Auto nach der Finanzierung kaufen oder Neuwagen finanzieren?

5 Antworten

Hallo!

Normalerweise halten Autos bei halbwegs sachgemäßem Umgang deutlich länger als drei Jahre. Ich habe zum Beispiel einen Mercedes C180, der schon 21 Jahre lang hält und mit aktuell 241000 Kilometern noch nicht am Ende angekommen ist.

45000 Kilometer in drei Jahren sind für einen Kleinwagen tatsächlich überdurchschnittlich viel, aber gerade der Opel Adam (meine Tante fährt den auch) ist ein guter, zuverlässiger Wagen und sollte erheblich länger dienen können, wenn man ihn nicht total vergammeln lassen würde.

Ich würde den Opel behalten; auch der Neuwagen kann eine Gurke sein. Und wer Auto fährt, muss immer mal wieder ein Teil ersetzen oder eine große Inspektion in Auftrag geben -------> wobei das bei Opel gemessen an anderen Fabrikaten noch zu relativ günstigen Preisen geschieht.

Kleiner Tipp: Frage doch mal den Auto-Verkäufer oder den Werkstatt-Meister. Wenn er ehrlich ist, wird er dir Ähnliches erzählen.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Okay, das klingt tatsächlich nach einem guten Tipp. Mich würde nur noch interessieren, falls du das auch weißt, ob ich dann rechnerisch nicht dennoch teurer bin, wenn ich es im Februar ablöse, als wenn ich einfach einen neuen Opel Corsa nehme, den Adam zurückgebe und einfach wieder 80€/Monat zahle....eigentlich wäre es mir lieber, wenn ein Auto tatsächlich mir gehört, aber lohnt sich das wenn ich so viel fahre? Danke dir schonmal :) sehr nett

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@McMaex

Leasing rechnet sich aus meiner Sicht am ehesten für gewerbliche Nutzer - ich sage mal so: Wie lukrativ das für dich war, weißt du erst, nachdem dir jeder Kratzer und jede Gebrauchsspur des Fahrzeugs abgezogen wurde und du dafür zur Kasse gebeten worden bist.

Ich würde diesbezüglich am ehesten das Autohaus-Personal fragen: Wenn die Leute ehrlich sind, wollen sie dir nicht einfach bequem einen neuen Corsa verkaufen, sondern raten dir dazu, den Adam zu übernehmen, der an sich noch gut ist, wenn auch nicht mehr brandneu.

15000 Kilometer pro Jahr sind für einen Kleinwagen zwar nicht wenig, aber ansonsten durchschnittlich und keine Laufleistung typischer Leasing-Zielgruppen, zu denen ich Fahrlehrer, Taxifahrer oder mobile Pflegedienste zähle.

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HEutzutage ist das absolut irrelevant! Ich persönlich bin da mehr der Leasing Typ^^

Letztlich musst du es selbst wissen. dass der Adam in den nächsten Jahren schon große Reparaturen hat (liegt dann eher am Opel) ist eher unwahrscheinlich und verkaufen kannst du ihn ja dann sowieso jederzeit!

Das schöne an einer finanzierung ist, dass du wenn sich deine Umstände ändern, jederzeit auf ein anderes Model umsteigen kannst. Stell dir vor du bekommst Nachwuchs und brauchst nen Combi und schön könntest du zwischendrin mit dem passenden Händler die Finanzierung ablösen! Deshalb bin ich einfach mehr der Leasing oder Finanzierungstyp.

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Auch wieder wahr. Danke dir. Hätte nie gedacht, dass die Entscheidung da echt so schwer ist. Ich glaube es ist eine Einstellungssache. So nach dem Motto: Finanzieren und immer Neuwagen haben, der einem aber eig nie gehört oder bar zahlen und ein Auto als Eigentum nennen können. Nur worin hab ich den Vorteil, dass ein Auto tatsächlich mir gehört...Muss da nochmal in mich gehen. Danke

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@McMaex

Ja es ist tatsächlich einstellungssache! Als Neuwagenverkäuferin hab ich hier wirklich verschiedene Meinungen dazu und zwar täglich!

Man braucht heutzutage kein Geld mehr um ein neues Auto zu besitzen!

Mir persönlich ist es letztlich egal ob mir das Auto gehört oder nicht, denn ich möchte am billigsten davon kommen. Was hab ich persönlich davon, wenn ein Auto mein Eigentum ist? Ich fahre aktuell auch einen gebrauchten Audi und der nächste wir ein neuer Audi, allerdings wie gesagt Leasing. Und ganz ehrlich? das ist mir sowas von egal^^

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Behalte den Adam. Das ist ein zuverlässiges Modell und Reparaturen sind günstig, da sparst du sehr viel Geld im Gegensatz zu einem teuren und völlig unnötigen Neukauf.

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