Autohändler macht falsche Angabe bei Mobile.de

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5 Antworten

Es hat mal ein Gerichtsurteil gegeben, das einem Kläger recht gab, der von einem Händler eine Erstattung der Fahrtkosten verlangte, die er wegen einer gelogenen Zustandsbeschreibung verplempert hatte. Ein Auto war als "in gutem Zustand" angeboten, was eindeutig nicht stimmte (selten genug, dass ein Gericht sogar eine so vage Beschreibung als falsch betrachtete).

Das ist aber fast schon das einzige Risiko, das der Händler hat - kommt es zum Verkauf, ist der Vertragstext relevant und nicht mehr das Inserat, daher muss man schon alles prüfen.

Wichtig ist was im Kaufvertrag steht. Das Angebot bei mobile.de ist unverbindlich. Du hättest es vor dem Kauf auch selber prüfen können. Entweder liegt dafür eine ABE vor oder es ist in den Papieren eingetragen.

Die Angaben in solchen Inseraten sind auch ohne einen Verweis darauf unverbindlich. Letzten Endes kommt es darauf an was der Verkäufer beim Verkauf selbst an Austattung angegeben hat, wenn er euch gesagt hat das der Wagen ein Sportfahrwerk hat und dass auch so im Vertrag steht dann muss auch eines drin sein.

Was im Angebotstext steht, ist letztlich irrelevant. Entscheidend ist, was im Kaufvertrag vereinbart wurde.

Fahrzeug anschauen, probe fahren, Papiere überprüfen und dann erst einen vernünftigen Kaufvertrag machen. So kauft man Autos. Dann gibt es hinterher auch keine (nur selten) Meinungsverschiedenheiten.

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