Autokauf: Besser e- Auto, Benziner oder Diesel kaufen?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine persönliche Meinung: Nur ein Benziner!

E-Autos haben keine Reichweite, sind zu teuer und für langen Strecken völlig ungeeignet.

Diesel sind trotz aufwendiger Abgasreinigung immer noch Dreckschleudern, auch wenn man den Dreck jetzt nicht mehr sieht.

Man kann nicht pauschal sagen, dass ein Diesel schmutziger ist als ein Benziner, moderne Direkteinspritzer-Benziner stoßen mehr Partikel aus als vergleichbare Diesel (weshalb Daimler bereits angekündigt hat, auch in Benzinern Partikelfilter zu verbauen).

Außerdem fährt man mit dem Diesel aufgrund des höheren Wirkungsgrads ressourcenschonender, bei der Herstellung des Kraftstoffs werden ja auch Umweltbeeinträchtigungen verschiedenster Art verursacht. Wer noch den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid berücksichtigen will, der findet beim Diesel auch eher die niedrigeren Werte (obwohl die Emissionen in Bezug auf Volumen und Energieinhalt höher sind!).

In puncto Kosten rechnet sich ein Diesel eben erst bei höherer Jahreslaufleistung sowie entsprechendem Streckenprofil (für Kurzstrecken ist ein Diesel schlechter geeignet als ein Benziner, optimal ist da natürlich ein Elektroauto).

0
@Raketenfritze

Partikel stoßen Beide aus, aber bei den Dieseln gibt es das Problem der Stickoxyde. Und die gibt s beim Benziner meines Wissens nach nicht bzw. kaum.

0
@konzato1

Richtig, aufgrund der niedrigeren Verbrennungstemperatur entstehen beim Benziner nur wenig Stickoxide, dafür aber mehr Kohlenstoffmonoxid. Ist der Katalysator mal warm, dann wird das dort oxidiert und verlässt dann als ungiftiges Kohlenstoffdioxid das Fahrzeug.

Die Partikelproblematik tritt praktisch nur bei modernen Benzinern mit Direkteinspritzung auf, mangels Filter ist hier die Partikelzahl auch deutlich höher als beim Diesel, der den Filter ja schon seit längerer Zeit standardmäßig hat. In diesem Punkt besteht dringend Nachholbedarf, bis sich das auf breiter Front durchsetzt, wird es aber noch ein paar Jahre dauern.

Der Diesel hat das Stickoxid-Problem, für das es zwar technische Lösungen gibt, die aber aufgrund von Lücken in der Gesetzgebung (Stichwort Thermofenster) oder schlicht durch Betrug nicht voll zur Anwendung kommen. Da besteht beim Diesel wiederum Nachholbedarf, durch den VW-Skandal wird das Thema jetzt aufgearbeitet, in einigen Jahren sollte das auch besser aussehen.

Insgesamt sehe ich bei den Abgasen Diesel und Benziner nicht wirklich weit voneinander entfernt.

Der Diesel verhält sich durch den höheren Wirkungsgrad ressourcen- und klimaschonender, passt aber auch nicht zu jedem Anwendungszweck (wenn der Motor auf Kurzstrecken nie warm wird, dann sind Verbrauch und Verschleiß hoch und der Komfort niedrig, für solche Szenarien eignet sich ein Benziner deutlich besser).

Interessant wird es, wenn die Tests zur Emmissions- und Verbrauchsmessung an die realen Fahrbedingungen angenähert werden. Dann sehen wir besser, wie sich Abgasausstoß und Verbrauch bei uns Verbrauchern in der täglichen Anwendung verhalten können.

1

20.000 km sagt erst mal nicht viel.
Ist wohl leicht über dem Durchschnitt, aber noch lange kein Vielfahrer-Wert.

  • Wenn du für die Arbeit (Arbeitsstelle hin& zurück und/oder Dienstfahrten) jeden Tag ca. 100 km zurücklegst, wäre ein Elektrofahrzeug zumindest praktikabel. 200 * 100 = 20.000.
  • Wenn du jedes Wochenende 200 km hin&zurück zu deiner Liebsten fährst, ist ein E.fahrzeug über seiner Reichweite. 50 * 400 = 20.000.
  • Wenn du Sonntagsfahrer bist und 2 mal im Jahr ausgedehnte Urlaubsfahrten unternimmst, wird die Infrastruktur noch bedeutender, also sie ohnehin schon noch dürftig ist. 40 * 100 + 2 * 8.000 = 20.000.

Und dann kommt es natürlich noch auf dein Budget an.
Und auf deinen Lebensstil und deine Werte.

Bei einem preiswerten Auto und durchschnittlicher Lebensdauer sind die Anschaffungskosten der großte Posten.
Schon ein Diesel-Aufpreis lohnt sich nur für Vielfahrer, so ab 30.000 km/a.
Gas könnte eine Alternative sein.

Und Elektroautos rechnen sich nicht. Eine handelsübliche Batterie kostet schon mehr als preiswertes Auto.
Und wer rechnen muss, der kann mit weniger Aufwand mehr sparen, Einzelpersonen und Staaten.

