Auto parkt auf Fahrradweg. Wie informiere ich die Polizei über Amt?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Jedes Polizeirevier hat auch eine Festnetznummer. Oder Du machst ein Foto, notierst das Nummernschild und meldest das direkt bei der Polizei. Je ausführlicher und beweiskräftiger Deine Angaben, desto schwerer fällt es dem Fahrzeugführer sich rauszureden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lieber Siegfried,

in so einem Fall steht zunächst einmal die Beweissicherung im Vordergrund. Dazu musst Du als Radfahrer immer folgendes dabei haben:

  • einen Block
  • einen Bleistift (beides wasserdicht in einer wiederveschließbaren Plastiktüte verpackt)
  • einen Fotoapparat mit Blitzlicht

Als allererstes musst Du eine maßstabsgerechte Skizze der Location anfertigen und alle relevanten Gegenstände punktgenau einzeichnen. Auf einem gesonderten Blatt die Adresse, Datum, Uhrzeit, Kennzeichen des versperrenden Fahrzeugs, Witterungsverhältnisse und persönliches Befinden notieren. Dann den Schauplatz mit der mitgeführeten Kamera bestmöglich dokumentieren.

Daheim dann ein Ruhe die Dokumente aufarbeiten und sodann beim Ordnungsamt der Gemeinde abgeben.

Sollte Gefahr im Verzug sein, weil z.B. das Fahrzeug hinter einer uneinsehbaren Kurve geparkt ist, sofort an allen Häusern in der Nachbarschaft klingeln und den Fahrer ermitteln, damit er sein Fahrzeug entfernt. Tust Du das nicht, kannst Du belangt werden, weil Du die Gefahr erkannt hast und nichts gegen die Beseitigung der Gefahr unternommen hast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von keksi3313
12.10.2010, 06:39

DH!

Einfach die beste Art um so einen dämlichem Kram zu beantworten.

1
Kommentar von user353737
16.10.2010, 22:38

Das alles hört sich sehr kompliziert an. Wenn die Kamera eine Digitalkamera ist, ist mit dem Foto Datum und Uhrzeit dokumentiert. Fahrzeugtyp, -farbe und Kennzeichen sollten auf einem Foto sowieso zu erkennen sein. Eine genaue Skizze ist eigentlich unnötig, es reicht eine genaue Ortsbeschreibung (Stadt, Straße, Hausnummer). Die genauen Umstände, z.B. der verbleibende Platz auf dem Rad- oder Gehweg geht aus dem Foto in der Regel auch hervor und kann z.B. an den Pflastersteinen abgezählt werden.

0

du hast richtig erkannt, dass die 110 eine Notrufleitung ist und Du keinen Notruf hattest.

In allen anderen Fällen musst Du die normale Nummer der zuständigen Polizeidienststelle heraus bekommen und zunächst dort anrufen.

Je nach Auftragslage kann es bis zum Erscheinen jedoch einige Zeit dauern.

Jeder Unfall, jede Streitigkeit, jeder Diebstahl geht vor.

Möglichkeit 2: Kennzeichen aufschreiben, Ort und Zeit und hinterher schriftlich oder durch Besuch dort Mündlich dem Ordnungsamt mitteilen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ist egal, ist Gefahr im Verzuge, immer 110 anrufen. Man landet sowieso in einer (für meine Begriffe manchmal unerträglich lang dauernden) Warteschleife, bei der man automatisch durch das deutsche Telefon-Notrufsystem eingerichteten Rufumleitung zur zuständigen, ortsnahen Polizeiwache umgeleitet wird. Den Fall kurz unf knapp schildern, die Beamten werden dann schon Anweisung geben, ob man nochmals "über Draht" die Wache direkt anrufen soll. Eventuell werden die auch dann ziemlich ruppig, wieso man den Notruf gewählt hat. Manchmal sagen die Beamten, sie wären keine Telefonauskunft. Die müssen einem dann aber die Telefonnummer der zuständigen Wache geben. Das ist ihre Pflicht. Wozu dann sonst Polizei Wir können ja gleich Selbstjustiz üben und das Blutrachekommitee anrufen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PepsiMaster
12.10.2010, 09:52

Gefahr im Verzug?! Wo liegt denn hier bitte die Gefahr? Diese strafprozessuale Vokabel hat mit diesem Fall absolut nichts zu tun.

