Auto-Entscheidung - Renault Clio oder Benz 200E?

8 Antworten

Hallo!

Der W124 ist an sich gut, ich selbst bin im 230E praktisch großgeworden, den mein Opa 1989 neu gekauft und bis 2012 gefahren hat. 3400 Euro sind aber ein Haufen Geld, erst recht für den Kleinsten (den 200E) und noch nicht mal soooo niedriger Laufleistung sowie wahrscheinlich nicht grad besonderer Ausstattung -----> beim Fähnchenhändler stehen Autos, die nicht schlechter sind mit dieser Laufleistung für teilweise die Hälfte oder weniger!

Die Neuteile sind schön und gut, die kriegt aber kein Verkäufer zurück & es tut mir ja leid, dass ich das so sage, aber für mich klingt das aus der Ferne so, als hätte jemand einen alten Opa-Benz für wenig Geld gekauft, ein wenig investiert und will da jetzt den Reibach mit machen, weil der 124er als "letzter echter Benz" gilt. Die Öle, Filter und Kleinteile rechtfertigen keine 3400 Euro, auch die Batterie ist ein 100-Euro-Artikel, Kerzen usw. sind auch "Peanuts" & ich würde mich ehrlichgesagt schämen, innerhalb einer Familie so viel Geld für ein fast 30 Jahre altes Basismodell zu verlangen. Bei aller Liebe... nein!

Zudem sind die 124er vom Rost her ganz schlimm und keinen Deut besser als W202 oder W210 ------> die rosten gern auch da, wo man es nicht spontan sieht (Wagenheberaufnahmen, Hinterachse) und nicht selten sind beim 1991er die Türen unter der kontrastfarbigen Beplankung komplett mürbe, ohne dass man es sieht. Auf irgendwelche "Aussagen befreundeter Mechaniker" verlässt man sich besser auch nicht, man kann sich viel erzählen lassen.

Ich bewege mich sehr oft und gern in der Mercedes-Welt der 80er und 90er & einen komplett rostfreien 124er dürfte es so gut wie gar nicht mehr geben.. irgendwo gammeln die immer & 3400 Euro sind kein Betrag, bei dem man blind vertrauen kann...!

Vom Clio rate ich letztlich aber auch ab, der ist noch nie gut gewesen & ein Diesel lohnt sich in dieser Fahrzeugklasse sowieso nicht ----> der Wagen mag geschenkt sein, aber dafür wird es "uncool", wenn es mit Fahrverboten losgeht :/ Da kommt dann selbst der alte 200er-Mercedes noch überall durch, erst recht wenn das H-Kennzeichen noch erlebt wird (2021).

Ich würde keines der beiden Fahrzeuge wählen und eine andere Alternative suchen -----> den 200E sehe ich preislich bei allerhöchstens 2500 Euro, zumal er wiegesagt auch nicht ganz wenig Kilometer auf der Uhr hat und die verbauten Neuteile zwar beruhigen, aber den Preis nicht so sehr anheben wie hier gewünscht.

Wer so viel bei einem alten Auto in die Hand nimmt sollte wissen, dass er das nie mehr kriegt & beim 124er sind eigentlich nur größere Maschinen oder die legendären Diesel gefragt -----> die 200er, 220er und 230er werden noch immer zuhauf in den Export verscherbelt oder für 1500 Euro durchgereicht, bis der TÜV irgendwann "nee" sagt.

Hoffe ich konnte dir helfen :)

Ich gehe davon aus der Clio wird Euro 4 haben. Somit kommst du auch Ende 2019 falls Fahrverbote kommen noch in die meisten Städte rein.

Ob er sich mehr lohnt kannst also nur du entscheiden. Wenn du zwecks Arbeit in keine betroffene Stadt fahren musst würde ich dir den Clio empfehlen. Wieso? Grund 1, er wird kaum noch im Wert fallen. Der ist schon billig. Grund 2, er rostet nicht so weg wie der Benz und die Ersatzteile sind günstiger. Grund 3: die Einsparung bei den Kraftstoffkosten kann so hoch sein, dass das Auto sich in 1.5 Jahren von selbst abbezahlt hat.

Rechne dir es einfach selbst mal aus.

Das kommt auf den Zustand der Autos an, der aus der Ferne nicht beurteilt werden kann.

Bei einer E-Klasse von 1991 klingeln bei mir alle Alarmglocken. Das werden im Alter üble Roster, deren sicherheitsrelevanten Schäden man von aussen nicht unbedingt erkennen kann. Rostige Türen, Kotflügel und Radläufe sind nur optische Mängel. Was wurde denn 'erneuert und frisch gemacht'?

