Auto ummelden und Prozentübertragung

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5 Antworten

Der Sohn meldet das Auto in Brandenburg auf seinen Namen um. Dazu braucht er eine "Elektronische-Versicherungs-Bestätigung" (EVB) von der Versicherung. Damit und mit den Fahrzeugpapieren kann er das Auto auf sich anmelden.

Bei seiner Versicherung muss er auch ein Formular zur Übertragung der schadenfreien Jahre von seiner Mutter auf sich übertragen (es werden die schadenfreien Jahre und nicht die Prozente übertragen. Und da auch nur so viele, wie er selbst "erfahren" konnte. Dafür muss er seinen Führerschein vorlegen). Seine Mutter muss das Formular auch unterschreiben und damit erklären, dass sie mit der SFR-Übertragung einverstanden ist.

siola55 28.11.2013, 13:05

... und die Kennzeichenschilder incl. der HU- / AU-Untersuchungsberichte wg. gültigem TÜV nicht vergessen vom Auto der Mutter!

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Eigentlich ganz einfach - wenn man's weiß! Hat der Sohn denn schon seinen Wunschversicherer - dann als erstes die Versicherungsbestätigung, diese 7-stellige eVB-Nr. für seinen vorläufigen Kfz-Haftpflicht-Versicherungsschutz anfordern und gleichzeitig das Formular für die Übertragung der schadenfreien Jahre von der Mutter (auch Rabattübertragung genannt) !

Dann mit den beiden Kennzeichenschilder von der Mutter incl. der beiden Zulassungsbescheinigungen Teil I + Teil II (früher: Fahrzeugschein + -brief), den HU- / AU-Untersuchungsberichten (wg. gültigem TÜV), sowie seiner Kontoverbindung bzw. einer Einzugsermächtigung fürs Finanzamt wg. der Kfz-Steuer! Wenn er dann auch noch seinen Personalausweis + Geld (ca. 60 € bis 80 € dabei hat - je nach Wunschkennzeichen u. a.) dabei hat, dürfte bei der Zulassungsstelle nichts mehr schief gehen!

Anschließend mit den neuen Daten das Kfz versichern und gleichzeitig die schadenfreien Jahre mit fem Formular beantragen!

Viel Erfolg damit wünscht siola!

Das ist alles kein Stress. Die Ummeldung betrifft nur den Halter des Fahrzeugs, nicht den Versicherungsnehmer. Der Halter ist für die Steuern, den TÜV und alle anderen Formalitäten verantwortlich. Die Mutter kann also zB weiterhin der Halter sein, aber der Sohn ist dann eben der Versicherungsnehmer. Am besten mal die Versicherung fragen, wie man das am unkompliziertesten macht. Wenn er das Auto ummeldet, bekommt er ja auch ein neues Kennzeichen. Er kann auch die Versicherung wechseln. Ich bin ja grundsätzlich ein Fan von Direktversicherungen und finde die Beratung von CosmosDirect da sehr empfehlenswert. Ist günstig, man muss nicht ständig in ein Büro und sich mit Versicherungsvertretern rumschlagen, wartet nicht lange am Telefon und die Leute da sind sehr freundlich.

https://www.cosmosdirekt.de/webflow/produkte/versicherung/kfz-versicherung/autoversicherung/kfz/?tt=beitrag&execution=e1s1&step=kfzeingabe1

Also: erstmal die Versicherung auf den Sohn übertragen und evtl wechseln (am besten heute oder spätestens morgen muss man auf den 31.12.13 kündigen, um wechseln zu können), ummelden kann man dann immer noch, wenn er die Zeit hat, zum Rathaus zu gehen.

Bleistein 28.11.2013, 11:11

Bei der Ummeldung des Autos erlischt die Versicherung der Mutter ja automatisch. Sie muss sich dann nicht an Fristen halten und der 31.12. spielt dabei keine Rolle.

Der Sohn geht mit der eVB seiner neuen (oder alten) Versicherung dann zur Zulassungsstelle und unterschreibt im Anschluss den neuen Versicherungsantrag. Mit dem Antrag muss dann die Rabattübertragung angestossen werde.

Fehlerquellen gibt es dabei einige. Darum ist das "Selbermachen" bzw. die Direktversicherung genau in so einem Fall nicht so empfehlenswert. Wenn bei der Übetragung nämlich etwas nicht funktioniert, wird man erfahrungsgemäß erst drei Monate später informiert, dass man rückwirkend auf SF1/2 hochgestuft wird und bitte jetzt 800 EUR nachbezahlen soll.

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Das Wichtigste wurde ja schon korrekt beantwortet, darum nur noch mal ganz klar:

Versicherungsnehmer und Halter(in) können ruhig unterschiedliche Personen sein. Versicherungstechnisch gibt es da also keine Fristen. Allerdings kostet es immer einen kleinen Aufschlag auf den Beitrag, wenn VN und Halter nicht identisch sind.

Frage noch zur Sicherheit: Der Sohn war soch während der 9 Jahre auch als Fahrer in der Versicherung eingetragen, oder!? Falls nicht, droht nämlich hier noch Ärger und man müsste dann nochmal erörtern, wie man dem entgehen kann.

qugart 28.11.2013, 14:37

Der Punkt mit dem Fahrerkreis ist enorm wichtig geworden.

Wurde früher auf sowas nie geachtet, verweigern heute die meisten Versicherer die Übertragung des SFR. Im Hintergrund steht immer der Abteilungsleiter mit dem bösen Wörtchen BaFin.

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