Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Autist ein autistisches Kind bekommt?

10 Antworten

Nur ein Humangenetiker, der über den Erbgang dieser Krankheit genau im Bilde ist, kann Dir darauf eine leidlich verlässliche Auskunft geben. Wichtig ist auch, ob die Krankheit von nur einem Gendefekt bewirkt ist oder von einem komplizierten Zusammenhang mehrerer Gene. bedeutungsvoll ist dabei die gesamte Familiengeschichte von allen Merkmalsträgern in direkter Abstammungslinie, d.h. Du musst ihm alle Dir bekannten Krankheitsfälle in Deiner Familie berichten. Im regelfall wird er dann auch nur eine statische Aussage treffen können, d.h. wie hoch die Wahrscheinlichkeit sein wird, dass bei zu erwartenden Kindern dann diese Krankheit auftreten wird.

Schwere Autismus ist unwahrscheinlich; dagegen der Asperger-Syndrom ist was (kann mehr als 50% sein). Es kann aber neuronormal sein. Die pünktliche Daten hängen davon, dass wie viele Autismus-Gene sind, wie viele Autismus-Allele haben die Eltern, von diese wie viele dominant sind, und welche Phenotyp wie viele von ihnen benötigt. Das kennen wir aber nicht.

Ich bin Autistin und bin fassungslos. Autismus ist keine Krankheit! Du bist nicht normaler als ich und ich somit unnormaler- Du vergleichst einfach nur 2 unterschiedlich konstruierte Gehirne- somit ist der Autist anders- und Du auch- aber Du, der Nicht-Autist hast weder das Monopol, normal zu sein, noch Dich im Bezug auf Autismus gesund zu nennen und Autisten krabnk!!! Die Wahrscheinlichkleit, dass das Kind Autist ist, liegt bei 70-90%. Hierbei wird Autismus vererbt- nicht die Diagnose Asperger Syndrom! Das Kind kann HFA bekommen, AS- wie der Vater, der DAS (nicht den) Asperger Syndrom hat- oder auch a-typischen Autismiús entwickeln oder das Kanner Syndrom. Das geborene Kind kann- wie alle Kinder- durch Unfälle, Bakterien, Viren, Gewalt usw. Schaden nehmen.

Und woher weißt du genau, dass die Wahrscheinlichkeit bei 70 - 90% liegt?

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@Lehrling2010

Es wurde ermittelt anhand bestehender Diagnosen bei Eltern- oder einem Elternteil- und der Beobachtung deren Kinder- oder, was sofort weitergeleitet wird, wenn ein Kind heute sehr früh diagnostiziert wird, ist es nicht selten, das ein Elternteil eine Diagnose aus dem Autismusspektrum diagnostiziert bekommt. Bei mehr Interesse solltest Du Dich an Spezialisten wenden oder Dich in Foren begeben- aber dort bitte nicht solche Beleidigungen gegen Autisten- dann bekommst Du mehr Informationen. Sicher- einen beweis habe ich für diese Zahlen auch nicht- aber ich glaube dieser Rechnung, sio wie ich an den Urknall glaube, die Evolutionstheorie oder an die Relativitätstheorie. Sicher, würde man Plichtdiagnosen einführen, um die bislang unentdeckten Autisten zwangsdiagnostizieren- die vielleicht auch Kinder haben- könnte dies die Zahlen vielleicht drücken- aber bisher beruft man sich auf Meldungen, die gemacht wurden. Aber hier- so zu kommunizieren ist anstrengend und ein weiteres Forum hier brauch ich nicht. Daher- kannst Du ja in Autismusforen gehen und nachfragen.

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@Lehrling2010

Das ist viel zu hoch angesetzt! Ich arbeite viel mit autistischen Menschen, vorallem auch Kindern zusammen. Ich kenne keine Familie die auch ein autistisches Kind bekommen haben. Ich kümmere mich auch um 3 Paare wo beide Elternteile autistisch sind und die Kinder nicht. Allerdings sind die Kinder genauso brilliant/ hochbegabt wie ihre Eltern. Und deswegen denke ich das die 70% zu hoch sind, geschweigedenn 90%

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@GroupieNo1

Autistisch- meinst Du damit Autisten oder Menschen mit Hochbegabung und autistischen Zügen- das ist ein massiver Unterschied. Und als Mitarbeiter, der eine recht kleine Gruppe betreut, kann mit seiner persönlichen Berufserfahrung und seinen Fällen eine Statistik in Frage stellen. Geh doch mal in Foren. Ich lese in einigen und bei Vorstellungsthemen sind sehr viele Elternteile, die im höheren Alter nur über die Diagnose des Kindes diagnostiziert werden- oder weil ein Partner Parallelen im Verhalten zu Mann oder der Frau erkennt- die auf einmal keine sonderbaren Eigenheiten mehr sind- sondern Symptome werden. Und Hochbegabung als Diagnose (nicht subjektive [Laien]Meinung) ist auch unter Autisten nicht so häufig, wie es allgemein verbreitet ist. Dann ist es ein anderer Extremfall. Und- wie genau kennst Du die Geamtfamilie der Kinder, die Du betreust- ob nicht ein entfernter Onkel als Sonderling gilt, der Opa seltsam war. Eltern, sie sehen ihre Kinder- aber kaum erwachsene Autisten- somit ist und bleibt vielleicht der Opa der Sonderling- weil sie sich eine mehr oder weniger angepaßtere Version eines Autisten nicht vorstellen können.

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@Lea1984

Ich meinte, Du kannst anhand Deiner Angaben diese Statistik nicht in Frage stellen- also keine Statistik in Frage stellen- habe in der 3. Zeile versehentlich eine geschrieben.

