Auto mit Schweizer Kennzeichen als EU Bürger fahren

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8 Antworten

Das Problem ist kein fahrerlaubnisrechltliches sondern ein Steuerrechtliches.

Wenn Du in (D) ein Auto benutzt, daß nicht in (D) angemeldet ist, dann kann man Dir bei regelmäßigem Gebraucht Steuerhinterziehung vorwerfen.

Im umgekehrten Fall kann ich Dir sagen, daß ein Freund von mir so ein Problem hatte. Er hat seinen in (D) angemeldeten Wagen seinen in (NL) lebenden Vater geliehen, weil dessen Auto in der Werkstatt war. Der Vater kam in (NL) in eine Kontrolle und hat es den netten Beamten zu verdanken, daß man ihn nur über diesen Umstand aufgeklärt und verwarnt hat. in (NL) ist das eine Steuerhinterziehung. In (D) kann das auch so gewertet werden. In dem Fall, den Du beschreibst, wird sich das bei einer Überführungsfahrt aber ggf beweisen lassen, daß es kein regelmäßiger Gebrauch ist. Im umgekehrten Fall mit der Schweiz kann ich dir sagen, wenn das Auto eine Schweizer Zulassung hat und der Fahrer das Fahrzeug beruflich fährt, dass er dann zusätzlich zu seinem deutschen Führerschein eine schweizer Lenkberechtigung benötigt.

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Klar, darfst Du, wenn

  • Du den passenden Führerschein hast und
  • der Wagen ordnungsgemäß zugelassen ist.

Da die Schweiz nicht in der EU ist, bin ich mir nicht sicher, ob es beim Übergang Grenzkontrollen gibt. Wenn ja, könnten die Grenzer auf die dumme Idee kommen, Du hättest den Wagen geklaut. Daher wäre es m. E. sinnvoll, wenn Ihr gemeinsam über die Grenze fahrt und so Dein Freund das ggf. aufklären kann, oder dass er Dir eine schriftliche Bestätigung mit gibt, dass Du den Wagen in seinem Auftrag / mit seiner Erlaubnis fährst. (Wenn ich das richtig verstanden habe, ist er ja der eingetragene Besitzer.)

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"Als im Zollgebiet der Gemeinschaft ansässige Person, dürfen Sie nur unter speziellen Umständen einen Pkw mit Schweizer Zulassung im Zollgebiet der Gemeinschaft führen. Da keine Befreiungstatbestände im Sinne der VO (EWG) Nr. 2454/93, sowie der Zollbefreiungsverordnung vorliegen, war es Ihnen nicht erlaubt als Fahrer des Fahrzeuges ohne die Erledigung zollrechtlicher Formalitäten in das Zollgebiet der Gemeinschaft einzureisen. Das Fahrzeug gilt gemäß Artikel 234 Abs. 2 der VO 2454/93 als vorschriftswidrig verbracht."

Weiter: "Mit dem vorschriftswidrigen Verbringen in das Zollgebiet der Gemeinschaft entstehen Einfuhrabgaben. Die Einfuhrabgaben setzen sich zusammen aus Zoll (10%) und Einfuhrumsatzsteuer (19%) (künftig EUSt). (Artikel 202 des Zollkodex i.V.m. § 21 Abs. 2 des UStG)."

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Gute Nacht, wenn Du 18 bist und einen für das Fahrzeug gültigen Führerschein hast, darfst Du das natürlich, wenn der Eigentümer des Autos das gestattet. Nur regelmässige, längere Benutzung eines in der Schweiz eingelösten Fahrzeuges in Deutschland kann u.U. als Steuerhinterziehung gewertet werden.

Gruss

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anniegirl80 04.02.2015, 21:54

So einfach ist das nicht. In der Schweiz ist die Versicherungsfrage anders geregelt als in Deutschland.

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Also, 1. gibt es keine Schweizer Autos, da es keine Schweizer Automarken gibt.

Vermutlich meinst du wirklich ein Auto mit Schweizer Kennzeichen. Das ist natürlich erlaubt, wenn du das Auto von einem Schweizer "ausleihst".

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Klar, das ist überhaupt kein Problem.

Du darfst jedes Auto der Autoklasse von der du den Führerschein gemacht hast, also vermutlich B, fahren.

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Wen du einen Führerschein hast, warum nicht, die Frage ist nur, ob die in der Schweiz auch solche Versicherung haben, wo man den Fahrer eintragen muss oder kann, bei meiner Versicherung habe ich nur mich eingetragen, also darf nur ich das Auto fahren.

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fserenade 03.02.2015, 01:04

Also, hier in der Schweiz versichert man das Auto über den Halter (derjenige, der dann auch in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist), aber fahren darf ihn jeder.

Ist jetzt nicht so, dass man bestraft wird, wenn man ein Auto fährt, das auf einen anderen Namen eingetragen ist.

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iawoiserden 03.02.2015, 01:14
@fserenade

Ist schon klar, wenn bei euch Versicherungstechnisch jeder mit dem Auto fahren kann, gibt es keine Probleme, hier ist es so, das man bei der Versicherung angeben kann, ob man der alleinige Lenker des Wagens ist, oder ob auch andere damit fahren, dann ist die Versicherung etwas teurer. Wenn ich allein eingetragen bin und ein anderer fährt und macht einen Unfall, bleib ich auf den Schadenkosten sitzen.

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