Auto tankstelle luft statt benzin?

11 Antworten

Ich würde sagen, du solltest eigentlich deinen normalen Kraftstoffverbrauch kennen. Ich meine jetzt nicht den Verbrauch, den dir deine Anzeige im Auto vorgaukelt. Du kennst das Prinzip, volltanken etwas über 100 km fahren und wieder volltanken. Dann die Rechnung, getankte Literzahl x 100 geteilt durch die gefahrenen Kilometer.
Jetzt kommt es drauf an, ob du normalerweise mit leerem Auto und nur mit dir als Fahrer unterwegs bist oder ob das Gewicht in etwa mit dem jetzigen während der Urlaubsfahrt gleich kommt. Es mag ja Leute geben, die ihre 2 Zimmer, Küche, Bad- Wohnung ständig durch die Gegend fahren.
Also das höhere Gewicht kann sich negativ auf den Verbrauch auswirken, ebenso die Höhenlage deiner Urlaubsregion. Je höher die Lage, je dünner die Luft. Heißt weniger Sauerstoffgehalt und das schlägt sich auch auf die Leistungsentfalltung und den Verbrauch nieder.
Weiterhin die Kraftstoffqualität. Im allgemeinen ist es in Deutschland mit dem Superbenzin so, es gibt den normalen Super mit 5% Ethanol und den E10 mit 10% Ethanol. Soll aber auch Länder geben, die einen weitaus höheren Anteil im Kraftstoff haben.
Also nicht immer gleich denken, dass man Betrogen wird. Das kann eine ganz einfache Erklärung dafür geben. Am häufigsten ist die Ursache für den Mehrverbrauch der Gasfuß des Fahrers selbst. Auch das richtige nutzen der Schubabschaltung kann den Verbrauch im Zaum halten. Die anderen Möglichkeiten möchte ich hier nicht alle aufzeigen.

Ich würde sagen, du solltest eigentlich deinen normalen Kraftstoffverbrauch kennen. Ich meine jetzt nicht den Verbrauch, den dir deine Anzeige im Auto vorgaukelt. Du kennst das Prinzip, volltanken etwas über 100 km fahren und wieder volltanken. 

Einerseits gibt es auch extrem präzise Bordcomputer (meiner zum Beispiel zeigt auf Langstrecken immer auf die erste Nachkommastelle das an, was ich berechne), andererseits ist gerade Deine "Messung" unpräzise, weil nicht jede Zapfsäule identisch ist. Hast Du auch nur einen Liter Abweichung, so geht dieser bei nur 100 km Fahrstrecke direkt drauf. Fährt man jedoch zum Beispiel 1000 km, beträgt die Abweichung nur 0,1 Liter. Man kann jede beliebige Strecke fahren, muss dann halt nur etwas rechnen, zum Beispiel bei 350 km Fahrstrecke die getankte Menge dann halt durch 3,5 dividieren. Je länger die Fahrtstrecke desto präziser.

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@checkpointarea

Das mit den 100 km fahren war ja auch nur als Beispiel gedacht. Da lässt es sich ja für viele einfacher rechnen.😏

Eine gewisse Schwankung wirst du immer haben. Alleine schon die Außentemperatur bringt da schon eine Differenz. Aber wollen wir jetzt wirklich das ganze bis aufs letzte diskutieren?

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🤦 mehr fällt mir dazu nicht ein. Ist dir überhaupt mal in den Sinn gekommen, dass dein Tank nicht luftdicht sein kann? Spätestens wenn du den Rüssel rausnimmst wurde ein Teil der Luft ja entweichen. Jenachdem wo du gerade bist, kann's sein das die Qualität von Sprit etwas schlechter ist als das was du gewöhnt bist

Ich liebe es, wenn jemand mal mit Logik ankommt.👍👍

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@Jogie24

Hab vergessen zu erwähnen das ein Tank ja auch eine Entlüftung hat um überschüssige Luft die durchs ausgasen vom Benzin entsteht ja auch irgendwo entweichen muss.

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Wo ist denn das Problem? Die Zapfsäule zeigt doch eh nur die Flüssigkeit an, die gepumpt wird. Selbst wenn Sauerstoff dazwischen ist, so bleibt ein Liter Benzin immer noch ein Liter Benzin.
Diese ganzen „blasenfrei tanken“ Glasfenster an den Zapfsäulen sind lediglich um den kritischen Deutschen aus den Achtzigern zu beruhigen, dass Benzin statt Luft gepumpt wird.
Ob dein Benzin mit anderen Stoffen gestreckt ist, kannst du somit nur am Fahren erkennen, wenn weder Reichweite noch Leistung sich äquivalent zu deinem Fahrverhalten orientieren.

Leider völlig falsch.....dem Zählmechanismus ist es ziemlich egal ,was da durchfließt, deswegen genau wurde das Schauglas ja schon vor dem 2. Wk eingeführt.Weil wenn man nicht selber tankt, war und ist das anscheinend immer noch ein beliebter Trick, um "mehr" zu verkaufen.

Auch das "Bezinpanschen" dürfte außerhalb der Europäischen Kernländer durchaus noch verbreitet sein.

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Als routinierter Autofahrer merkt man eigentlich schon wie viel Sprit man normalerweise benötigt. Wenn dann beim Tanken festgestellt wird, dass (bezogen auf die gefahrenen Kilometer) überraschend viel getankt wurde, sollte man hellhörig werden. Andererseits würde es mir brennend interessieren wie man statt Benzin einfach Luft reinpumpen kann... ;-)

🤔 Druckluftschlauch nehmen und in den Tank halten. Wird aber eine Stinkende Sauerei wenn der Kraftstoff dann In Panik vor der Luft die Flucht antritt. Der kommt dann meist im Schwall aus dem Tankstutzen heraus geschossen und begießt den Deppen der den Luftschlauch da reingesteckt hat.

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Das würde aber voraussetzen, dass man sich vorher mal dafür interessiert welchen Verbrauch man wirklich hat und sich nicht auf diese Anzeigen verlässt.

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Wie wäre es mit einem Blick auf die Füllstandsanzeige vor und nach dem Tanken, sowie einem Abgleich mit der Spritmenge, die auf der Zapfsäule steht?

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