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@GroupieNo1

ihr redet über die ganz normale vererbung Regel 1 zu 4, es gibt viele Erbkranheiten. Es ist auch klar das ein Mensch der Krank ist von Zeit zu Zeit Autischtische Zuge hat. zum Beispiel Depresionen! in der Tat können Autisten mehrfachbehindert sein. Aber wer ist 100% gesund?

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@piepica

Depression hat nichts mit autistischen Zügen zu tun, nur weil man sich in einer depressiven Phase zurückzieht.

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@winterschmacht

Ich bin auch Fassunglos und stimme Lea1984 zu 100% zu. Denkt ihr das Autisten blööder oder uninteligenter sind statt normale menschen? Ich selber habe das Asperger Syndrom also nur so als allgemein Info!

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@Jawahrah

Sorry, aber auch wenn du persönlich betroffen bist, heisst das nicht, daß jemand dich beleidigen wollte. Oben lesen ich eine ernstgemeinte Frage, die jemand hat. Die bei dir ausgelöste Emotion hat aber ach gar nicht´s mit den Ängsten zu tun, welche der Frage anheimliegt. M.E ist die Entgleisung also nicht zielführend.

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Hallo Lea1984,

Danke, dass Du fuer uns alle gesprochen hast!

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Autismus ist eine multifaktorielle Störung, es gibt dafür keine spezifische Gene. Insofern ist eine direkte Vererbung ausgeschlossen. Statistisch ermitteln lässt sich lediglich eine familiäre Häuftung an autistischen und autismusähnlichen Störungen

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Immer dieses Schöngerede... Ein kurzer Blick in die Wikipedia liefert die Definition:

"Krankheit [...] ist die Störung der Funktion eines Organs, der Psyche oder des gesamten Organismus." Und beim Autismus sind viele Funktionen oft in höchstem Maße beeinträchtigt. Es fehlt z.B. oft die Funktion, Sinneswahrnehmungen angemessen zu filtern. Das kann man meinetwegen auch Behinderung nennen, mir egal.

Zu dem Wörtchen "normal": Normal ist darüber definiert, was die Mehrheit ausmacht. Und das sind in diesem Kontext eben die Nicht-Autisten.

Und nur um das klarzustellen; ich fühle mich keineswegs als ein "besserer" Mensch als ein Autist. Aber diese Tendenz alles umschreiben zu müssen, um ja niemandem auf die Füße zu treten nervt total und ist in einer sachlichen Diskussion auch nicht angebracht. Lieber die Sachen beim Namen nennen und sich dann eventuell darüber unterhalten, wieso der Begriff "krank" eigentlich so negativ konnotiert ist.

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@Oizymusic

wie kannst du so eine schei... behaupten ??? hälst du dich für normal ? ich findes es echt nicht richtig was du hier zu worte gibts. mir fällt da ein zitat zu ein : Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis in errore perseverare. was soviel heißt wie Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!
für mich bist du dumm und durch deine behauptung normal zu sein bist du es in meinen augen auch !!!

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@Oizymusic

Nun, es geht hier aber um Autismus, was eine tiefgreifende Entwicklungsstörung darstellt.

Du musst hier nicht den begriff Krankheit erklären, denn damit hat Autismus nichts zu tun.

Wenn Du sachliche Kommunikation wünscht, bleibe sachlich! Definiere nicht andere Begriffe, sondern lies auf selber Quelle (Wikipedia) mal nach, was Autismus ist!

Wenn ich, nach dem ich "Autismus" bei Mr. Google eingebe und dann den Link zu Wikipedia anklicke, steht da: "Autismus wird von der Weltgesundheitsorganisation zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen gerechnet. (...)"

Nicht zu Krankheiten oder was auch immer- also höre auf, was Autismus Deiner Meinung nach ist als echt zu verkaufen, in dem Du etwas anderes, nämlich krankheit, definierst und da Autismus hineininterpretierst! Krankheit mag Deine eigene Bezeichnungen sein, aber sie wird durch die Definition anderer Begriffe dadurch nicht richtig! Befasse dich daher lieber mal mit dem, was Autismus ist und was nicht und halte Dich an die Definition, die auch jene verwenden, die Autismus diagnostizieren und diese Diagnose anerkennen- als Störung, nicht als Krankheit!

Zitiert Wikipedia und hat da noch nicht mal gelesen, was die über Autismus schreiben- traurig...

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Gute Antwort man weiß nicht ob autismus wirklich genetisch ist

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Fehldiagnose bei Autismus?

Guten Abend,liebe GuteFrage User,
vor etwa 2 Jahren erhielt ich die Diagnose Asperger Syndrom,was für mich aber sehr verwunderlich war. Also in echtem Leben kann ich : mich in anderen Menschen einfühlen,habe Mitgefühl,kann Menschen in die Augen  sehen,weiß ungefähr was Ironie und was Sarkasmus ist,habe keine Sozialen Probleme,wenn ich mich integriert habe und kann gut mit Gleichaltrigen.
Was ich aber habe ist:Eine Motorikstörung und das ich immer die gleichen Fragen stelle.
Dies wurde von meiner Jugendhilfe und meine Eltern bestätigt.
Muss ich zwingend Asperger Autismus haben oder ist das eine Fehldiagnose?
Mit freundlichen Grüßen
Luca
Ps: Alles was ich kann,also was kein behinderter Autist hat,könnte ich schon immer.

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Gerne würde ich den Charakterbogen meiner Figur weiter ausbauen und möchte mich von euch inspirieren lassen.

Habt Ihr speziellere/spezifischere Interessen und welche?

Vielen Dank!

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