben erst bei höherer Jahreslaufleistung sowie entsprechendem Streckenprofil (für Kurzstrecken ist ein Diesel schlechter geeignet als ein Benziner, optimal ist da natürlich ein Elektroauto).

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Ich würde mir ganz klar einen Diesel zulegen weil der sich einfach am Besten fahren lässt, eine sehr gute Reichweite bietet, wenig Wartungs-/Reparaturkosten verursacht, die Lebensqualität steigert, ...

Aber Jedem das Seine, umwelttechnisch bedacht sollte werden dass der E-Antrieb der Umweltschädlichste ist. Schon wegen der Herstellung, aber auch im Betrieb. Selbst wenn man ausschliesslich mittels erneuerbarer Energie aufläd, fehlt diese Energie trotzdem und muss, da auch noch der Atomausstieg beschlossen wurde, mittels Kohle erzeugt werden.

Der Eine oder Andere würde wegen der Umwelt das Fahrrad empfehlen. Das ist aber auch nur dann nicht umweltschädlich wenn es nicht auf der Strasse gefahren wird, fährt es auf der Strasse kann es indirekt weitaus stärker die Umwelt belasten als ein Auto mit Verbrennungsmotor.

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20.000 km sagt erst mal nicht viel.
Ist wohl leicht über dem Durchschnitt, aber noch lange kein Vielfahrer-Wert.

  • Wenn du für die Arbeit (Arbeitsstelle hin& zurück und/oder Dienstfahrten) jeden Tag ca. 100 km zurücklegst, wäre ein Elektrofahrzeug zumindest praktikabel. 200 * 100 = 20.000.
  • Wenn du jedes Wochenende 200 km hin&zurück zu deiner Liebsten fährst, ist ein E.fahrzeug über seiner Reichweite. 50 * 400 = 20.000.
  • Wenn du Sonntagsfahrer bist und 2 mal im Jahr ausgedehnte Urlaubsfahrten unternimmst, wird die Infrastruktur noch bedeutender, also sie ohnehin schon noch dürftig ist. 40 * 100 + 2 * 8.000 = 20.000.

Und dann kommt es natürlich noch auf dein Budget an.
Und auf deinen Lebensstil und deine Werte.

Bei einem preiswerten Auto und durchschnittlicher Lebensdauer sind die Anschaffungskosten der großte Posten.
Schon ein Diesel-Aufpreis lohnt sich nur für Vielfahrer, so ab 30.000 km/a.
Gas könnte eine Alternative sein.

Und Elektroautos rechnen sich nicht. Eine handelsübliche Batterie kostet schon mehr als preiswertes Auto.
Und wer rechnen muss, der kann mit weniger Aufwand mehr sparen, Einzelpersonen und Staaten.

Das gilt für die heutige Situation. Mit intelligenten Lösungen sähe das anders aus, aber:

  • Wer fördert die? Unser Staat ist ein Spielball der Interessen, kein Gestalter.
  • Die Wirtschaft hat selten Visionen.
  • Der Privatman hat genug zu tun, und nur wenig Zeit, Visionen zu entwickeln und durchzusetzen.
  • Auch gute, intelligente und Visionäre Lösungen müssen erst mal bekannt werden.
  • Und sie müssen sich gegen starke Interessen durchsetzen.

Das ist genau das Gegenteil einer Verschwörungstheorie. Klar setzen sich die finanzkräftigen Interessenten ihre Interessen durch.
Das nennt sich je nach Sozialisation Kapitalismus oder Soziale Marktwirtschaft.

Mach eine Liste, was du willst.
Und was du hast.
Und welche Einschränkungen du hinzunehmen bereit bist.

Und dann rechne nach!
Ökonomisch und ökologisch und ganz persönlich.

Der Kapitalistmus hat ja durchaus auch positive Seiten.
Wenn in einer (pervertierten) Sozialistischen Planwirtschaft das Brot irgendwann billiger ist als das Getreide, dann verfüttern die Bauern eben Brot.
Und jeder muss dafür bezahlen.

Aber der Kapitalismus hat auch seine perversen Seiten.
Hier legt man sich Bio-Kost auf den Teller, und in der Armen Welt werden Wälder gerodet und Tiere ausgerottet.
Menschen werden nur vertrieben. Meist jedenfalls. Was man so liest.

Soweit ich informiert bin, reden wir da über mal locker über 10.000 €.
Die lassen sich auf viele Arten gut anlegen, ökonomisch, ökologisch und ganz persönlich.

Wenn du in meinem Betrieb im Rotlichtmilljöh vorbeikommst, zeige ich - vielmehr zeigen es meine fleißigen Bienchen - dir noch andere Wege zu Geldanlage.
Wenn du die 10.000 € raushängen lässt.

Upps, habe ich gerade wertvolle Deutsche Firmen mit wertvollen Deutschen Politikern verglichen?
Wird nicht wieder vorkommen. Wegenst der Werbepartners.