Die Polizeibeamten werden in einem solchen Fall sicherlich keine Strafanzeige wg. "Missbrauch von Notrufen" schreiben .. dies wäre aber trotzdem kein Grund die Notrufnummer 110 zu verwenden. Es ist kein Notfall.

Mit der 110 landet man in den seltensten Fällen direkt bei der ortsnahen Polizeiwache, sondern i.d.R. bei der nächsten Einsatzzentrale der Polizei, die dann die entsprechenden Maßnahmen veranlasst bzw. das Gespräch weiterleitet.

1

dazu ist aber 110 da. das amt zu informieren ist recht sinnlos... weg. Aussage gegen Aussage, Beweislage, usw. die polizei muss solche ordnungswiedrigkeiten feststellen und dokumentieren, nur dann kommt es zu einem bußgeldverfahren. mit blaulicht werden die wegen sowas aber eher nicht kommen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HektorPedo
12.10.2010, 06:26

Nein - das ist der Notruf und der Fragesteller hat zurecht erkannt, dass man in solchen Fällen die örtliche Polizeiwache über deren Telefonnummer informiert.

0
Kommentar von SiegfriedZynzek
12.10.2010, 07:19

Nein, die 110 ist eine klar definierte Notrufnummer.

0
Kommentar von PepsiMaster
12.10.2010, 09:59

dazu ist die 110 nicht da ...

Der Fragesteller wollte auch nicht das Amt informieren, sondern die Polizei über Amt. Also über die normale Amtsleitung. Die entsprechende Telefonnummer der zust. Polizeistation findet sich im Telefonbuch.

Die Polizei ist nicht verpflichtet in einem solchen Fall irgendwelche Feststellungen zu treffen. Bei Ordnungswidrigkeiten gilt das Opportunitätsprinzip (im Gegensatz zu Straftaten, bei denen das Legalitätsprinzip gilt). Die notwendige Dokumentation zur Beweissicherung kann jede Person selbst durchführen, genauso kann jeder selbst Anzeige wg. einer Ordnungswidrigkeit erstatten (dies wäre i.d.R. an das örtlich zustände Ordnungsamt zu richten). Auch dann kommt es zu einem Bußgeldverfahren und der Fahrzeughalter muss sich zur Sache äußern.

0

wenn Du zu jenen Radfahrern gehörst, die

  • nicht auf dem Fußweg fahren,
  • nie den Radweg in falscher Richtung benutzen,
  • niemals bei ROT über die Kreuzung fahren,
  • vor Überqueren des Zebrastreifens absteigen und schieben,
  • sich nicht zwischen den Autos hindurch- oder an ihnen vorbeischlängeln
  • im Dunkeln mit Licht fahren.......

... dann zeige den Autofahrer auf dem Ordnungsamt oder nächsten Polizeiabschnitt an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SiegfriedZynzek
12.10.2010, 07:18

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

So nach dem Motto: "Herr Wachtmeister, der vor mir ist auch bei Rot über die Ampel gefahren. Also darf ich es auch!"

0

kennzeichen auf schreiben und mal zu zugehörigen ordnungsamt gehen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

du solltest immer die nummer deines polizeireviers griffbereit haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich liebe solche Fahrradfahrer, die andere anzeigen müssen, nur weil sie einmal behindert werden.

Man sollte besser die Fahrradfahrer anzeigen, die den Verkehr auf der Straße behindern, weil sie dort fahren wenn Fahrradwege vorhanden sind.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von oby86
12.10.2010, 06:24

weil es ja auch er laubt ist ne wenn kein fahrratweg vorhanden is

0
Kommentar von JoeGranato
12.10.2010, 07:02

@maik. ich fahr beides. Mit dem Fahrrad kannst du wohl kaum direkt einen Autofahrer verletzen, und Fahrräder parken nicht mitten auf der Straße.

0
Kommentar von SiegfriedZynzek
12.10.2010, 07:17

Fahrradfahrer dürfen auch dann auf der Straße fahren, wenn ein Radweg vorhanden ist. Schau dir mal die StVO an. Bitte.

Ansonsten ist der Tatbestand der Behinderung gegeben, da ein Radfahrer eben nicht auf den Gehweg ausweichen darf !

0

man sollte nicht alles so eng sehen ,wie oft hast du Autofahrer schon behindert ?? Nimm es locker

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gute Frage !

Ich kann es leider nicht beantworten. Die Antworten interessieren mich aber, weil bei uns, da ist auch immer alles zugeparkt. Dann werde ich dazu genötigt, mit dem Fahrrad auf der Straße zu fahren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?