Auto mit Schäden verkauft, jetzt droht mit klage?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Wenn nicht ausdrücklich darauf hingewiesen hast das es "als Defekt " verkauft wird musst auch Du dafür haften.
Evtl nimmst das Angebot an oder das ganze Auto wieder zurück

EEEK - FALSCH! Muss er nicht, da er kein (gehe ich mal von aus) gewerblicher Verkäufer ist. Nur da muss man jedes Teil mit einem Mangel ausdrücklich erwähnen. "Bastlerfahrzeug" gibt es da nicht mehr. Bei Privat nur bei arglistiger Täuschung.

1

Mööp falsch!

Kaufrecht
Als rechtliche Grundlage gilt beim Verkauf eines Fahrzeugs von privat an privat das ganz normale Kaufrecht, Käufer wie Verkäufer sind also Verbraucher im Sinne des § 13 BGB – im Gegensatz zum Verbrauchsgüterkauf, der gegeben ist, wenn eine Privatperson ein Fahrzeug von einem Unternehmer kauft (§ 474 BGB). Nach der allgemeinen Rechtsprechung liegt ein Mangel an einem Fahrzeug dann vor, wenn eine Abweichung von der vertraglich festgelegten Beschaffenheit vorliegt.

Wichtiger Passus
Was der Kaufvertrag in jedem Fall enthalten sollte, ist folgender Satz: „Der Pkw wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft.“ Jeder vernünftige abgefasste Mustervertrag enthält diesen Passus ohnehin. Es wird für den Käufer des Fahrzeugs im Nachgang dann sehr schwer, dem Verkäufer nachzuweisen, dass er von dem Mangel gewusst habe. Denn dann müsste er ihm schon nachweisen, arglistig gehandelt zu haben. Von allen Haftungen ausgenommen sind ohnehin grundsätzlich Mängel, die aus einem altersgemäßen Verschleiß von Teilen des Fahrzeugs resultieren.

Einfach mal nachgoogeln

0

Das der anlasser kaputt ist steht schon im Vertrag.  Davon  wussten wir beide, aber von Turbolader und Lichtmaschine hatte ich keine Ahnung. ...War mit dem Auto noch unterwegs. ..in andere Stadt 

0

Bei dem Preis und wahrscheinlich sehr altes Auto wird niemand Dir "unrecht" geben!
Bei dem Preis und dem Alter kann man nicht "neuzustand" erwarten

0

Für Auto habe ich 550 Euro bekommen und er wil 400 zurück.  Das ist doch nicht realistisch

0

Lass ihm wegen "gutem Willen" 50€ nach.
Falls er nicht einverstanden ist warte ab!
Wegen so einem geringen Betrag wird er nicht gegen Dich klagen

0

Gewährleistung gibt es bei Privatleuten keine. Sicherheitshalber sollte man das im Kaufvertrag ausschließen. (Hast du ja)

Anders ist es bei arglistiger Täuschung. Beispiel, du bist Erstbesitzer und verkaufst einen Wagen mit Vorschaden als Unfallfrei. Klarer Fall, da musst du von dem Unfall gewusst haben und hast es verschwiegen. 

Bei den Sachen stellt sich sowieso die Frage ob der Mangel zum Zeitpunkt des Verkaufs schon bestand. LiMa und Turbolader können ja heute auch kaputt gegangen sein. Schlecht für den Käufer!

Soll er halt zu Anwalt gehen... Das ist ja nichts anderes als ich hole meine Mami. Recht bekommt er da noch nicht. 

Ich kenne mich mit Technik nicht aus,  aber wenn Turbolader kaputt fährt das Auto noch?

Der hat für Auto 550 Euro bezahlt und will 400 zurück haben

0
@musterweib

Um so besser - du konntest es nicht wissen! Ja, es fährt, hat aber kaum Leistung. Lass ihn spinnen, er muss dir jetzt nachweisen das du arglistig gehandelt hast. Viel Erfolg... vor allem bei einem Auto in der Preisklasse... Chancen von 0 bis gar nicht...

0

Was möchtest Du wissen?