Auto privat gekauft > 2 Mon. später keine Tüvplakette erteilt wg. schwerwiegender Sicherheitsmängel

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6 Antworten

Wenn der Verkäufer die Mängel kannte und sie arglistig verschwiegen hat, dann kannst du dich vom Vertrag lösen. Schreib dem Verkäufer sofort einen Brief mit dem Betreff Anfechtung und schreib, dass du das Auto bei Kenntnis von den Mängeln nie gekauft hättest. Den Brief verschickst du mit Einschreiben Rückschein. Wichtig ist, das sofort, also am Montag, zu versenden.

Sonst kann das auch ein Betrug sein. Dann ist es was für die Polizei.

Vielen Dank schon mal für die vielen Antworten,

hätt ich echt nicht gedacht. Ich habe den Vorsbesitzer bereits kontaktiert. Er streitet ab, dass er die Leuchten abgeklemmt hat und er wüsste gar nicht, wie das geht. Ich weiß aber, dass er viel an Autos herumbastelt. Und er hat auch viele Kumpels, die mit ihm zusammen an Autos herumschrauben.

Der Kaufvertrag ist so ein Vordruck vom ADAC. Als Mäbgel steht eben der Frontschaden drin und das die Klimaanlage defekt sei. Mehr nicht. Ich kann doch aber als Käufer und Laie nicht wissen, dass was mit Airbag und ABS ist, wenn die Leuchten abgeklemmt wurden. Heißt es, dass ich als der Looser rausgehe, wenn er weiterhin behauptet, er wüsste das nicht?

Wenn er nicht bereit ist, den Vertrag rückgängig zu machen, Strafanzeige wegen Betrug stellen!

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Vertrag rückgängig machen wegen arglistiger Täuschung, wenn der Verkäufer es nicht zurücknimmt, Strafanzeige wegen Betrugs.

Es kommt auf den Kaufvertrag und dessen genauen Wortlaut an.

Das kann man pauschal nicht sagen, ohne alle Einzelheiten zu kennen.

das stimmt, aber abgeklemmte Kabel sind ein arglistig verschwiegener Mangel, weil ich denke, das wird nicht im Kaufvertrag gestanden haben. "Gekauft, wie gesehen" ist juristisch auch noch ein Unterschied zu "Gekauft, wie besichtigt"! Ich würd auf Wandlung des KV bestehen.

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@FarinAusland

Ein Verschweigen der o.g. "Sicherheitsmängel" ist ein Verkauf eines nicht verkehrssicheren Fahrzeuges und somit eine vollzogene arglistige Täuschung, solange es nicht vor dem Kauf extra ausgewiesen wurde. Im Grunde ein Grund, den Verkäufer schon egen Betrugs anzuzeigen, ohne ihm vorher die Chance zu geben, den Verkauf rückgängig zu machen. Und egal ob "gekauft wie gesehen" oder "gekauft wie besichtigt", Mängel, die die "Fahrbereitschaft" aufheben, müssen angegeben werden.

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Anzeigen kannst du. Jeden, immer und überall. Offenbar wurdest du über den Tisch gezogen. Und jetzt kommt ein sehr unerquicklicher Rechtsstreit......

Habe ich Pech, weil gekauft wie gesehen??

ja, realistisch höchstwahrscheinlich

theoretisch ist es so

dein freund, der vorbesitzer, wusste von den mängeln? ich denke schon

er hat sie dir beim kauf arglistig verschwiegen

es ist arglist, da du, wenn du es gewusst hättest, ja weniger bezahlt hättest

problem

du musst ihm nachweisen, dass er von den mängeln wusste

er sagt einfach, wusst ich nicht, bei mir fuhr der einfach und ich hatte ja keine tüv gemacht

mit einem guten anwalt, bekommst du ihm vielleicht nachgewiesen, dass er davon wusste und es verschwiegen hat

du musst dann alte werkstätten anschreiben, wo der wagen war, vorbesitzer etc

problem, anwalt kostet geld und es ist dein freund

und du brauchst wirklich einen guten, das ist aufwand für den, dedektivarbeit

so

quintessenz

versuch dich mit deinem freund irgendwie zu einigen

droh ihm zur not mit anzeige

weil wenn du die arglistige täuschung nachweist, ist es eine strafsache, keine zivilsache mehr

dann wird dein freund bestraft, nach strafgesetz, gibt dann 2 verhandlungen, einmal zivilrecht, für dein geld und strafrecht, für seine strafe

bei sehr schweren fällen, knast

droh ihm damit

Bei den meisten Fahrzeugen, die ich kenne und gefahren habe, ist beim Start immer eine Kontrolle des Airbags erfolgt, entweder durch blinken einer Lampe oder Anzeige im Armaturenbrett, wäre schon komisch, wenn man als Autofahrer dieses übersehen würde.

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