Für sowas 3400€ zu bezahlen wäre mir zu teuer.

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  • Stoßdämpfer rundum neu
  • Auspuff neu
  • Motor- und Getriebeaufhängungen (Gummilager) alle neu
  • Zündkerzen + Zündkabel + Zündverteilerläufer neu
  • Dichtung Ventildeckel neu
  • Thermostat, Thermostatgehäuse, Wasserpumpe, Kühler, Frostschutz, Kühlerdeckel neu inkl. Kühlsystemreinigung
  • Beide Keilrippenriemen neu
  • Motorölwechsel mit Filtertausch inkl. Ölschlammspülung
  • Kraftstofffilter neu inkl. Systemreinigung
  • Getriebe ausgetauscht (Gebrauchtteil) + Getriebe- und Differenzialöle neu
  • Kupplung neu
  • Batterie neu
  • Relais + Thermoschalter der Krümmervorheizung neu
  • Autoradio neu (Blaupunkt mit Digitalradio und Freisprecheinrichtung)
  • Sommerreifen neu (gebraucht, aber neuwertiger Zustand)
  • Gummimatten Kofferraum + Fahrgastraum neu
  • Tankdeckel neu
  • Scheinwerferbirnen + Birnen Armaturenbrett neu
  • Wischblätter neu

Rost hat er keinen, laut einem befreundeten Mechaniker des Familienmitglieds. Weiß man natürlich nie 100%ig, aber da müsste ich dann ja wohl oder übel drauf vertrauen.

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@dilemmaHH

Das meiste, was du aufzählst, gehört zu Wartungsarbeiten, die keine Wertsteigerung darstellen.

Wenn bei 165.000km ein neues Getriebe, eine neue Kupplung und eine Ölschlammspülung notwendig wurden, ist mit dem Auto anscheinend viel im Stadtverkehr auf Kurzstrecke rumgeheizt worden.

Rost hat er keinen

Ohne das Auto gesehen zu haben: Das glaube ich nicht. Und damit meine ich keine optischen Rostschäden, sondern Rost im Verborgenen an tragenden Teilen.

Ich würde mich nach einem anderen Auto umsehen. Für den Preis bekommst du dieses Modell mit vertrauenswürdigerer Historie.

Der Clio wäre mir zu klein. Deswegen kann ich dir nicht sagen, ob der für dich die Alternative darstellen könnte.

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@ronnyarmin

Dem kann ich mich nur anschließen. Ein neues Autoradio & neue Fußmatten sind sowieso nie mit mehr Geld zu bezahlen, das sind preiswerte Kaufhaus- oder ggf. Schrottplatzartikel. Eine Ventildeckeldichtung kostet im Zubehör für den Vierzylinder irgendwas um die 20-25 Euro & wer das selber macht, hat dahingehend kaum eine Ausgabe.

Sehr brauchbare 124er gibt es schon für die Hälfte, aber es gibt leider ordentlich Leute, die ahnungslosen Rentnern oder Witwen den Wagen günstig abschwatzen, ein paar Wartungsarbeiten selber machen & dann einen Haufen Geld sehen wollen ------> aber solche Schaumschlägerei merkt man häufig schnell, wenn man sich auskennt.

Ein 124er rostet immer irgendwo, die ab 1989 sind im Grunde gefährlicher als die "Vormöpfe" (hatten wir) ohne Saccobretter und Zierleisten überall -----> denn da sieht man den Rost oft erst viel zu spät, wenn er unterm Plastik alles abgefressen hat. Wenn so ein 124er oder auch 190er über den Saccobrettern gammelt, ist da untendrunter im Regelfall kaum noch gesundes Blech vorhanden und die Tür fertig, der Rest dann meistens auch. An der Wagenheberaufnahme geht es dann meist weiter, von Hinterachsen, durchgegammelten Federaufnahmen und Kofferraumböden muss man nicht weiter ausführen ---> die 124er waren und sind da keinen Deut besser als die allseits verpönten 210er-Nachfolger.

Wenn es ein Mercedes sein soll, wähle am besten einen C180 W202. Den empfehle ich nicht etwa, weil ich ihn selbst seit fünf Jahren begeistert fahre & ihn als tolles Auto schätzen lernte, sondern weil er in jeder Hinsicht besser, moderner, kompakter, sparsamer und günstiger als der 124er ist und sogar m.E. noch das "edlere" Fahrgefühl bietet -----> der 202er ist der W140 S-Klasse fahrerisch viel näher als man denkt & überbietet den 124er um zwei Welten.

