Auto wurde auf Privatparkplatz beschädigt, Versicherung will nicht zahlen und meint dass jeder seinen eigenen Schaden zahlen muss. Stimmt das?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Diese meinte dann, dass jeder seinen Schaden selber zu tragen habe da es auf einem Privatgrundstück passiert sei. Was stimmt nun ?

Nun, das stimmt definitiv nicht.

Auch der Parkplatz einer Bank, sofern er für jedermann frei zugänglich ist, zählt zum öffentlichen Verkehrsraum - es gelten also alle einschlägigen Gesetze.

Rechtlich trägt in jedem Fall die Person welche die Tür öffnete erst einmal die volle Schuld, siehe §14 StVO.
http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__14.html

Dem Einparkenden würde meines Erachtens nach nur dann eine Teilschuld zukommen wenn er entweder zu schnell war, oder erkennen musste das hier jemand aussteigen möchte.

Was soll man da machen ?

Zuerst einmal an die eigene Versicherung wenden und dort nachfragen wie diese darüber denkt.
Die eigene Versicherung ist auch dafür da unberechtigte Ansprüche abzuwehren. Oft ist es aber so das hier nicht weiter nachgefragt wird wenn abzusehen ist das ein Rechtsstreit die Versicherung teurer kommen könnte als die sofortige Zahlung - das Ganze geht dann zu Lasten des Kunden.

Dann sollte man über die Einschaltung eines Anwaltes nachdenken um gegebenenfalls vor Gericht sein Recht zu erstreiten.

Also auch wenn die Beifahrerin die Tür geöffnet hat, geht die Gefahr immernoch vom KFZ aus, nichts mit Privathaftpflicht. Klar zahlt die nicht.

Komische Auskunft der Agentur oder ihr habt es verkehrt verstanden. So ein Parkplatzschaden geht idR. 50/50 aus. Heißt, du stellst Ansprüche an den VN vom einparkenden Auto und dieser stellt Ansprüche an dich. Jeder übernimmt vom anderen 50% des Schadens.

Also denke nicht, daß nur an dich Ansprüche gestellt werden. Du solltest deinen Anspruch auch bei der gegnerischen Versicherung anmelden. Schließlich ist der Fahrer so schnell in die Lücke gefahren, daß er nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, als die Tür auf ging. Mit so etwas muß man jedoch rechnen, wenn man einparkt.

Dass der Schaden von jedem selbst zu zahlen ist, liegt daran, dass die Schuldfrage nicht geklärt wurde.

Die Begründung "Privatgrundstück" ist natürlich totaler Unsinn. Jeder Parkplatz bei ALDI ist Privatgrundstück.

Wer offenen Auges gegen ein bestehendes  Hindernis fährt, sollte mal zum Augenarzt gehen.

Und wer die Autotür öffnet, hat eine besondere Sorgsamspflicht. Hier käme also auch ein Gericht schnell auf eine Schuldzuweisung von 50/50

Überholen bei unklarer Verkehrslage?

Habe gerade nachgelesen :

"Eine unklare Verkehrslage ist nur gegeben, wenn an einem vorausfahrenden oder stehenden Fahrzeug der linke Fahrtrichtungsanzeiger betätigt wird, dies der nachfolgende Verkehr erkennen konnte und dem nachfolgenden überholenden Fahrzeugführer noch ein angemessenes Reagieren – ohne Gefahrenbremsung – möglich war. Dagegen liegt eine unklare Verkehrslage nicht schon dann vor, wenn das vorausfahrende Fahrzeug verlangsamt, selbst wenn es sich bereits etwas zur Fahrbahnmitte eingeordnet haben sollte."

konnte jetzt nich genau rauslesen wie das ist wenn ich mich im überholvorgang befinde und das Fahrzeug dann erst anfängt zu blinken. Ich hatte diese situation und darauf hin habe ich gebremst (keine gefahrenbremsung) und der nachfolgende überholende hat mich in das zu überholende auto geschoben. Wie ist jetzt die Lage ?

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Da sich vor der Ferienwohnung noch Personen aufhielten, hielt ich ebenfalls unglücklich halb vor dem Hof und fragte ich nach wem das Fahrzeug gehört und dass das Privatgrundstück bitte freigemacht werden sollte.

Ein Herr mittleren Alters der sich als Fahrzeughalter zu erkennen gab fuhr mich äußerst unfreundlich an, dass der Parkplatz nicht als Privatparkplatz gekennzeichnet sei und er somit dort parken dürfte (nochmal es handelt sich um einen gepflasterten Hof auf dem Platz für 2 PKWS ist, aber nicht um gekennzeichnete Parknischen oder ähnliches, wer dort parkt parkt direkt vor einem kleinen Blumenbeet und einem Wohnzimmerfenster, in einem 800 Einwohnerdorf liegen des Weiteren nicht sehr viele öffentliche Parkplätze in einem Wohngebiet ;))

Das Gespräch fand vor den abgestellten Autos und auf dem Privatgründstück meiner Eltern statt, als ich mehrmals forderte, dass er sich bitte einen anderen Parkplatz suchen solle und ich sonst die Polizei rufen würde kam der Herr mir sehr nahe und meinte ich solle aufpassen wie ich mich ihm gegenüber verhalte, er sei nämlich Polizist. Da ich von dieser Aussage relativ unbeeindruckt war fielen von seiner Seite weitere unfreundliche Worte weswegen ich meine Drohung auch wahr machte. (Das Auto wurde als die Polizei unterwegs war übrigens in Rekordzeit umgeparkt, was 20 Minuten Diskussion sinnlos machte).

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