Autofahren: Sollte jemand, der zehn Jahre nicht mehr selbst gefahren ist, vorher Fahrstunden nehmen?

9 Antworten

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Sie muss nicht - aber es ist ganz sicher empfehlenswert und gut angelegtes Geld. Mindestens mal so eine Doppelstunde. Kostet nicht mal einen Bruchteil von der billigsten Reparatur. Hab ich vor einiger Zeit auf dem Lkw ebenfalls gemacht, einfach um mal wieder ein wenig Feedback und Praxis zu bekommen.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Nachschulung mit 17 nach einem Unfall mit dem Leichtkraftrad in der Probezeit. Da mussten wir Sünder alle in Kleingruppen eine Fahrprobe abliefern. Das waren alles Leute, die regelmäßig Auto fuhren und keine zehn Jahre Pause hatten, und bei jedem von denen fand der Fahrlehrer katastrophale Fehler.

Spitzenreiter war ein Teilnehmer, der beim Fahrerwechsel am Berg die Handbremse nicht richtig angezogen hatte. Im Dunklen rollten wir mit dem Auto langsam zehn Meter zurück, ohne dass auch nur EINER von uns im Auto was davon merkte - bis auf den Fahrlehrer. Als der uns das hinterher erzählte, konnten wir nur noch dicke Backen machen.

Im Anschluss an die Fahrstunde rate ich zu einem Sicherheitstraining, gern übrigens auch mit Ehemann. Das macht nicht nur Spaß, sondern die Chancen stehen auch mehr als gut, dass er dann dicke Backen macht, wenn ihm der Instruktor aufzeigt, was er sich in den letzten Jahrzehnten für einen Mist angewöhnt hat.

Soll er mal mit ihr für ein, zwei Stunden auf einen Verkehrsübungsplatz fahren und sie dort fahren lassen. Ist auf jeden Fall billiger als Fahrschule und nicht direkt im Strassenverkehr, sondern "nur" angenähert.

Aber er sollte sich auch mit kritischen Bemerkungen und Besserwisserei zurückhalten, um sie nicht zu verunsichern. Vielleicht wäre es ja besser, wenn sie mit einer Freundin hinfährt, da ist Frau oft entspannter und sicherer.

Aber ein bisschen "im Trockenen" zu üben ist mit Sicherheit eine gute Entscheidung- und wenn es auf Feldwegen und Nebenstrassen ist.

Wie viel ist sie denn vorher gefahren?

Wenn sie nur den Führerschein gemacht hat und danach fast gar nicht gefahren ist, ist es sicher nicht verkehrt, nochmal zwei, drei Fahrstunden zu nehmen.

Zwingend notwenig ist das aber sicher nicht. Nur, weil man nicht Auto fährt heißt das ja noch lange nicht, dass man keine Straßenverkehrspraxis hat - auch als Fußgänger und Radfahrer ist man im Straßenverkehr unterwegs, ebenso als Beifahrer im Auto.

Völlig unverständlich ist für mich die Einstellung des Mannes, dass sie ohne Fahrstunden nicht ans Steuer dürfe.

Sie ist vorher sogar extrem viel gefahren und das über Jahre hinweg, mindestens zehn Jahre. Das weiß ihr Mann auch, gerade deshalb kann sie es nicht ganz nachvollziehen.

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Nur, weil man nicht Auto fährt heißt das ja noch lange nicht, dass man keine Straßenverkehrspraxis hat

Es macht doch aber wohl einen Unterschied ob man als Beifahrer träumen darf oder ob man den Straßenverkehr als Fahrer in seiner gesamtheit erfassen muss, oder nicht?

Rechtlich darf sie natürlich fahren. Wer aber 10 Jahre nicht gefahren ist der ist meiner Meinung nach sehr viel ungeübter als ein Fahranfänger am ersten Tag mit seiner Fahrerlaubnis.

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@Crack

als Beifahrer träumen darf 

Deshalb habe ich ja auch nach der Fahrpraxis vor der langen Fahrpause gefragt.

Den Straßenverkehr in seiner Gesamtheit erfassen muss man auch als Radfahrer, als Radfahrer führt man ein Fahrzeug im Sinne der StVo.

Wenn sie, wie der oder die FS schreibt, zuvor über 10 Jahre lang recht viel gefahren ist, sollte die Wiedergewöhung nach ein wenig Übung an verkehrsschwachen Stellen "gegessen" sein.

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