Auto leasen Sinnvoll?

8 Antworten

Jetzt haben dir so viel davon abgeraten und die sagen das nicht weil sie dir das nicht gönnen, sondern weil sie wissen wie das Geschäft abläuft.

Ich sage hast du Geld mach es, hast du aber keines lass es! Und du hast keins willst es aber unbedingt. Nur weist du nicht in was du dich da einlässt. Es wurde schon geschrieben, die Schlussrate, und sie kommt, das kann ich dir versprechen.

Das Fahrzeug wird bei der Rückgabe genau unter die Lupe genommen und jeder noch so kleine Kratzer oder Delle die dir ein anderer beim Parken in der Parklücke in die Seite gedrückt hat musst du zahlen und das wird Teuer. Und das ist dann nur der Anfang.

Nimm einen Kredit auf, es gibt sie z.Z. schon sehr Günstig und zahle da lieber 250€ mtl. und spare dir 100€ mtl. für Eventualitäten. Ein guter gebrauchter kann auch wie neu aussehen.

Und mit genau Deinem Finanz-Status gibt es tausende Menschen.

Und alle werden sie von diesen Leasing-Angeboten geködert...

Klingt ja auch toll: Null-Anzahlung, usw. Der Kunde fühlt sich fair behandelt und schenkt diesen Abzockern sein volles Vertrauen.

Die Experten-Antwort von "Hamburger02" beschreibt diese Methode recht gut und ausführlich.

Die Autohäuser riechen einen potentiellen Leasing-Kunden schon auf 100 Meter Entfernung. Gern gesehen werden verunsicherte junge Menschen, die dann mit Argumenten und Schlagwörtern zugelabert werden, bis sie strahlend auf das Konzept eingehen. Wissend, das beste getan zu haben...

Setz Dich mal mit jemandem zusammen, der weiß, wie man einen Taschenrechner bedient und rechnet dieses "Super-Angebot" mal in Ruhe durch. Am Ende kommt ganz sicher heraus, dass Du eine recht große Summe auf den Tisch geblättert hast - aber ohne Auto darstehst. Denn das gehört Dir ja schließlich nicht!

Natürlich ist das Autohaus auch darauf eingerichtet:
Ach, jetzt haben sie immer noch kein Geld und kein Auto mehr..?
Wollen wir uns mal kurz zusammensetzen, ich kann ihnen da eine Lösung anbieten...

Und schon steckst Du im nächsten Leasing-Vertrag.

Vor allem beherbergt so ein Vertrag neben den offen ausgelegten Kosten oftmals auch noch zahlreiche "Grauzonen", welche keine eindeutige Summe für einige Leistungen erkennen lassen, sondern am Ende nochmal für eine Überraschung sorgen.

Mein gut gemeinter Rat: Lass es bleiben.
Wenn Du es Dir leisten kannst, leih Dir eine überschaubare (!) Summe bei der Bank zu einem günstigen Zinssatz und kauf einen guten Gebrauchten.

Wenn Deine Situation SO schlecht ist, dass Du Dir wirklich kein Auto anschaffen kannst - dann solltest Du es auch nicht tun.

Ein Auto kostet Geld in der Unterhaltung, Reparatur, Verschleiss, Sprit ...
Das darf man nicht vergessen.

Leasing ist nicht die Lösung Deiner Probleme.
Im Gegenteil, sie würde Deine finanzielle Situation langfristig verschlechtern.

Grüße, ------>

Ein gekauftes/finanziertes Auto würde mich bei den Reparaturkosten, Spritkosten nicht daraus helfen. Müsste ich ja trotzdem zahlen.

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@kbra92

Das ist richtig. Siehe aber "Hamburger02": Bei Leasing-Fahrzeug bist Du u.U. an die Werkstatt gebunden, die dann den Umfang der Raparatur bestimmt und bei der Rechnungsstellung gegenüber einer anderen Werkstatt teurer sein kann.

Fährst Du Dir als Beispiel eine Schramme in den Kotflügel und würdest bei Deinem eigenen Auto sagen "Ach sch...drauf, nicht so wichtig, lass ich zunächst nicht reparieren"
kann das Autohaus als Eigentümer des Pkw darauf bestehen, dass der Schaden komplett behoben wird.

Da bist Du schnell ein paar hundert Euro los.

Du bist verpflichtet, JEDE Inspektion durchführen zu lassen.

Nicht viel gefahren, Öl ist noch gut? - Interessiert nicht, steht auf dem Plan und wird gemacht, zack wieder 100 Euro.

Das Leasing-Geschäft ist ein verdammt gutes Geschäft! Leider nur für den Anbieter. Als Privatmensch zahlst Du Dich dumm und dämlich für einen überteuerten Leihwagen.

Hör auf den gut gemeinten Rat, den Dir hier erfahrene Menschen geben. Sie meinen es gut mit Dir.

Grüße, ----->

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Vorteil: das dicke Ende kommt erst zum Schluss

Nachteile: jede Menge bei Privatkunden. Insgesamt ist es die teuerste Art, ein Auto zu finanzierten und man mietet es ja nur. Man ist also nie Eigentümer des Fahrzeuges und daher immer dem Willen des Vermieters unterworfen. Der kann z.B. verlangen, dass  kleinere Schäden, die ein Eigentümer hinnehmen würde oder nur einfach repariert, jedesmal eine teure Fachwerkstatt fachgerecht repariert. Und bei der Rückgabe des Fahrzeuges wird jeder kleinste Kratzer vom Preis abgezogen...das ist schon mit einkalkuliert.

Günstiger ist es da auf jeden Fall, einen Kredit aufzunehmen. Denn dann ist man Eigentümer und muss nur die Raten zahlen.

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