Autofahren mit Kaninchen und ein neure Kamerad...

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Bauer hat keine Ahnung! Ob die Kaninchen sich verstehen, entscheiden sie in einem mehrere Tage bis Wochen dauernden Rangkampf bei dir daheim!
Nimm dein Kaninchen nicht mit. Du kannst den neuen Partner nach Kriterien aussuchen, die es wahrscheinlicher machen, dass sie sich verstehen: Da du einen kastrierten Rammler hast, wähle ein Weibchen, etwa gleiches Alter, kein Jungtier, keine zwei dominanten Tiere.

Wenn du beide in eine Transportbox setzen würdest, dann hättest du eine Panikbox-Vergesellschaftung. Enormer Stress für beide Tiere. Im schlimmsten Fall endet das tödlich.

Belies dich mal auf diebrain.de über Vergesellschaftung, damit du daheim dann keine Fehler dabei machst. Viele Menschen trennen zu früh, weil der Rangkampf heftig ausschaut.

Danke, ich werde mein Kaninchen echt nicht mitnehmen. Eigentlich will ich ihm die stressige Autofahrt auch nicht antun.

Ich hoffe sie werden sich verstehen. Aber ich bin zuversichtlich, denn wenn mein Kaninchen auf"Sommerurlaub" zu meinem Opa fährt, der auch Kaninchen hat, versteht er sich mit allen...

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@MiniMint

denn wenn mein Kaninchen auf"Sommerurlaub" zu meinem Opa fährt, der auch Kaninchen hat, versteht er sich mit allen...

Oha. Damit setzt du die Kaninchen aber alle einer Stressituation aus. Deins und die deines Opas. Sie klären den Rang und kaum sind sie fertig und haben ein Rudel gebildet, ist der Urlaub rum und sie werden wieder getrennt.

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Sorry aber du musst dich wohl noch informieren.

Erstmal hast du Kaninchen keine Hasen, Hasen sind geschützte Wildtiere.

Der Bauer hat wohl ebenfalls null Ahnung. Die Kaninchen werden sich nocht verstehen, sie werden kämpfen usw. Und das ist normal!

Vergesellschaftungsort

Es ist nicht ratsam, die Kaninchen einfach in ein vorhandenes kleines Gehege oder nur einen vorhandenen Kaufkäfig zu setzen. Bei kleineren Gehegen kann das zu großem Stress führen. Für die erste Begegnung eignet sich ein den Tieren unbekannter, neutraler Raum wie z.B. das Bad oder der Flur, am besten. Dieser sollte mit genügend Versteck- und Ausweichmöglichkeiten ausgestattet sein und sollte mindestens 6 m² groß sein. Unbekannt/Neutral deshalb, damit keines der Tiere Revieransprüche stellen und ggf. verteidigen kann. Groß sollte das Gehege sein, damit die Tiere sich in Ruhe annähern und auch mal aus dem Weg gehen können. In kleinen Gehegen müssen sich die Tiere zwar schneller zusammen raufen, aber sie stehen dort auch massiver unter Stress. Stress und Angst zwingt Kaninchen in engen Räumen zusammen - oder treibt sie in noch massivere Streitereien. Enge Räume sind im Grunde wie eine Arena: die Tiere werden zusammengepfercht und müssen sofort ihren Rang auskämpfen. Sie haben keine Chance, sich in Ruhe anzunähern und langsam kennen zu lernen. Sollten Sie keinen neutralen Raum anbieten können, bauen Sie in Ihrer Wohnung an einer Stelle, wo die Kaninchen bisher noch keinen Auslauf hatten, einen abgegrenzten Bereich auf, auf dem sich die Tiere kennen lernen können. Dafür eignet sich ein Gitterauslauf. Es ist ebenfalls möglich, das Weibchen zum Rammler in das Gehege zu setzen - wenn dieses mindestens 6 m² groß ist. Es ist auf keinen Fall ratsam, einen neuen Rammler einfach in das Gehege des Weibchens zu setzen - Weibchen verteidigen ihr Revier massiv und eine Vergesellschaftung im Terrain des Weibchens ist deshalb schwer.Sorgen Sie im Auslauf/Vergesellschaftungsgehge für verschiedene Unterschlüpfe mit mehreren Eingängen. Gut geeignet sind große Kartons, in die Sie auf allen vier Seiten eine große Tür schneiden. Ebenfalls geeignet sind Etagen und auch große Korkröhren, durch welche die Tiere durch rennen können. Verwenden Sie niemals Häuser oder andere Unterschlüpfe mit nur einem Eingang! Sitzt ein rangniedrieges oder im Kampf unterlegenes Kaninchen in einem Haus und kommt das Ranghöhere Tier in das Haus, dann muss das unterlegene Kaninchen naturgemäß nach Hinten ausweichen und dem ranghöheren Tier Platz machen. Wenn aber hinten eine Wand ist, kann das unterlegene Tier nicht ausweichen. Es ist gezwungen, auf das überlegene Tier zu zu gehen um zu einer Tür zu kommen (deshalb bringen 2 oder mehrere Türen auf einer Seite eigentlich kaum eine Entspannung). Geht das unterlegene Tier aber auf den Überlegenen zu, wertet dieser das - seinem Instinkt entsprechend - als Angriff und greift dann seinerseits an. So kommt es, dass dann das unterlegene Tier im Haus stark angegriffen wird, nicht selten fangen die schlimmsten Beißereien in Häusern an. Aber auch wenn das unterlegen Tier flüchten kann wird es oft noch durch den Käfig gejagt, es flüchtet evtl wieder in ein Haus und der Stress geht von Vorne los. Für jedes Kaninchen muss mindestens ein Unterschlupf vorhanden sein! Die Unterschlüpfe sind wichtig, damit die Kaninchen sich dort sicher und geschützt entspannen und ausruhen können. So können sie der ständigen Konfrontation mit dem fremden Tier etwas aus dem Weg gehen.Diese Art der Vergesellschaftung dauert etwas länger und der Halter benötigt etwas mehr Geduld, aber für die Tiere ist es wesentlich stressfreier als eine "Crashvergesellschaftung".