Oder ein Audi 80/Audi 100 -----> aus der Zeit kommen sie einem Mercedes noch am nächsten, sind sehr solide, oft aus "Rentnerhand" zu bekommen und trotzdem günstig, weil sie niemand wirklich haben möchte & die Mehrheit sie nur als kantige, langweilige Autos ohne Kultfaktor wahrnimmt.

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@dilemmaHH

Hallo

also das meiste auf der Rechnung sind die "üblichen" Verschleissteile wobei diese meist ab 120-150000km fällig werden. Aber Gummis altern selbst wenn das Auto steht. Den "nackten" Arbeitsumfang am Auto schätze ich mit TÜV, Probefahrten, Tanken und Fehlerdiagnose auf 8-12 Stunden. So ein Auto arbeitet man erst mal durch und fährt es 1000 bis 2000km und macht dann die grosse Nachkontrolle bzw arbeitet die Restfehler ab. Insofern ist der Stundenaufwand dafür wesentlich höher als die abrechenbaren AW. 

Teileaufwand über Zubehör beschafft Richtung 1000€ über Daimler beschafft Richtung 2000€. 5 gang Schaltgetriebe kosten gebraucht ab 300€, Revidiert mit Garantie ab 600€, guter 195/65/15 Reifensatz ist gebraucht auf Stahl um 200€ auf Originalen Fuchs Schmiede Alus Richtung 400€. Eine W124 200E Limousine in gepflegten, rostfreien Gebraucht-Zustand (note2) wird mit frischem TÜV so um 3000€ gehandelt als Vollausstatter und/oder Ersthand bis 4000, bei Jahrewagenzustand bzw Junge Sterne geht es Richtung 6000€ aufwärts, bei T Modellen fängt es eher bei 5000€ an und gepflegte T Modell sind inzwischen seltener als 6 Türer, Cabrios oder Coupe. Das T Modell wird die blaue Mauritus der kleinen 124er Benze. Ansonsten einfach mal ansehen wie die IMA Universal und auch 123T Preise hochgingen.

Zur Wertermittlung ist es am besten dass der Verkäufer ein Wertgutachten hat wenn es auch meist Kurzgutachten für die Versicherung sind und nicht denn genauen Zustand und Wert des Autos taxieren.

Denn Pflegezustand einer W124 Limo und Coupe erkennet man an denn Front und Heckscheibe. Je verbauchter die Autos sind um so "weisser" werden die Scheibenränder. WSS werden oft getauscht aber eine Orignalscheibe ohne Kratzer, Macken Steinschläge und Eintrübungen am Rand ist ein sicheres Zeichen für einen gepflegten Garagenwagen mit wenig Laufleistung der keinen Wintereinsatz gesehen hat und meist trocken gestanden hat. Ich kenne einen AMG Sammler der fährt "seine" Autos nur nach Wetterkarte wenn Regen unter 5% Wahrscheinlich ist. Wenn es Regen geben könnte nimmt er denn Porsche oder wenn er Platz braucht irgendeine aktuelle Daimler Schlappe aus dem Fuhrpark oder tritt den BMW SUV seiner Frau.

Folgende Auffälligkeiten;

- Das Auto hat wohl eine Automatik diese muss meist zwischen 150-200000km in die Teilrevesion das dauerte bei Daimler früher um 8 Arbeitsstunden (mit A&E) und 150€ Material. Ein Tauschgetriebe oder Gebrauchtgetriebe macht da keinen Sinn man muss nur die "Bremsbänder", Dichtungen und Kleinteile erneuern und die Primärölpumpe auf Verschleissmass kontrollieren. Langstreckenautos mit regelmässigen ATF Ölwechsel haben das Problem oft erst weit hinter 300000km gehabt das spricht für Kurzstrecke, Alpenregionen, Hängerbetrieb und/oder verschleppte Wartung. Schaltgetriebe mit Defekten gabs bei Benzinern zwar auch aber das war erst weit jenseits der 300000km da machte vorher das HA Mittelstück "schlapp". Probleme machten die 5 und 6 Zylinder Turbo-Diesel Handschaltgetriebe da gabs sogar mal eine richtige Ausfallserie beim 5Zylinder wo Daimler keine AT Getriebe mehr hatte und der Gebrauchtmarkt auch leer war. Und die meisten Defekte kamen weil die Besitzer zu geizig waren das Öl zu erneuern und 3 Buchsen in der Schaltbetätigung erneuern zu lassen dann kam irgendwann die defekte Hydraulik weil man auch die Bremsflüssigkeit nicht erneuern liess bzw viele Daimler Werkstätten die Kupplungshydraulik nicht mit "durchspülten" weil es nach 1985 nicht mehr explizit in denn folgenden Wartungsplänen steht. Dann trennt die Kupplung nicht mehr richtig und die Synchronsation verschleisst in Zeitraffer zuerst meist auf dem 2ten Gangrad

