Auto geschenkt bekommen vom Vater, er möchte es zurück...

9 Antworten

Wenn du wie geschrieben in allen Papieren stehst, brauchst du dir kein Sorgen machen. Du bist der rechtmäßige Besitzer von diesem Fahrzeug und daran wird auch keine Polizei was ändern können! Also Kopf hoch und laß dich nicht verrückt machen, es ist alles gut... :o)

Aber warum will die Polizei mit mir darüber reden? Reicht es nicht einfach die Papiere vorzuzeigen und gut ist? Kopiert haben die es schon aber sollte trozdem vorbei kommen weil der Polizist meinte die sache ist denen nicht ganz klar. Zudem habe ich ein Anruf von einem Bekannten meines Vaters erhalten in dem ich aufgefordert wurde das auto herzugeben und sollte lieber mal Aufpassen. Nur den Namen von dem Bekannten wollte mir niemand sagen.

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Der Besitzer ja aber eben nicht der Eigentümer. Besitzer und Eigentümer sind nämlich 2 Paar Schuhe. ;)

Und in der Zulassungsbescheinigung Teil II steht im Feld C.4c: "Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer des Fahrzeugs ausgewiesen."

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Wie kommt der plötzliche Sinneswandel zustande? Vielleicht solltest Du mal mit Deinem Vater reden. Grundsätzlich ist es so, dass der der den Brief hat auch Eigentümer ist. Strafrechtlich brauchst Du nichts befürchten, Du hast das Auto ja nicht gestohlen. Wenn dann kann es höchstesn zu einem Zivilrechtlichem Streit kommen. Aber auch da kannst Du eher gelassen sein, immerhin stehst Du im brief drinnen...

Grundsätzlich ist es so, dass der der den Brief hat auch Eigentümer ist.

Leider eben nicht! Ist auch explizit in der Zulassungsbescheinigung Teil II im Feld C.4c vermerkt: "Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer des Fahrzeugs ausgewiesen."

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@Eichbaum1963

Stimmt, deshalb behalten die Banken bei finanzierten Fahrzeugen ja auch den Brief... Aber man könnte sagen "Wer den Brief hat, der ist Eigentümer"

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@werdnichkomisch

Aber man könnte sagen "Wer den Brief hat, der ist Eigentümer"

Könnte man, stimmt aber erst recht nicht. ;) Allenfalls ein Indiz dazu könnte es sein. Denn tatsächlicher Eigentümer ist derjenige, der einen Kaufvertrag nachweisen kann.

Auch die Bank wird mit dem einbehaltenen Brief nicht zum Eigentümer! Es soll nur verhindern, dass der Kreditnehmer dass Auto ohne Wissen der Bank verkauft.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass ein Eintrag in den Kfz-Brief bzw. Zulassungsbescheinigung Teil II gleichzeitig auch das Eigentumsrecht regelt.

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Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshof (BGH) hat der Besitz des Fahrzeugbriefs aber eine Indizfunktion hinsichtlich des zivilrechtlichen Eigentums.

Also wer den Brief hat - gilt vor dem Gesetz als Eignetümer .... Du musst dir also keine Sorgen machen ...

was Dein Vater damit bezweckt weiß ich nciht ... vermutlich bereut er die Schenkung aus igendeienm Grund

wegen des Termins bei der Polizei brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen .. die müssen der Sache nachgehen, weil Dein Vater anscheinend Anzeige erstattet hat ...

Also wer den Brief hat - gilt vor dem Gesetz als Eignetümer .... Du musst dir also keine Sorgen machen ...

Nee, so einfach ist es leider nicht. Der Brief heißt übrigens jetzt Zulassungsbescheinigung Teil II, und in der ist unter Feld C.4c vermerkt: "Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer des Fahrzeugs ausgewiesen."

Und selbst das BGH spricht ja nur von "Indizfunktion". ;)

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@Eichbaum1963

Wie der Fragesteller aber selbst schreibt, gibt es eine Fahrzeugbrief .. und den gibt es auch für die älteren Fahrzeug noch und diese behalten auch ihre Gültigkeit und ihre Indizfunktion .. und das zusammen mit den Zeugen .... sollte die Sache klären ...

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@frodobeutlin100

Nun, wenn er das Auto vor einem Monat geschenkt bekommen hat, es dann auch auf seinem Namen zugelassen wurde, dann kann dies kein Brief mehr sein. Denn die werden bei Umschreibungen in die Zulassungsbescheinigung Teil II umgetauscht.

Aber auch der alte Brief war kein Eigentumsnachweis.

Aber ein Indiz könnten eben beide sein - und Zeugen einer Schenkung ist immer sehr hilfreich. ;)

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