Auto verkauft, Käufer sollte abmelden, tat es aber nicht. Wie verhalte ich mich?

8 Antworten

Früher, also ganz früher, vor vielen Jahren, ging das über die Versicherung.

Hatte mal selbst das Problem. Habe den Käufer über das Einwohnermeldeamt in Frankfurt ausfindig gemacht und der Versicherung gemeldet.

Dabei habe ich gelernt, dass das Melderegister ein öffentliches Register ist, also jeder, der ein berechtigtes Interesse hat, Namen und Adresse erfahren kann.

Schlimmer war aber, das mein Auto dann bei einem Raubüberfall in Belgien benutzt wurde und deshalb die Kripo bei mir vorbeischaute! Ich konnte aber wenigstens den Kaufvertrag vorzeigen. Und die Versicherung hat es dann irgendwie hinbekommen, mir zu helfen - leider weiß ich nicht mehr genau, wie.

In Zukunft also Verkauf nur über einen Händler, auch wenn es weniger Geld gibt und mein Auto wird vorher abgemeldet (ist schwierig, wenn man nicht weiß, wie lange man es noch braucht).

Dann muss der Käufer rote Nummernschilder (gibt's die eigentlich noch?) mitbringen und fertig.

Ich kann Dir nur raten, Dich an einen Anwalt zu wenden (evtl. geht es aber auch über die Verbraucherberatung - einfach mal probieren). Selbst die Anwaltskosten sind, gemessen an dem Ärger, den Du haben kannst (Unfall, Überfall, Schmerzensgeld, Schadenersatz etc.), doch eher als gering einzuschätzen.

Vor Dir aus wirst Du nicht weiterkommen, aber dokumentiere ALLES, was Du bisher unternommen hast und noch unternehmen wirst. Auch die Zeugenaussagen sind wichtig, aber Du darfst sie nicht beeinflussen. Bitte sie um eine schriftliche, sachliche Aussage (keine Vermutungen!) für die Akten (mit Datum und Uhrzeit).

Vielleicht hilft es aber ja, dem Verkäufer, den Du ja kennst, eine Frist von, sagen wir, sieben Tagen zu setzen, das Auto abzumelden und Dir die schriftliche! Bestätigung zu schicken, ansonsten erstattest Du Anzeige.

Und ja, die Polizei wird Dir dabei helfen. Der Käufer kann dann über die Staatsanwaltschaft bzw. vom Gericht gezwungen werden, den Namen des neuen Käufers herauszurücken.

Viel Glück!

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Dann muss der Käufer rote Nummernschilder (gibt's die eigentlich noch?) mitbringen und fertig.

Die gibt's nur noch für Autohändler bzw. Autowerkstätten - für Privatleute gibt es die Kurzzeitkennzeichen, welche 5 Tage Gültigkeit haben zur Überführung, für Probefahrten, sowie zur Vorführung bei TÜV oder Dekra für beliebige Fahrzeuge innerhalb Deutschlands.

https://www.strassenverkehrsamt.de/kfz-zulassung-kurzzeitkennzeichen

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@siola55

Danke für die Info. Ich fahre meine Autos immer so lange, dass sich dann evtl. die Bestimmungen schon mehrmals geändert haben, deshalb bin ich da nicht auf dem Laufenden.

Und wenn ich mein jetziges Auto verkaufen will oder muss, werde ich es nur abgemeldet und/oder über unsere Dorfwerkstatt machen.

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Folgendes Vorgehen: Als erstes mal Dir für die dumme Idee gratulieren, das Auto nicht selbst verkauft zu haben. Als nächstes trittst Du dem Verwandten für seine Blödheit in den Allerwertesten. Das sind die beiden Dinge, die erfolgversprechend sind.

Ansonsten hast Du ganz schlechte Karten, die durch jammern wegen der anstehenden Kosten nicht besser werden. Und mal ehrlich: den dusseligen Verwandten würde ich da gerne dran beteiligen. Du wirst da ohne dem Käufer Druck zu machen nicht weiter kommen. Manchmal hilft schon ein anwaltlicher Brief. Gehe also zum Anwalt, lasse Dich beraten und drohe per Anwalt mal mit Anzeige. Das Ganze liest sich nicht so, als ob der Käufer Interesse dran hat, bei der Polizei bekannt zu werden. Von daher soll er Dir nachträglich nen Kaufvertrag ausstellen, damit Du den Verkauf auch nachweisen und Versicherung kündigen kannst. Frist setzen nicht vergessen. Die 200-300 dafür sind sicher weniger als noch drei Jahre Versicherung zu überweisen. Was machst Du übrigens, wenn mit dem Auto auf Dich angemeldet irgendwo irgendeine Sch... passiert?? Alleine deswegen würde ich schleunigst was unternehmen.

Viel Erfolg. Gruss

So lange das Fahrzeug noch nicht abgemeldet ist, läuft es auf dein Risiko. Sprich du bist weiterhin für den Versicherungsbeitrag haftbar. Wird ein Schaden verursacht, trifft dich auch die Rabattrückstufung.

Dann kannst du natürlich den vertragsbrüchigen Erwerber in Regress nehmen. Allerdings geht das dann wiederum auf dein Risiko. Die evtl. Prozesskosten musst du verauslagen, sonst wird eine Klage gar nicht angenommen.

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