- die M111.940 PMS im W124 haben ruhende Zündung da gibt es keine Verteilerkappe+Läufer. Zudem ist es so das wenn der Läufer verschlissen ist auch meist die Kappe fällig wird. Läufer und Kappe halten so lange man die Zündkerzen regelmässig erneuert 120-160000km insofern "passt" das ausser dass der Motor dann ein M102.963 KE sein müsste.

- bei gepflegten M111 halten die originalen Wasserpumpen und Kühler so lange wie der Motor "lebt" insofern spricht das Aufarbeiten der Kühlung für verschleppte Wartung mit denn Folgen oder dafür das jemand das Problem vorsorglich behandelt. (Was auch korrekt ist aber heute halt ungewöhnlich im KFZ Bereich). Im Prinzip könnte das auch auf ein Zylinderkopfdichtungsproblem hinweissen bzw einen defekten Wärmetauscher bzw ATF Kühler der Öl ins Kühlsystem gedrückt hat. Mit defekten ATF Tauscher hat man auch meist Kühlwasser in der Automatik wenn das dann länger steht ist wegen denn Rostschäden eine einfache Revison oft nicht mehr umsetzbar das wird dann eine Totalrevison. 

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@IXXIac

Hier sind die nächsten 6000 Zeichen minus Badwords

Bei Daimler gabs ab 1995 das KFM30 um das Aluminium Korossionsproblem in den Griff zu bekommen. Wenn mal KFM30 drin war musste/sollte das alle 2 Jahre erneuert werden und durfte nicht mit anderem Frostschutzmitteln gemischt werden um von KFM30 auf Standartfrostschutz zurückzukommen muss man spülen bzw man fährt einige 100km mit VEWasser und einer Reinigungsmischung und spült dann mit VEWasser. KFM30 ist in der BEVO 325 nur kurz erwähnt. Im Alter werden die Gummischläuche poröse und der Ausgleichbehälter bekommt Haarrisse das wurde nicht mit erneuert.

- Motorschlammspülung klingt eigentlich nicht "gut" bedeutet Kurzstrecke und oder lange Standzeiten mit Altöl bzw ein Problem mit der Kurbelgehäuseentlüftung andererseits werden "Schlammspülungen aus der Dose" als Propylaxe vor dem Ölwechsel gemacht. Hydrostössel und Hydraulische Steuerzeitenversteller sind empfindlich auf Altöl im Motor und bevor man diese erneuert versucht man erst mal eine Spülung. Ölschlamm ist eine Krankheit die in denn 80ern kam und entstand weil die Kat Motoren speziele Öle ohne Zinkaditive brauchten und man TBE und Schwefel im Krafstsoff hatte. Um 1995 wurden die Sulfit und Schwefelwerte in Superbenzin begrenzt (Für die Direkteinspritzer) und um 2005 komplett entfernt seither ist Ölschlamm weniger oft anzutreffen aber bei Kurzstreckenautos immer noch oft zu sehen. Solange der Schlamm noch keine "Kruste" also harte Ablagerungen entwickelt hat macht man nur Ölwechsel und beobachtet das weiter. Bei Kruste im Motor muss man diese behandlen weil sonst die "Krustenpartikel" in denn Hydroelementen landen können. Wenn man ein Auto zum Oldtimer umnutzt also lange Standzeiten vorauszusehen sind macht man aber eine Ölschlammspülung bzw man entfert soviele wie möglich manuel weil die Ölschlammreste die Standzeit vom frischen Öl verkürzen und man dann auch bei Stehzuegen jedes Jahr das Öl wechseln muss/sollte. Bei einem sauberen Motor kann man Öle durchaus 2-4 Jahre im Motor fahren zumindest bei Benziner. Wenn man Yountimer Benziner auf alte ZZP (Zinkphosphat) "Oldtimer-Öle" umölt und das Auto nicht in der Feuchtkälte geparkt/gelagert werden sind 4-5 Jahre Ölintervall aus meiner Erfahrung kein Problem zumindest so lange man damit keine Kurzstrecken und/oder Rennen fährt. Der Punkt ist eine Dose Motorschlammspühlung kostet um 6€ aufwärts eine "Motorentschlammung" eher um 200-400€

- das Auto hatte wohl eine lange Standzeitepisode mit Problemen auf der Benzinseite da würde ich das Thema Rostansatz im Tank abklären. Es fehlt aber der Tauchrohrtankgeber auf der Rechnung der zuerst korrodiert.

