Auto muss über den TÜV: Ist die günstigste Werkstatt die Beste?

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6 Antworten

ohhhhh mein freund, da irrst du... allerdings kann man die Gleichung teuer = gut oder im Umkehrschluss günstig = schlecht so nicht ungefiltert anwenden...

wenn der Meister dir einen Wecshel der Kopfdichtung für 150 € anbietet, dann kann man allerdings getrost davon ausgehen, dass der Preis zu niedrig war.

mein tipp: check das wichtigste durch. also ob alle lampen brennen, genügend bremsflüssigkeit im Behälter ist, und das Profil der Reifen so weit in ordnung ist. (der goldene rand vom 1 Euro Stück ist ein prima Indikator.

außerdem solltest du den Luftduck der Reifen (Reserve- oder Notrad inclusive), den Ölstand, so wie den Füllstand des Kühlwassers und der Scheibenwischwaschanlage checken.

dann bring die Karre zum Tüv. solltest du nicht durchkommen, werden 13 € Nachprüfungsgebühr fällig. dafür hast du aber eine genaue Liste mit Punkten, die abzuhaken sind.

achte darauf, dass bei der Dialogannahme ganz klipp und klar der Umfang des Auftrages festgehalten wird.

übrigens kann man auch nicht mehr pauschal davon ausgehen, dass vertragswerkstätten zu teuer sind. sicherlich sind in der freien werkstatt die teile ** unter umständen** preiswereter, dafür gibts aber gerade bei komplexen reperaturen in der Vertragswerkstatt oft spezielle Werkzuege oder Leute, die das schon öfter gemacht haben, so dass sich der Stundensatz reduziert...

von Kettenwerkstätten wie ?TU oder P??stop würde ich übrigens abraten, zumindest, wenn es um mehr geht, als Räder, Auspuff oder Lampen...

lg, Anna

Die Prüfung nimmt nicht die Werkstatt, sondern ein Prüfer des TÜV, der DEKRA, GTÜ, KÜS oder anderer anerkannter Organisationen durch. Die Gebühren variieren, ja nach Auto (Diesel/Benziner) und nach Prüforganisation.

Die Prüfung ist standardisiert in der "Richtlinie über die Durchführung der Hauptuntersuchungen und die Beurteilung der dabei festgestellten Mängel an Fahrzeugen". Die Prüfer leider nicht, darum ist jede Prüfung vielleicht ein bisschen anders.

Du kannst auch selbst zum TÜV fahren und festgestellte Mängel in einer Werkstatt deiner Wahl beseitigen lassen. Das ist vielleicht nicht ganz so bequem und eine Nachuntersuchung kostet auch was, dafür kann dir eine Werkstatt auch keine Mängel aufquatschen.

Mein Auto in die Werkstatt zu bringen, ist für mich so ein bisschen wie ein Arztbesuch... ;-)

Es hat sehr viel mit Vertrauen zu tun!

Größere Autohäuser mit angeschlossener Werkstatt meide ich mittlerweile - die Erfahrung, mit einem Leasingfahrzeug darauf angewiesen zu sein, reicht mir - und suche mir eher eine kleine "Klitsche", wo der Chef noch mitschraubt und ich den direkten Kontakt zum Schrauber habe.

Die größeren Buden sind mir viel zu unpersönlich und meistens auch teurer, weil sie den ganzen Laden und das Mehr an Angestellten mitfinanzieren müssen. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie einem mehr an Reparatur bzw. Wartung aufschwatzen wollen als notwendig. Sogar nur für das Auslesen (!) des Diagnosespeichers musste ich 30 EUR bezahlen.

Günstiger heisst nicht unbedingt schlechter - wie gesagt, es ist für mich eine Sache des Vertrauens.

Wenn ich merke, dass Sachen ohne vorherige Rücksprache gemacht und berechnet wurden, die nicht vereinbart waren, suche ich mir eine neue Werkstatt.

Auch für die HU gilt das natürlich: Die Werkstatt sollte wissen, was sie zu tun hat, damit der Prüfer von TÜV, Dekra oder KÜS, der in die Werksatt kommt, das Auto auch abnimmt und die neue Plakette draufklebt!

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst das es nicht teuerer wie nötig wird lass den Tüv einfach eine Kontrolle machen. Wenn er Mängel feststellt hast du 4 Wochen Zeit diese zu beheben. Die nachkontrolle kostet meines Wissens nach ca 5 bis 10€

Wenn die Werkstatt alle wichtigen Sachen vorher korrigiert und repariert sollte es kein Problem sein.

da gibt es sehr große unterschiede !!! alleine schon von den sachen die eingebaut werden müssen...bremsen und so !!!

fahr erst zum tüv und lass schauen ob überhaupt was gemacht werden muß ??

Das kostet vielleicht unnötig Geld. Jede TÜV Abnahme kostet.

Wenn man eine gute Werkstatt hat, weiß die worauf man achten muss.,

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@Feuerloescher1

die wiedervorführung kostet 13 euro !!! und so weis man genau was gemacht werden muß !! es gibt werkstätten die labbern die die taschen voll...

ich würde es immer wieder so machen...

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Das ist die teuerste Lösung. Die Feststellung der beanstandeten Punkte kostet beim TÜV (oder Dekra oder KÜS) nämlich auch schon Geld.

Eine Werkstatt, die sich auch HU-Abnehmer ins Haus holt, sollte wissen, was zu machen ist.

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@Nightmist62

Die Feststellung der beanstandeten Punkte kostet beim TÜV ???

klar kostet das geld...bezahlen muß man es so oder so...nur wenn was gemacht werden muß kostet die wiedervorführung 13 euro !!!

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@suesszahn

Die Kosten für die Wiedervorführung meine ich ja dabei. Nicht zu vergessen die Fahr- und Wartezeit bei der Prüfstelle - Zeit ist ja auch irgendwie Geld.

Dann schon lieber das Auto im Rahmen der jährlichen Wartung (die sollte sowieso sein!) in die Werkstatt des Vertrauens bringen und dann kann ich das Auto - wenn denn auch HU/AU fällig ist - fertig mit Plakettchen wieder abholen - ohne Extrakosten und -stress.

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