Auszug nach 20 Jahren Wohnen in Mietshaus. Heizöl volltanken?

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20 Jahre lang hast Du Zeit gehabt, darüber nachzudenken, was einmal sein wird, wenn Du mal aus dem Haus ausziehst. Die 10000 Liter, die Du damals erhalten und nie bezahlt hast, schwebten im Grunde immer über Dir wie so ein Damoklesschwert.

Hättet Ihr damals die 10000 Liter zum damaligen Preis von 49 Pfennig (nicht 0,49 Pfennig) dem Vermieter gleich bezahlt, hätte er sich vielleicht sogar gefreut. Zum damaligen Preis hätte das Öl also 2505 Euro gekostet und jetzt rund 8000 €.

Aber mit hätte, wenn und aber kommt nach nicht weit.

Vorschlag zur Einigung: Der Vermieter gab Euch damals praktisch einen zinslosen Kredit. Jetzt ist er auch nicht geschädigt, wenn er das Haus neu vermietet und nur das Öl an den neuen Mieter übergibt, das noch im Tank ist. Also vielleicht geht was in dieser Art: Vor 20 Jahren Kredit in Höhe von € 2505. Durchschnittliche Verzinsung beispielsweise 3 %: Mit Zins und Zinseszins würde das jetzt rund 4400 €. Bei 2 % wären es 3650,- und bei 4 % € 5277,-. Nur mal so als Größenordnungen in den Raum gestellt.

Wieviel müßtest Du jetzt tanken? Vergleiche das mal mit diesen Beträgen. Vielleicht läßt sich bei einem vernünftigen Eigentümer auf diese Weise eine gute Einigung finden.

Bei mir in der Nachbarschaft ist auch ein Haus, das vermietet wird. Vor jedem Einzug und nach jedem Auszug wurde der Tank gefüllt. Sprech doch mal mit dem Vermieter, ob er nicht tankt und du das in Raten bezahlen kannst, weil du wenig Geld hast. Du hast doch den Vertrag. Was da drin steht ist gültig.

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Danke,also ist das kein Einzelfall.

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Das volltanken kann ich mir nicht leisten,da meine Witwenrente klein ist. Ist das rechtlich korrekt?

Ist es korrekt etwas zu verbrauchen aber nicht dafür zu zahlen? Nein.

Wenn man Strom verbraucht muss man den auch zahlen.

Wie schon in der anderen Frage geschrieben:

Wer etwas verbarucht muss es auch bezahlen.

Das volltanken kann ich mir nicht leisten,da meine Witwenrente klein ist. Ist das rechtlich korrekt?

Das tut mir Leid, dass Du Witwe bist und nur eine kleine Rente hast, aber daraus ergibt sich kein Recht auf Kosten des Vermieter zu heizen.

Meinst Du etwa Vermieter sind reich?

Wir haben ein 8-Familienhaus. Da denkt jetzt so manch einer, ha der hat aber Geld.

Denkste, Ausgaben hat man und das nicht zu wenig.

Reparaturen fallen an. Der Gesetzbeger kommt mit Wärmedämmungsverordnung usw.

Wir mussten vor ein paar Monaten für ein neues Dach über 33. 000 bezahlen. meinst Du das hat man mal eben?

Nein, da muss man halt mit rechnen und rechtzeitig sparen.

Ich kann auch nicht alle Mieteinnahmen des Monats ausgeben, da man auch Steuern bezahlen muss.

Das war nur mal so als Denkanstoß.


Rede mit dem Vermieter und findet eine Lösung.

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Es gibt schlimme Schicksale mit dem kein Mensch gerechnet hat. So stehst du alleine vor dem Nichts. Danke für Deine Antwort ich verstehe auch Deine Lage. Du klingst sehr verbittert. Ich weiss, dass die Vermieterin auch nicht zu viel Geld hat. Jede hat eigene Sorgen.

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@Dacza

Es gibt schlimme Schicksale mit dem kein Mensch gerechnet hat. So stehst du alleine vor dem Nichts.

Ja, ich habe schon viel erlebt mit 47 Jahren.

Du klingst sehr verbittert.

Nein, das bin ich nicht, Ich bin ein positiv denkender Mensch und habe zudem eine wunderbare Frau an meiner Seite.

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Heizkostennachzahlung bei Pauschalmiete

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Hi, ich habe gerade eine Abrechnung meiner Mietnebenkosten bekommen und festgestellt, sie ist nicht richtig. Dabei schaute ich mir auch die der letzten Jahre an und stellte fest, daß mein Vermieter mich richtig übers Ohr gehauen hat. Dieser ist aber verstorben und seine Tochter hat geerbt. Ihre Abrechnung beinhaltete auch eine Heizkostenabrechnung, die erste Seit 2001, der Vater hielt es für komplieziert und deswegen nicht nötig. Er war alt und seine Abrechnungen waren sehr einfach gehalten, jeweils auf einer A4 Seite. Nun stellte ich fest daß in der Heizkostenabrechnung meine Wohnung mitt 79, statt mit 55qm abgerechnet wurde! Auch wenn man davon ausgienge die qm Zahl sei richtig, hätte ich mehr für die Heizung der letzten Jahre vorausgezahlt, als sie dieses Jahr gekostet hat, natürlich ohne etwas wieder zu bekommen. Nur das konnte ich ja nicht wissen, da er ja keine Heizabrechnung machen wollte! Kann ich das jetzt noch beanstanden? Wie gesagt, erschwerend kommt hinzu, daß er dieses Jahr verstorben ist. Desweiteren hat der immer so anständige Herr 70,00Dm in 20,45€ umgerechnet und als Vorauszahlung berechnet. Entsprechend habe ich weniger Wassergeld zurück bekommen und mußte später auch nachzahlen. Hätte ich dem bloß mal nicht vertraut! Dies ist mir leider heute erst aufgefallen, da ich mir den Mietvertrag, wegen der neuen Vermieterin anschauen mußte und feststellte, daß eben 70dm als Vorauszahlung angegeben wurden. Ich achtete immer nur auf die Warmmiete, hatte vertraut, daß er die Vorauszahlung richtig angiebt und überprüfte nur Ausgaben... Kann ich jetzt noch was tun? Wohne hier seit 2001! Das ist soo viel Geld!

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