Auto schneller warm wenn es 28 Grad Außentemperatur hat statt 18 Grad (Details in der Beschreibung)?

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2 Antworten

Deine Überlegung, derzufolge sich die Aufwärmzeit grundsätzlich proportional zur Temperaturdifferenz verhält, ist im Prinzip schon richtig. Hier sind allerdings zwei Nebeneffekte zu beachten:

Zunächst ist bei der Aufwärmungszeit weniger die aktuelle Außentemperatur maßgebend, sondern die aktuelle Temperatur der aufzuheizenden Körper, hier Kühlwasser und Motorblock. Und diese Temperatur kann nach strengen Frostnächten noch deutlich unter der aktuellen Lufttemperatur in der Mittagszeit liegen.

Weiterhin geht die Abwärme des Motors nur teilweise in die Temperaturerhöhung des Motors ein. Ein erheblicher Teil geht auch gleich an die Umgebungsluft verloren, die wird schließlich auch aufgeheizt. Und dieser Wärmeanteil ist größer bei kälterer Außenluft. Deshalb vollzieht sich die Temperaturerhöhung bei kalter Außenluft langsamer.

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