Auto anderweitig repariert, trotzdem will andere Werkstatt Geld wegen bestellter Ersatzteile. Bin ich zur Zahlung verpflichtet?

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6 Antworten

Da Du einen Termin vereinbart hast, ist die erste Werkstatt logischerweise davon ausgegangen, dass die bestellen Ersatzteile (laut Kostenvoranschlag) von ihnen eingebaut werden sollen.

Du hättest ganz klar sagen müssen, das ist mit zu teuer, ich sage den Termin ab, ich schaue erstmal anderweitig.

Mach Dich auf Stress mit der ersten Werkstatt schon mal bereit.

lg Lilo

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Das Problem ist, das du einen Termin zur Reparatur gemacht hast, mit diesem verbindlichen Termin, hast du im Prinzip dem Auftrag zugestimmt. 

Hast du den Termin rechtzeitig wieder abgesagt? Oder bist du einfach nicht erschienen. Wenn du rechtzeitig wieder abgesagt hättest hätte die Werkstatt auch die Teile Stornieren können und den Termin an einen anderen Kunden weitergeben können.

Wenn nicht: Ersatzteile wurden bestellt du bist nicht erschienen. Damit bist du Schadensersatzpflichtig und zwar nicht nur für die Teile sondern auch für die gebuchte Arbeitszeit.  Versuch dich irgendwie mit der Firma zu einigen.

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Kommentar von 7vitamine
17.06.2016, 10:29

Nur war die erste Werkstatt so dreist, Teile ersetzen zu wollen die gar nicht nötig gewesen wären. Typisch Vertragswerkstätte eben.

Was ist denn damit? Soll das nicht berücksichtigt werden?

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Leider gibt es immer noch Werkstätten, die mehr machen wollen als nötig. Bei jedem verkauften Teil verdienen sie mit. Leider zeigt das Auslesen auch nicht immer die genaue Ursache eines Fehlers. So kommt es vor, dass Teile getauscht werden sollen, die heil sind. Es ist dein Recht, eine günstigere Werkstatt zu wählen, die auch mal nur blankputzt statt gleich neu eunzubauen. Aber einen gewissen Arbeitsaufwand hatte die erste Werkstatt, und ich denke, das darf sie berechnen. Ich würde versuchen, ob die bestellten Teile nicht zurückgegeben werden können (freundliches Gespräch), aber den Arbeitsaufwand (Untersuchung, Fehlersuche) zahlen.

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Kommentar von YvesT
17.06.2016, 10:32

Die Fehlersuche und das Auslesen wurde ja bereits bezahlt.

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Die Frage ist, was die Werkstatt beweisen kann. Die Ware in Rechnung zu stellen ist unangemessen. Es kommt nur das Rückporto und der Zeitaufwand für die Rücksendung in Betracht.

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wenn du einen termin für die reparatur gemacht hast , ist die werkstatt natürlich davon ausgegangen das die teile bestellt werden müßen... aber wenn du nichts unterschrieben hast ??  kommt nur noch in frage das da dann 2 leute sagen du hättest mündlich bestellt und dem preis zugestimmt... es gibt auch mündliche verträge und wenn du allein warst ... ??  875 € ist  kein kleingeld. wenn die darauf bestehen.. brauchste einen anwalt.. warum haste den nicht abgesagt bei der ersten werkstatt, wäre ne menge ärger weniger

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Ich denke nicht, du hast ja keinen Auftrag unterschrieben. Die Werkstatt hätte die Teile eben erst bestellen sollen, nachdem du den Reparaturauftrag unterschrieben hast. 

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Kommentar von Frangge
17.06.2016, 10:22

Ein Vertrag  muss nicht zwingend schriftlich erfolgen. Durch die Freigabe der Reparatur (Termin) ist ein Vertrag entstanden....

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