Auto angemeldet verkauft. Wie sehe ich, ob und wann es abgemeldet wurde?

5 Antworten

Du solltest schleunigst deine Versicherung über den Verkauf informieren. Solange die Versicherung nicht informiert ist, haftest du alleine für die Versicherungsprämie. Du bist mit dem Verkauf nicht mehr der Vertragspartner der Versicherung, sondern der Fahrzeugkäufer. Siehe dazu § 95 VVG:

"Veräußerung der versicherten Sache

(1) Wird die versicherte Sache vom Versicherungsnehmer veräußert, tritt an dessen Stelle der Erwerber in die während der Dauer seines Eigentums aus dem Versicherungsverhältnis sich ergebenden Rechte und Pflichten des Versicherungsnehmers ein.

(2) Der Veräußerer und der Erwerber haften für die Prämie, die auf die zur Zeit des Eintrittes des Erwerbers laufende Versicherungsperiode entfällt, als Gesamtschuldner.

(3) Der Versicherer muss den Eintritt des Erwerbers erst gegen sich gelten lassen, wenn er hiervon Kenntnis erlangt hat. "

Wenn du deine Versicherung informiert hast, erübrigt sich die Nachfrage beim StVA.

Ach du Schreck, ich danke dir. Ist das erste Fahrzeug, was ich verkaufe, deswegen habe ich da keine Ahnung von. Werde morgen da anrufen.

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... und, hast Du Deine Vereinbarungen mit Deiner Versicherung eingehalten und diese sofort über die Aushändigung der Papiere und Schlüssel informiert?

Der Vertrag geht (dann) ja auf den Käufer über und kann abgerechnet werden.

Der Zoll kommt allerdings erst mit der Umschreibung/Außerbetriebsetzung.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung
Wie kann ich sicherstellen, dass das Fahrzeug auch abgemeldet wurde?

Du hättest es selber abmelden sollen - wieso vertraust du wildfremden Personen???

Ansonsten siehe Antwort von furbo...

Gruß siola55

Keine Zeit. Wollte es schnell loswerden, ging dann, wegen dem Preis, zu schnell.

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Auto angemeldet verkauft. Käufer verursacht Strafzettel. Kann man privat klagen?

Hallo Liebe Leser,

ich habe folgendes Problem: Im August 2011 habe ich ein Auto von einem Gebrauchtwagenhändler gekauft. Alles schien tiptop jedoch waren die Bremsen nach 2 Wochen komplett runter. Ich ging wieder zum Verkäufer um mein Geld zurückzuverlangen. Er willigte ein, alles war O.K. Leider habe ich den Fehler begangen und ihm das Fahrzeug mit Nummernschildern verkauft, wir vereinbarten jedoch im Kaufvertrag dass das Auto nach 3 Tagen abgemeldet wird. Aber Nix da! Ein Paar Wochen später kamen die ersten Briefe wegen Falschparkens und anderer Ordnungswidrigkeiten. Als ich ihn daraufhin zur Rede stellte gab er an nichts davon zu wissen und meinte das Auto direkt nach dem Rückkauf weiterverkauft zu haben. Mir platzte der Kragen und ich ging zur Polizei um Anzeige wegen Betrugs zu erstatten. Währenddessen kamen immer mehr Strafzettel und die Versicherung wollte auch Ihr Geld, obwohl diese den Kaufvertrag bereits erhalten hat und ich nachwies, dass mir das Fahrzeug nicht mehr gehört. Ich weigerte mich die Strafzettel zu bezahlen und schickte den Kaufvertrag an die jeweiligen Stellen. Bis mein Konto gesperrt wurde und ich zahlen MUSSTE. Das tat ich auch. Währenddessen leitete die Polizei es an die Staatsanwaltschaft, diese hat mich wiederrum Monate später angeschrieben und meinte dass der Täter eine andere Klage erwartet und meine Anzeige wegen Betruges fallen gelassen würde, da dies für seine Anklage nicht besonders ins Gewicht fällt (obwohl bei mir dadurch ein Schaden von ca. 1000 Euro entstanden ist). Mir wurde im selbigen Schreiben geraten das Geld privat einzuklagen. Das ist die Frage, habe ich Chancen mein Geld wiederzubekommen? Alle notwendigen Beweise sammelte ich stets ordentlich. Bitte um Hilfe. LG

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Rückzahlungsanspruch aus KFZ-Versicherung nach Verkauf/Abmeldung?

Kurzfassung: Ich habe letztes Jahr unterjährig mein altes Auto verkauft und abgemeldet. Ich habe allerdings bisher noch keine Rückzahlung des überzahlten Versicherungsbeitrags erhalten. Das ist mir die Tage aufgefallen, da ich gerade meine Steuererklärung fertig gemacht habe.

Ich freue mich auf Meinungen.

Langfassung:

Ich habe am 10.11.2015 mein altes Auto verkauft, welches Vollkasko versichert war. Meine Versicherung zahle ich jährlich im voraus per Lastschrift.

Am 11.11.2015 habe ich mehrere Sachen gemacht:

1.) Meine Versicherung über den Verkauf per E-Mail informiert und den Kaufvertrag angehängt. Das wurde mir so auch bestätigt mit dem Hinweis auf die Versicherungspflicht.

Zitat: (...) Also erst wenn von deren Seite der Hinweis kommt, daß das Fahrzeug abgemeldet ist wird von Seiten des LVM aus die Versicherung aufgehoben da es sich bei der KFZ Versicherung ja um eine Pflichtversicherung handelt.

2.) Fahrzeug bei der Zulassungsstelle abgemeldet.

3.) Die Versicherung per E-Mail über die Abmeldung informiert und den ungültig gestempelten Fahrzeugschein angehängt.

Am 21.11.2015 erhielt ich vom Zoll ein Schreiben vom 19.11.2015, in welchem mir die Abmeldung zum 10.11.2015 bestätigt wurde und die überzahlte Steuer abgerechnet wurde. Diese kam auch ein paar Tage später auf meinem Konto an.

Von meiner KFZ-Versicherung habe ich bis heute nichts mehr gehört bzw. keine Erstattung erhalten. Durch die Abmeldung bin ich dort kein Kunde mehr.

Es ergibt sich ein Erstattungsanspruch für den Zeitraum 11.11. bis 31.12.2015 (51 Kalendertage).

Aus meinem Vertrag ergibt sich:

Zitat: (..) Beitragsgutschriften aus Ihrem Vertrag überweisen wir an die oben genannte Bankverbindung. (...)

Die oben genannte Bankverbindung ist die, die auch für die Lastschriften genutzt wird.

Die AKB sehen vor:

Zitat: (...) Veräußern Sie das Fahrzeug oder wird es zwangsversteigert, geht der Vertrag (...) auf den Erwerber über.

Unabhängig davon erlischt der Versicherungsvertrag mit der Abmeldung des Fahrzeugs.

Jedenfalls hätte mir die Versicherung schon längst den überzahlten Beitrag für die verbleibenden 51 Tage schon längst erstatten müssen und ist damit auch automatisch in Verzug (für die Kaskoversicherung 30 Tage nach Erhalt meiner E-Mail und für die Haftpflichtversicherung 30 Tage nach Nachricht der Zulassungsstelle).

Spricht irgendwas gegen eine Mahnung über den Restbetrag inkl. Nebenforderung (Zinsen + Pauschale)?

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