Auto Verkauft, Käufer will Auto zurück geben?

6 Antworten

So einfach ist das nicht. Du bist in der Gewährhaftungshaftung/Sachmängelhaftung. Du stehst für alle Sachhaftungsmängel gerade.

So aber.

Er kann dir das Auto nicht einfach zurückgeben.

Er muss dir die Möglichkeit der Nachbesserung geben. Äußerlich hoffentlich Fotos oder Zeugen.

Wenn du dies nicht nachkommst, gilt die Rückabwicklung.

Er kann sogar Schadensersatz fordern.

Bei einem Kaufvertrag immer schreiben Fahrzeug gilt/wird  als Defekt verkauft jedoch Fahrbereit mit/ohne Tüv bis yy. Es gibt Musterkaufverträge ,im Internet.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Oldenburger Münsterland

Mut ist wie ein Regenschirm, wenn man ihn am dringendsten braucht, fehlt er einem.

Bley 1914

Probegefahren,Besichtigt und keine Mängel festgestellt. Unterschriften

Bley 1914

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Bei Kaufverträgen zwischen Verbrauchern ist im Gegensatz zu Unternehmern ein Haftungsausschluss in Bezug auf jegliche Gewährleistungsansprüche möglich.

Ein solcher Haftungsausschluss kann mit dem Zusatz „gekauft wie gesehen“ in den Kaufvertrag wirksam einbezogen werden. Mit einer solchen Klausel haftet der Verkäufer nur noch in bestimmten Situationen (arglistige Täuschung, Abweichungen zwischen der vereinbarte und der übereignete Beschaffenheit der Kaufsache).

D.h. der Verkäufer kann mit dem Haftungsausschluss „gekauft wie gesehen“ grundsätzlich die Gewährleistung nur für solche Mängel ausschließen, die bei einer ordnungsgemäßen Besichtigung (zumutbare Untersuchung) der Kaufsache – ohne Zuziehung eines Sachverständigen – auffallen würden.

Liegt jedoch ein Mangel vor, der bei ordnungsgemäßer Besichtigung nicht aufgefallen ist bzw. nicht auffallen konnte, kann sich der Verkäufer mit seinem Haftungsausschluss nicht von seinen Gewährleistungspflichten befreien.

Mängel in diesem Sinne wären bspw. Eigenschaften, die der Verkäufer dem Käufer falsch ausgesagt hat (gelogen, geschwiegen oder womöglich über gewisse Eigenschaften getäuscht hat).

Der Käufer hat auch bei einem Haftungsausschluss „gekauft wie gesehen“ Anspruch die Kaufsache in dem Zustand zu erhalten, in dem er und der Verkäufer sie vereinbart haben. Daher ist es stets empfehlenswert im Kaufvertrag festzuhalten, welche vertragliche Beschaffenheit die Kaufsache enthält.

Daher sollte insbesondere bei einem Autokauf darauf geachtet werden, dass im Kaufvertrag eine detaillierte Beschreibung des Fahrzeuges vorliegt. Folgende Angaben sollten aufgenommen werden:

Lügt der Verkäufer und täuscht dem Käufer eine andere Eigenschaft am Fahrzeug vor, bestärkt die Lüge den Käufer zum Kauf des Fahrzeuges, so kann sich der Verkäufer nicht – trotz des Haftungsausschlusses –  beim Vorliegen eines Mangels von seiner Gewährleistungspflicht befreien.

Der hier zitierte Gewährleistungsausschluss ist unwirksam. https://rechtsklarheit.de/blog/unwirksamer-gewaehrleistungsausschluss-bei-privaten-verkaeufen

Das hat zur Folge, dass du in der gesetzlichen Sachmängelhaftung stehst. Folglich musst du für alle Mängel, die das Fahrzeug aufweist, geradestehen. 

So einfach zurückgeben geht jedoch nicht. Der Käufer muss dir die Gelegenheit zur Nachbesserung geben. Falls du dich jedoch weigerst, die Mängel, so denn tatsächlich welche vorhanden sind, zu beseitigen, kann der Käufer jedoch Rückabwicklung und sogar Schadensersatz fordern. 

Unwirksam ist der Gewährleistungsausschluss nur, wenn er vorformuliert ist und nicht individuell vereinbart wurde. Tendenziell stimme ich dir zwar zu, allerdings gibt es auch noch diese andere Möglichkeit.

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@franneck1989

Stimmt! Ob sie vorformuliert war, wissen wir leider nicht. Aber vielleicht klärt uns der FS ja noch auf. 

Aber die Formulierung lässt eher auf eine verkäuferseitige Vorgabe, als auf eine ernsthafte Verhandlung schliessen.  

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