- es "fehlen" die Hardy- bzw Gelenkscheibe(n), die Tragelenke, die Spurstangenköpfe, die Umlenkhebellagerungen, die Bremsschläuche, die Antriebswellenmanschetten, Pendelstützen, Querlenkerbuchsen, Schubstrebenlager,,, ausser dies wurde schon mal vorher erneuert. Das ist meist fällig wenn die Original Stossdämpfer ausgelutscht sind und die Bilsteine halten in Mitteleuropa meist über 250000km durch. In Gegenden mit schlechten Strassen geht das natürlich schneller und/oder wenn jemand lange Strecken mit unwuchtigen Rädern runterreisst.

- "Wischerblätter" haben nur die Kombis das Einarmwischerblatt ist teuer hält aber mit etwas Pflege 5-8 Jahre durch ( Der Wischblattkiller sind viel Sonne und Wintereis. Bei Garagenautos im Sommerbetrieb gibt es zb gepflegte Cabrios die immer noch die ersten Wischergummis drauf haben). Billig nachbauteile halten auf den Hubwischern nicht lange durch unter 40€ gibt es nur Mittelmass

- "Krümmervorheizungen" gab es mW zuletzt mit Vergasermotore im W201 die frühen M111 PMS Versionen haben bis 1993 eine partiele Ansaugluftvorheizung (PSV) das sind im Prinzip 4 Tauchsieder deren Ausfall nur selten bemerkt wird (Nur bei Kaltsarts unter 0°C). Insofern hat der Typ was "drauf" und machte da auch mehr als zum Verkauf nötig. Andererseits ist bei defekter PSV meist die dazugehörende Sicherung durchgeknallt, das Relais hat gebrummt bzw man hat das Problem bei einem der vielen anderen Problem der Einspritzung/Motronic mit entdeckt.

- Originale Auspuffanlagen halten auch bei Winterbetrieb mit etwas Pflege weit über 300000km die Verschleissteile sind die Kats, die Lambdasonde und der Abgaskrümmer (reisst). Wenn die Abgasanlage verrostet war dann ist auch im Auto schon massiv Rost, ausser es wurde regelmässig nachkonserviert. Angeblich soll an der Nordseeküste die Abgasanlage schneller rosten als die Karrosse (das erzählte mal ein Daimler Ing aus Bremen, das Problem ist die leicht salzhaltige Brise die bis auf ca 30-40cm über Bodenhöhe wabbert, Daimler hatte das Problem schon in denn 70ern erkannt und ua auf der Heideteststrecke und bei Florida erforscht).

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@IXXIac

sooo, das finale Chapter

- M111 Sauger haben nur einen Kelirippenriemen, nur die Kompressortypen haben 2 Keilrippenriemen. M102 gab auch nur mit 1nen KRR, M102 Mehrriemenmotore gabs mW noch bis 1989 und sind meist Motore mit Einfachrollenkette die man bei 150- bis 180000km erneuern sollte.

- Glühbirnen sind Verschleissteile und Brems, Standlicht und Fahrlichtbirnen werden alle 5-6 Jahre vor einem TÜV Termin erneuert weil die werden im alter dunkler bzw schwarz, die originalen Birnen im Armaturenbrettbereich sind bei Daimler mattiert und/oder haben Farbkappen und diese bekommt man nur bei Daimler. Bei W124 darf man um 15 Birnen abarbeiten von Lichtschalter bis Mittelkonsole und Deckenkonsole.

- Gummimatte im Kofferraum ist teuer aber selten "richtig" defekt die meisten legen einen Teppich drüber. Die Matten altern und wird dann vom Rand und in den "Dellen porös/rissig. Bei Gummimatten im Innenraum sollte man sich denn Teppich drunter ansehen vor allem der Bereich vor dem Pedal wo sich der Schuhabsatz eingräbt. Teppiche gibt es nur noch in Standardfarben und sind beim Nachkauf schweineteuer geworden. Die Daimler Teppiche sind seit W107/116/123 nach DLW/Mappotex Patent mit einem Dammmaterial untergeschäumt welches im Falle eines Unfalls die Bein und Fussverletzungsrate massiv absenkt und auf der Pedalseite das Fusseinklemmpotential senken. Das korrekt nachfertigen ist extrem Aufwändig (Vor allem seit die Mapotex luiqidiert wurde).

