Auto gekauft nach 3-4 Tagen defekt,muss der Verkäufer die Reparaturen bezahlen?

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9 Antworten

Du hast Anspruch auf ein mängelfreies Auto. 

Das bedeutet im Gegenzug, der Verkäufer hat die Pflicht und das Recht, die Mängel abzustellen. Eine Reparatur in einer anderen Werkstatt geht nur mit Einverständnis des Verkäufers. 

Um ehrlich zu sein, würde ich dir bei dieser Geschichte zu dem angebotenen Rücktritt raten, denn ich denke, du wirst mit diesem Auto nicht glücklich werden. Was kommt als Nächstes? 

Was glaubst du wird passieren, wenn die 6 Monate der Beweislastumkehr vorbei sind. Dann stehst du mit den Mängeln alleine da. 


Am liebsten wäre es mir, das Auto in einer richtigen Werkstatt
reparieren zu lassen und dem Verkäufer die Rechnung zu schicken. Ist das
rechtlich möglich?

Nein, Rechtsgrund: § 439 Abs. 3 Satz 1 BGB :-O

Entweder lässt du ihn nachbessern oder nimmst sein Angebot der Wandlung (Rückgabe gegen Kaufpreiserstattung) an. :-O


da der Verkäufer meiner Meinung etwas unseriös ist

Und wieso kauft man dann dort überhaupt ein Gebrauchtfahrzeug?

G imager761

Hallo ich würde nochmals mit dem Verkäufer reden wie sich das mit der Mängelbeseitung beheben lässt.

Bevor du einfach in eine andere Werkstatt gehst und dort alles reparieren lässt bleibst du am Ende alleine auf den Kosten sitze.

Würde dir auch raten im Internet mal die Bewertungen über den Händler nachzulesen.

Überlege mal ob es sich auch wirklich lohnt dieses Auto überhaupt noch zu behalten, sonst trete besser den Rücktritt vom Kaufvertrag an und suche dir ein vernünfiges Auto und ein seriösen Händler.

Am besten beim Autokauf immer eine Checkliste mitnehmen was du alles beachten mussst kannst du im Internet kostenlos ausdrucken.

Um genau sicher zu gehen nehme beim nächsten Autokauf jemanden mit der Ahnung vom Fach hat.

Bei einen Wald und Wiesenhändler bekommt man nie eine Garantie. Allerdings würde ich ihn das Auto reparieren lassen, das wäre für dich die günstigste alternative, da du das Fahrzeug behalten willst. Es gibt auch wesentlich schlimmere Händler als deinen, ich weiß von einen sechs Jahre alten gebrauchten bei dem TÜV neu gegeben wurde, mit den Hinweis, dass er Reparatur bedürftig ist. Als der Käufer 2 Wochen nach dem Kauf zur Werkstatt fuhr war die Liste lang. Die haben gesagt, dass das Fahrzeug so nicht verkehrs sicher ist und dass der Prüfer besoffen gewesen sein muss. Das Ende vom Lied: Bremsbeläge und Sattel, Stoßdämpfer und beide Zylinderkopfdichtungen, dazu noch eine neue Batterie. Die Rechnung war 1400€ Vom Händler wurde er ausgelacht.

Nimm das Geld und gib den Wagen zurück. 

Rechtlich musst du ihm die Möglichkeit zur Nachbesserung einräumen. Das heißt, dass du ihm das Auto hinstellst und er sucht sich aus, wo es instand gesetzt wird, damit es den Vertragseigenschaften entspricht, aber das willst du ja nicht. Bringst du es irgendwo hin, zählt du die Instandsetzung selbst. 

Kommt drauf an wie der Vertrag aussieht etc, aber im Normalfall hast du keine Garantie darauf. Wenn er dir es aber eh angeboten hat ihn zurückzunehmen, dann mach das bitte. Du findest bestimmt was besseres ohne unnötige Schererreien.

"Das der Händler das Auto in seiner Werkstatt repariert fände ich
ebenfalls nicht gut da ich dann nicht darauf vertrauen kann das alles
ordnungsgemäß gerichtet wird da der Verkäufer meiner Meinung etwas
unseriös ist. Er kann nicht richtig deutsch und zieht die Leute gern
über den Tisch was ich mittlerweile gehört habe."


Und dann willst du den Wagen noch behalten? Wenn der die Leute sowieso über den Tisch zieht? Nimm das Geld zurück und such dir nen anderen Wagen bei wem seriösen .. wer weis was da noch alles schrott ist und man es eventuell erst einige Zeiz später merkt.

Beim Gebrauchtwagenhändler hast du 1 Jahr Gewährleistung. Er kann hier in angemessener Weise nachbessern.

Dabei heißt "angemessen" vor allem triviale Kleinstreparaturen. Ein kurzer Werkstattaufenthalt, wenn z.B. der Auspufftopf wieder angebracht werden soll, für etwa einen halben Tag ist zumutbar.

Alles was wesentlicher ist und dich länger zwingt auf dein Auto zu verzichten ist nicht zumutbar und du kannst dann mit Fug und recht auf eine Rückabwicklung bestehen oder auf eine Fachwerkstatt und Ersatzwagen in dieser Zeit.

Einfach trauen auf dein Recht zu bestehen!

Ja muss er. goggle da mal die Rechtsgrundlage, bin mir da ziemlich sicher. Immerhin muss er vor dem Verkauf sichergestellt haben, dass das Auto verkauft werden kann/darf! Aber reagier so schnell wie möglich

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