Autistisches Kind im Regelkindergarten

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auch wenn Du keine Autistenschulung hast oder bekommst: Ganz wichtig bei dem Kind ist, daß es in seinen gewohnten Abläufen bleibt. Wenn es gerne ein Legosteinchen festhalten möchte, dann soll er doch. Es geht dabei nicht um das Steinchen, sondern darum, daß er etwas Bestimmtes fühlt oder wahrnimmt, wenn er dieses Steinchen anfasst, Es hat einteressante Ecken, unten in die Löcher kann man stundenlang die Fingerkuppe drücken und sie danach anfühlen, obendrauf sind kleine Huppel, über die man immer wieder mit dem Finger streichen kann.

Autisten haben ein sehr eigenes taktiles Empfinden - und es ist für sie die Hölle, aus ihren Gewohnheiten herausgerissen z uwerden. Auch wenn diese Gewohnheiten, und sei es, sich an einem Legostein festzuhalten, für den "normalen" Menschen etwas seltsam sind. Und da sollte man Dogmen auch mal über den Haufen werfen und ein Legosteinchen im Außenbereich zulassen. Vielleicht kannst Du ja Deine Noch-Kollegen darauf mal hinweisen.

Daß Du keine Schulung bekommst (und dann noch mit DER Begründung!!), finde ich schade - und völlig daneben!

Viele grüße von einem Asperger-Autisten;-)

Vielen Dank für Deine Antwort !! Habe von einer Freundin das Buch "Buntschatten und Fledermäuse" geschenkt bekommen und gelesen. Es hat mir gut gefallen.

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@odenwaldkind

Das Buch habe ich selbst nicht gelesen, habe aber schon gehört, daß es gut sein soll.

Wenn Du weitere Fragen hast, kannst Du mich gerne fragen!

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@gehwegplatte

Sehr gerne ! Gibt es wie z.B. bei wkw einen speziellen Link, wo ich Dich abspeichern kann ? oder geht das über "Freunde" ?

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Was willst du nun wissen?

Bin Erzieherin aber verstehe deinen Beitrag nicht, da du keine Frage gestellt hast.

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@katzevic

Lies mal bitte den Beitrag von gehwegplatte, der gefällt mir sehr gut !

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Aufsichtspflicht bei 6-Jährigen?

Ich habe aus dem Unterricht ein Fallbeispiel, dass für mich - aufgrund fehlender Informationen - etwas unklar ist.

Das Fallbeispiel lautet: **

Auf dem Außengelände einer KiGas spielten 6-jährige KiGaKinder in einem schlecht einsehbaren Teil des KiGaGeländes. Die Kinder warfen Steine auf außerhalb des KiGaGeländes geparktes Auto und schädigten damit dieses erheblich. Die Steine hatten sie zuvor aus einem anderen Teil des KiGaGeländes zusammengesammelt. Das Steine sammeln wurde von der Erzieherin nicht bemerkt, denn sie hatte die Kinder für ca. 35 Minuten aus den Augen gelassen.

Versuchen Sie die Rechtslage der Erzieherin unter Zuhilfenahme der gesetzlichen Grundlage zu klären. Kann die Erziherin zu Verantwortung gezogen werden?

Nun ist es klar, das die Erzieherin hätte diesen schlecht einsehbaren Teil des KiGas öfter einsehen muss, allerdings weiß ich natürlich nicht wie häufig, ob alle 10 Min, oder alle 20 Min oder ganz anders. Zudem könnte sie das ja getan haben, als die Kinder gerade unterwegs Steine holen waren.

Die wichtige Frage wäre also, ob sie die 6-Jährigen Kinder öfter "kontrollieren" muss, und welche Gesetzliche Grundlage dies genau hat. Ich gehe hierbei von "normal" Entwickelte und unauffällige Kinder aus, die in einer Gruppe mit 3-6 Jährigen sind (dies ist sicherlich auch wichtig für die "bemessung" der benötigten Aufsicht).

Danke schoneinmal im vorraus!

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Autistisches Kind, was gibt es zu beachten

Hallo! Ab Montag habe ich wieder Schule und komme in die achte Klasse. Ich bin Betreuungschülerin für eine neue fünfte Klasse (zusammen mit zwei anderen) und in diese Klasse wird ein Autistischer Junge kommen, der ungefähr 10 oder 11 sein wird. Ich weiß leider nicht, was er für eine Art von Autismus hat, aber ich weiß nicht wirklich wie man mit solchen Menschen umgeht. Ich fände es toll, wenn am ende des Schuljahrs die Klasse diesen Jungen akzeptiert und er Freunde hat bzw. nicht ausgegrenzt wird, da ich das echt schlimm fände. Habt ihr Tipps, wie ich mit ihm ungehen sollte, was zu beachten ist und wo man aufpassen sollte. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. LG handballmausi:)

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