Autofahren in meinem Zustand?

7 Antworten

Das ist wirklich sehr viel das du da durch machen musst. Viel Kraft weiterhin.

Bei meiner Kollegin die auch gekrampft hat (ohne Koma und Einschränkung danach) war es so. Sie durfte 1 Jahr lang nicht Autofahren und würde auf Keppra eingestellt. Danach musste sie zum Verkehrspsychologen und hat ihren Führerschein wieder bekommen.

Bei dir ist das aber eine ganz andere Nummer, da du ja auch eine Gesichtsfeldeinschränkung hast und motorisch evtl ein paar Defizite noch hast. Ist natürlich mega sch*** das in deinem Alter.

Ich würde an deiner Stelle tu einem Amtsarzt und zum Verkehrspsychologen gehen. Evtl sogar bei ner Fahrschule nachfragen ob die schon mal so einen Fall hatten. Vielleicht könnte ein Neurologe da auch weiterhelfen

Generell halte ich es für wichtig das du dich wirklich bereitet für den Verkehr findest, nicht nur das du endlich wieder mobil bist und nicht mehr so eingeschränkt bist wie jetzt. Es sind ja auch noch andere am Straßenverkehr beteiligt und ich möchte nicht das du, wenn ein Unfall passieren sollte, dir Vorwürfe machst. Klar fahren auch viele Auto die es nicht sollten und Unfälle passieren auch täglich, aber das heißt nicht das man alles leicht in Kauf nehmen muss.

Viel Kraft weiterhin.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Es fahren ja alte Menschen mit über 70 noch Auto. Ich denke dass ich um einiges fitter bin wie solche.

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@Fatih5757

Genau das hab ich gemeint das wir nicht wissen wer alles Auto fährt und nicht wirklich fahrtüchtig ist. Aber bei deiner Schilderung finde ich es ziemlich schwierig zu verantworten das du Auto fährst. Das ist nunmal keine leichte Erkrankung sondern eine die einen sehr einschränkt und wo man vorsichtig sein muss. Ich weiß nicht wie gut du medikamentös eingestellt worden bist und wie hoch deine Krampfneigung ist bzw wann dein letzter Krampf war bzw warum du überhaupt gekrampft hast. Klar willst du wieder das du alles so machen kannst wie vorher aber nur weil man was unbedingt möchte heißt es noch lange nicht das es gut für einen oder die Umwelt ist.

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Dass du dich jetzt fit genug für das Fahren fühlst, ist ja nur die eine Sache. Die andere Sache ist die Gefahr eines möglichen erneuten Anfalls. Soweit ich das kenne muss man beispielsweise so und so lange anfallsfrei sein, um fahren zu dürfen. Aber da kann dir sicher (d)ein Neurologe Näheres zu sagen!

T3Fahrer

Hrmpf... ich kenne es aus dem engeren Familienkreis... Epi und Autofahren ist so eine Sache... selbst Epis, die NICHT so heftig erwischt wurden sollten mehrere Jahre anfallsfrei sein bis sie sich wieder ans Steuer wagen... und tunlichst drauf achten, dass die Führerscheinstelle nix mitbekommt.

Bei dir würde ich einfach mal zum behandelnden Arzt gehen und ihn direkt fragen.

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