Crashvergesellschaftung

Es ist natürlich auch einfach möglich, die Tiere ohne Unterschlüpfe in ein enges Gehege zu stecken und sie einfach kämpfen zu lassen, bis sie zu müde werden und erschöpft im Gehege liegen - aber das wird wohl niemand seinen Tieren antun wollen - egal wie schnell das geht.

Gittertrennung, nebeneinander stehende Käfige?

Auf keinen Fall sollten sich fremde Kaninchen vor der Vergesellschaftung sehen oder riechen. Tiere, die bis zur Vergesellschaftung noch getrennt werden müssen, weil eins der Tiere in Kastrationsquarantäne ist, sollten ebenfalls auf keinen Fall im gleichen Raum untergebracht werden (Ausnahmen). Die Kaninchen dürfen nicht in Käfigen nebeneinander stehen oder durch ein Gitter getrennt werden. So staut sich Frust auf, weil die Kaninchen ihren Rang gern auskämpfen möchten, aber nicht können. Die spätere Vergesellschaftung wird dann umso schwerer! Es stimmt nicht, dass die Kaninchen bei einer Gittertrennung langsam den Geruch des nebenan wohnenden Kaninchens annehmen oder sich langsam an das andere Tier gewöhnen. Normalerweise bedeutet so eine Gittertrennung immer nur massiven Stress, weil ein Eindringling im Revier ist. Wenn sich die Kaninchen nicht vertragen, dürfen sie nicht in Käfigen nebeneinander stehen.( diebrain.de)

Lies hier nochmal nach: diebrain.de

Hi, lies dich bitte zum vergesellschaften ein - so kannst du gleich feststellen dass es sinnlos ist dein jetziges Kaninchen mitzunehmen. teilweise erkennt man erst nach Monaten ob Kaninchen miteinander auskommen (und man sollte sie NIEMALS einfach zusammen ins Gehege setzen) Und zu einem Männchen auch auf keinen Fall ein Männchen dazukaufen. Lies dich bitte auf sweetrabbits oder diebrain.de ein

Danke, ich habe mich eh schon eingelesen.

Es ist auch mal wo gestanden, man sollte beide Tiere mit Zwiebel einreiben, damit sie gleich riechen ->sich mögen. Oder dass man sie eben gemeinsam im Autofahren lässt oder in eine leere Badewanne setzt, weil das ungewohnt ist und sie die neue Situation gemeinsam durchstehen müssen.

Meinst du, dass das stimmt??? Ich finde das nämlich ein bisschen komisch...

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@MiniMint

Lass den Duftsstoffkram sein. Sie müssen ja sich riechen können, nicht irgendwelche Zwibeln oder gar Parfums etc.

Gemeinsam im Auto oder in der Badewanne, das nennt sich Panikbox. Eine sehr schnelle, aber für die Tiere katastrophal stressige Vergesellschaftungsmethode, von der ich dringend abrate.

Halt dich an das, was auf diebrain.de steht, dann klappt das schon.

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@Rechercheur

Gut, danke. Mir ist das mit der Badewanne eh ein bisschen komisch vorgekommen...

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