Auto leasen oder kaufen?

9 Antworten

Hi, also ein Neuwagen ist Geldverschwendung - wenn dann einen Jahreswagen!

Die Leasingvariante wäre noch teurer und ist überhaupt nichts für Privatpersonen! Natürlich sagen die Autoverkäufer genau das Gegenteil, denn diese wollen am Ende des Jahres nur Ihre Soll-Stückzahl an neuen verkauften Auto wissen - egal mit welchen unerlaubten Mitteln sie dies erreichen!

Nur mal als Denkanstoß: Das Leasing ist und war immer schon nur für Geschäftsleute und Selbstständige usw., welche die Sonderzahlung und die monatlichen Leasingraten steuerlich geltend machen können! Eie Privatperson kann dies nicht - und beim 1. Privatleasing nehmen diese "Verkäufer" gerne deinen Altwagen als Sonderzahlung - wobei dir dann beim 2. Leasingvertrag diese Anzahlung wegfällt bzw. schlicht u. einfach fehlt, da ja kein eigenes Fahrzeug mehr vorhanden ist!!!

Die ganz windigen Verkäufer schwatzen dir dann ein Ballon-Leasing (also ohne Sonderzahlung zu Beginn) auf, jedoch kommt das dicke Ende am Schluß des Leasingvertrages: falls du dir nicht gleichzeitig diese Schlußrate angespart hast (und damit fast doppelte Belastung zusätzlich zu den Lesingraten bezahlst!), platzt dieser schöne Traum...

Gruß siola55

Für Privatleute ist Leasing nur in den seltensten Fällen sinnvoll, es lassen sich lediglich besser Kostenfallen stellen, so das das Angebot schön gerechnet werden kann. Ganz extrem ist das beim Restwertleasing, wo die Kosten erst bei Abgabe des Autos auf den Tisch kommen.

 Für Firmen liegt der Vorteil vor Allem im bilanztechnischen Bereich.

Je mehr km gefahren werden um so ungünstiger wird das Leasing natürlich. Es ist ja kein Geheimniss, das Leasingfirmen Geld verdienen wollen.

denn da fliegen ja einem relativ schnell die Inspektions - Reperaturkosten um die Ohren.

Bei Leasing zahlt man hierbei natürlich noch mal ordenlich darauf, denn nicht nur die Werkstatt, sondern auch die Leasingsgesellschaft will ja daran verdienen.

Es gibt zwei Varianten. entweder zahlt man die Reperaturen selbst, oder man zahlt eine entsprechende km Pauschale bzw. die Kosten für die Mehrkilometer sind teuerer. Beim 1. Fall ist das nix anderes als wenn man das Auto kauft, beim 2. Fall liegt der km Mehrpreis natürlich über den zu erwartenden Reperaturkosten.

Das kommt darauf an wofür du das Auto benötigst. Als freier Handelsvertreter, Geschäfts- oder Privatmann.

Die erste und zweite Person kann die Leasingkosten von der Steuer absetzten, für die ist das sicher ein gutes Modell. Sie brauchen aber den Rat eines Steuerberaters.

Der Privatmann aber nicht. Für den ist Leasing ein finanzielles Lotteriespiel oder gar Harakiri. Die Firma, die den Vertrag anbietet, rechnet alles schön. Die Anzahlung von XXXX tausend€ ; die geringen Raten ; den Rückkaufwert.

Das dicke Ende kommt bei der Rückgabe des KFZ. In den AGB steht nämlich, dass der veranschlagte Rückkaufwert nur ein ca. Wert ist. Der Wagen wird bei der Rückgabe genau untersucht und jedes Fleckchen mindert den Rückkaufwert. Die Differenz von dem kalkulierten Rückkaufwert zu dem  tatsächlichen Rückkaufwert muss der Leasingnehmer bezahlen. Bei einem Unfall oder anderem Schaden wird das dann erst richtig teuer.

Ich hoffe, dass dir diese Kurzauskunft hilft. MfG

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In den AGB steht nämlich, dass der veranschlagte Rückkaufwert nur ein ca. Wert ist.

Nicht mal das ! Es handelt sich um einen reinen Rechnungswert, der überhaupt keinen Bezug zu einen erwarteten Zeitwert haben muß.

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