Das gilt für die heutige Situation. Mit intelligenten Lösungen sähe das anders aus, aber:

  • Wer fördert die? Unser Staat ist ein Spielball der Interessen, kein Gestalter.
  • Die Wirtschaft hat selten Visionen.
  • Der Privatman hat genug zu tun, und nur wenig Zeit, Visionen zu entwickeln und durchzusetzen.
  • Auch gute, intelligente und Visionäre Lösungen müssen erst mal bekannt werden.
  • Und sie müssen sich gegen starke Interessen durchsetzen.

Das ist genau das Gegenteil einer Verschwörungstheorie. Klar setzen sich die finanzkräftigen Interessenten ihre Interessen durch.
Das nennt sich je nach Sozialisation Kapitalismus oder Soziale Marktwirtschaft.

Mach eine Liste, was du willst.
Und was du hast.
Und welche Einschränkungen du hinzunehmen bereit bist.

Und dann rechne nach!
Ökonomisch und ökologisch und ganz persönlich.

Der Kapitalistmus hat ja durchaus auch positive Seiten.
Wenn in einer (pervertierten) Sozialistischen Planwirtschaft das Brot irgendwann billiger ist als das Getreide, dann verfüttern die Bauern eben Brot.
Und jeder muss dafür bezahlen.

Aber der Kapitalismus hat auch seine perversen Seiten.
Hier legt man sich Bio-Kost auf den Teller, und in der Armen Welt werden Wälder gerodet und Tiere ausgerottet.
Menschen werden nur vertrieben. Meist jedenfalls. Was man so liest.

Soweit ich informiert bin, reden wir da über mal locker über 10.000 €.
Die lassen sich auf viele Arten gut anlegen, ökonomisch, ökologisch und ganz persönlich.

Wenn du in meinem Betrieb im Rotlichtmilljöh vorbeikommst, zeige ich - vielmehr zeigen es meine fleißigen Bienchen - dir noch andere Wege zu Geldanlage.
Wenn du die 10.000 € raushängen lässt.

Upps, habe ich gerade wertvolle Deutsche Firmen mit wertvollen Deutschen Politikern verglichen?
Wird nicht wieder vorkommen. Wegenst der Werbepartners.

Ich würde mir ganz klar einen Diesel zulegen weil der sich einfach am Besten fahren lässt, eine sehr gute Reichweite bietet, wenig Wartungs-/Reparaturkosten verursacht, die Lebensqualität steigert, ...

Aber Jedem das Seine, umwelttechnisch bedacht sollte werden dass der E-Antrieb der Umweltschädlichste ist. Schon wegen der Herstellung, aber auch im Betrieb. Selbst wenn man ausschliesslich mittels erneuerbarer Energie aufläd, fehlt diese Energie trotzdem und muss, da auch noch der Atomausstieg beschlossen wurde, mittels Kohle erzeugt werden.

Der Eine oder Andere würde wegen der Umwelt das Fahrrad empfehlen. Das ist aber auch nur dann nicht umweltschädlich wenn es nicht auf der Strasse gefahren wird, fährt es auf der Strasse kann es indirekt weitaus stärker die Umwelt belasten als ein Auto mit Verbrennungsmotor.

Autokauf kann ich das auto dann sofort mitnehmen?

hi will mir zum allererstenmal ein auto kaufen und wollte wissen ob ich das auto dann sofortmitnehmen kann oder ob ich noch einige tage warten muss?sorry aber ist halt mein erster autokauf ;)

...zur Frage

Von Benzin auf Diesel umsteigen sinnvoll?

Ich fahre jeden Tag über 100 km zur Arbeit und würde gerne auf Diesel umsteigen. Ich habe gehört das bei Diesel nur er Autokauf teurer ist, was gut ist denn das Auto kauft man nur 1 mal und tanken muss man öfters, da Diesel viel billiger als Benzin ist. Was würde bei einem Dieselmotor passieren wenn man wenig km macht? Lohnt sich ein Umstieg?

...zur Frage

lohnt sich ab 12.000km im jahr ein diesel?

ich habe eine frage: ich wollte mir den hyundai i20 zulegen nur das problem ist dass ich nicht weiß ob ich einen benziner oder diesel nehmen soll :/

ich fahre ca. 12.000 km im jahr und wollte das auto auch gebraucht kaufen ( 1,1 CRDI )

was lohnt sich da mehr : benziner oder diesel??

danke für antworten :)

...zur Frage

Auto, benziner oder Diesel?

Guten Abend

Manchmal frag ich mich was sich mehr lohnt ein benizer, oder ein Diesel? Also ich fahre ca 40-50km pro tag und fahre ein Benziner, ist da ein Benziner völlig aussreichend oder doch eher ein Diesel?

noch etwas wieviel km fahrt ihr so pro tag, benziner und Diesel

...zur Frage

Autokauf: Wie erkenne ich, ob eine Auto einen Aux-Anschluss hat, damit ich mit meinem Handy im Auto Musik hören kann?

Zum Beispiel auf mobile.de

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?