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Das kommt drauf an, wie lang eine Strecke ist, wo die Batterien geladen werden können, ob in den Pausen genügend Zeit zum Laden vorhanden ist, und, falls das nicht der Fall sein sollte, zwischen welchen Modellen mit Verbrennungsmotor entschieden werden kann.

Es gibt kein allgemein gültiges 'besseres' Auto, das grundsätzlich immer allen Bedingungen gerecht werden kann.

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20.000 im jahr, das ist so in der regel die schallmauer, an der sich der diesel lohnt. liehst man allerdings von den dieselskandalen, dann würde ich derzeit, egal von welchem hersteller, keinen diesel mehr kaufen---

ein reines E Auto macht m.E. nur sinn, wenn prlatisch auschließlich kurzstrecke gefahren wird...

lg, Anna

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Vergiß einfach die Elektroautos, schon allein von der Anschaffung her ist es zu teuer, selbst mit staatl. Förderung. Erst recht nicht wenn Du längere Strecken fährst, wovon auszugehen ist bei 20 000 Kilometern. Es wird erst interessant wenn sich die Hersteller auf einen einheitlichen Batterietyp sodaß der Akku nur ausgetauscht werden muß. Ein flächendeckendes "Tankstellennetz" auch noch vorausgesetzt.

Schau Dich mal um wie es mit einem Gasantrieb aussieht, ansonsten sollte es dann ein Diesel (Heizölmaserati) sein.

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Umwelt: gar kein Auto, zu Fuss gehen oder mit dem Fahrrad

Kosten: gebrauchten Diesel, fährste langfristig am günstigsten.

Ansonsten, Diesel sind auch heute noch Dreckschleudern, E-Autos werden mit Strom betrieben, der heute nach dem Atomausstieg, zu einem wesentlichen Teil aus Kohlekraftwerken stammt. Diese sind die grössten Dreckschleudern überhaupt. 

Kosten und Umwelt zusammengenommen ist der Benziner wohl die vernünftigste Wahl. 

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Kommentar von Raketenfritze
09.08.2016, 09:14

Man kann nicht pauschal sagen, dass ein Diesel schmutziger ist als ein Benziner, moderne Direkteinspritzer-Benziner stoßen mehr Partikel aus als vergleichbare Diesel (weshalb Daimler bereits angekündigt hat, auch in Benzinern Partikelfilter zu verbauen).

Außerdem fährt man mit dem Diesel aufgrund des höheren Wirkungsgrads ressourcenschonender, bei der Herstellung des Kraftstoffs werden ja auch Umweltbeeinträchtigungen verschiedenster Art verursacht. Wer noch den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid berücksichtigen will, der findet beim Diesel auch eher die niedrigeren Werte (obwohl die Emissionen in Bezug auf Volumen und Energieinhalt höher sind!).

In puncto Kosten rechnet sich ein Diesel eben erst bei höherer Jahreslaufleistung sowie entsprechendem Streckenprofil (für Kurzstrecken ist ein Diesel schlechter geeignet als ein Benziner, optimal ist da natürlich ein Elektroauto).

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Wenn Du unnötiges Geld ausgeben willst für die Vergrößerung des CO2-Ausstoßes ("well do wheel" gerechnet!), dann bist Du mit dem Elektroauto gut bedient!

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Aus Umwelt-Aspekten auf jeden Fall Elektro-Antrieb. Aber das macht nur dann wirklich Sinn, wenn du auch mit Erneuerbaren Energien auflädst.

Außerdem gibt es ja derzeit Förderungen für den Kauf von Elektrofahrzeugen und in manchen Städten auch andere Vorteile (z.B. kostenloses Parken in Stuttgart).

Dann kommt es natürlich auch drauf an, wie weit du am Stück fährst. Als Stadtauto ist meiner Meinung nach ein Elektroauto ideal.

Da ich aber kein eigenes Auto besitze und daher nur wenig Erfahrungen habe, was laufende Kosten, Wartung und Zuverlässigkeit betrifft kann ich dir keinen wirklichen Rat geben.

Ich würde mal eine Kostenaufstellung für verschiedene Möglichkeiten machen, dann noch Vor- und Nachteile verschiedener Technologien mit in das Ranking einbeziehen und dann schauen, was dir am ehesten zusagt.

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Immer nur einen Benziner oder auch einen Benziner-Hybrid. Diesel im PKW wird ein Auslaufmodell und lohnt schon jetzt nicht wirklich für die meisten Autofahrer. E-Autos sind zu teuer für das Wenige was sie bieten.

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Wenn du die Wahl hast und dir alles holen kannst und genug lademöglichkeiten hast dann ein e-Auto. Sonst eher Diesel.

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Würde 2017 den Tesla Model 3 kaufen. Wenn Infrastruktur stimmt und immer nur kurze Strecken gefahren werden.

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