- das aktuellere Radio ist ein "Downer" und "echte" Blaupunkt Radios gab es zuletzt um 2014 danach kamen noch ein paar umgelabelte Einsteigergurken inzwischen ist die Marke Blaupunkt nur noch China Billigware wie auch AEG und Telefunken. Das Original Radio sollte im Kofferraum liegen und der originale Kabelsatz sollte nicht zerschnippelt worden sein. Die Werkseitigen Lautsprecher sind Verschleissteile die nach 8-10 Jahren meist Sickenbrüche haben. Die originale Antenne braucht regelmässige Wartung/Pflege vor allem die Motorantennen. Neuteile kosten "heftig" die korrekte Motorantenne ist zZ bei um 500€

Auf der Rechnung fehlt jede Art von Konservierung Korossionsschutzmaterial wie das Originale Daimler/3M Hohlraumwachs bzw das aktuellere von MAKRA oder besseres wie Mike Sanders Fett oder Fluidfilm. Das sind um 150-200€ Material und 6-7 Stunden Arbeitszeit wenn man es vernünftig machen will zudem muss man denn Unterboden nachwachsen oder mit Fluidfilm "replastifizieren" die ganzen PUR Dichtmassen wurden nach 10-15 Jahren Poröse und saugen dann das Wasser bis zu denn Falzen hoch wo sich dann bei Streusalzresten aus denn Wintereinsätzen Rost bildet der 10 Jahre lang unter dem PVC werkelt bis es durchbricht. Auch der PVC Schutzbelag auf Schweller und den Radhäusern wird nach Jahrzehnten unterwandert meist fängt es um die Wagenheberaufnahmen an und in den Radhäusern um die grosse runde Gummi Zugangskappe.

Im Netz findet man jede Menge W124 Kaufberatungen und auch Bilder von denn üblichen Rostreperaturen zb bei Mercedesclubs im Forum oder beim Trompka direkt auf dessen Hompage. Über Mercedesclubs.de findet man auch lokale Stammtische oder die Regionalen Typreferenten gerade im hohen Norden um Bremen und bei Flensburg gibt es einige W124 "Spezis"

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Kaufentscheidung! Welches Auto?

Ich kann mich nicht entscheiden welches Auto ich mir kaufen soll hab vieles angeguckt, verglichen, trotzdem kann ich mich ned entscheiden und ich hoffe mal jemand hilft mir bissl bei der Entscheidung! Zur Auswahl steht der BMW 335d E90 Coupe 286PS oder der Mercedes-Benz S500 W221 387PS.

V6 Diesel gegen V8 Benzin! Preislich sind die Beiden gleich. Beide sind sehr flott und fahren sich super. Der BMW ist sparsamer als der Benz! Der S bietet mehr Platz und Luxus als der Beamer!

Ich bin echt am verzweifeln. Hab paar Fragen deswegen.

Sind 150.000 km auf dem Tacho nicht zu viel für dem S500 Benziner? (Möchte Beide so im Bereich 150.000 km haben)

Stimmt es wirklich das der Benz nur ein Verbrauch von 11 bis 14 Liter hat wie viele der Händler/ Kollegen/ Kumpels von mir sagen?

Ich bin zwar BMW Fan, aber der Benz V8 hat einfach was.

Wie sind die Wartungskosten? Sind die beim Benz viel höher oder kann man die Kostenspanne überleben? Problematik (nur aus Erfahrung bitte sprechen)

Versicherung kostet mich gleich viel (nicht besonders viel bei Beiden) und die Steuer ist beim Benz billiger habe mich auch schon erkundigt.

Also wie vorhin kostet mich der Benz viel mehr oder eher nicht?

Was findet ihr besser am BMW oder Mercedes? Welchen würdet ihr euch von dem Beiden reinstellen in die Garage oder kennt Ihr andere starke Diesel oder V8 mit nicht hohen Verbrauch also 11 bis 14 Liter, die von der Preisklasse 16.000 € nicht übersteigen (denke aber nicht) ?

Ich bedanke mich schon mal im Voraus!

Schöne Woche noch wünsch ich Ihnen miteinander!

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