Auszug aus zu großer Wohnug?

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5 Antworten

Nicht unbedingt.

"Der Hartz-4-Bezieher kann die Art und Weise, wie er diese Aufforderung befolgt, selbst bestimmen. Er kann etwa die Teile der Wohnung untervermieten oder auch lediglich die Heizung weniger oft anstellen (sofern es um die Heizkosten geht). Er kann sich aber auch eine andere, preisgünstigere Wohnung suchen.

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Zwang zum Umzug

Eine kontrovers diskutierte Frage ist, ob der ALG-II-Empfänger zu einem Umzug gezwungen werden kann. Rechtlich ist diese Frage sicher zu verneinen, faktisch jedoch besteht für den Arbeitslosengeld-2-Empfänge keine andere Möglichkeit als ein Umzug, da das Jobcenter nur verpflichtet ist, die Kosten für die Wohnung bis zur Grenze der Angemessenheit zu übernehmen. Der ALG-2-Empfänger müsste also die Mietkosten, die das Amt nicht übernimmt, von seinem Hartz-IV-Regelsatz bestreiten."

http://www.sozialhilfe24.de/hartz-iv-4-alg-ii-2/unangemessene-wohnung.html

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Nach Ablauf von 6 Monaten kann das JobCenter von dir verlangen, die Kosten der Unterkunft zu reduzieren. Dies muss aber auch in einem wirtschaftlich zu vertretenden Ausmaß geschehen.

Zu klären ist, ob in eurer Gemeine überhaupt adäquater Wohnraum zur Verfügung steht.

Auch müssten dann sämtliche Kosten im Zusammenhang mit einem notwendigen Umzug vom JobCenter getragen werden. Dann wird das ganze sehr schnell unwirtschaftlich.

Wurde dir dieses "Ansinnen" denn in Form eines Bescheides entgegen gebracht? Dann hast du erst einmal den Rechtsweg, den du beschreiten kannst. Widerspruch und Klage vor dem Sozialgericht.

Vielleicht kannst du tatsächlich ein Zimmer an einen Studenten vermieten?

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Darf das Jobcenter von mir verlangen das ich aus meiner zu großen Wohnung ausziehe, oder darf nur die Miete auf die für mich geringere Wohnungsgröße gekürzt werden. Ich wohne in einer 80 qm Wohnung (eigentlich für mich zu groß) habe aber diese vor einem halben Jahr komplett renoviert

Das Jobcenter wird nach 6 Monaten nur noch die angemessene Miete zahlen.

Ich bezahle z.Zt. 385 Euro, die ich aber aufbringen kann.

Da wird sich das Jobcenter vielleicht fragen, wie das möglich ist und es kann zu einer Überprüfung Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse führen.

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Du wohnst ja schon in deiner Wohnung,also darf das Jobcenter dich Auffordern deine kosten zu senken und deine Wohnungsgröße der Regelung im SGB ll anzupassen !!! Sie müssen dir bis zu 6 Monate deine tatsächlichen Kosten der Wohnung übernehmen,danach werden deine kosten bis auf den max. Betrag von 1 Person gekürzt.Wie viel du dann noch bekommen würdest,kannst du im Internet unter, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien , nachlesen.Was höchstwahrscheinlich auch eintreten wird ist,wenn es zu einer Nachzahlung von Betriebs / Heizkosten kommen sollte,wird das Jobcenter mit großer Wahrscheinlichkeit,diese Kosten nur prozentual übernehmen.

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Kommentar von VirtualSelf
13.07.2013, 08:59

Genau so

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Wie wärs, wenn du dir einfach eine Arbeit suchst...Du hast jetzt so viele Ratschläge bekommen und ich persönlich meine, dass die beste Lösung immer noch die Arbeit ist. So hast du die Möglichkeit, deinen Wohnung zu halten... Bei uns z.B kostet eine kleine Wohnung mit 50qm schon kalt 350 € aufwärts...Da sind die 385€ ja ein Schnäppchen:-) Ich weiß ja nicht was du gelernt hast, aber man kann auch einen Job machen, der einem erstmal nicht so gefällt...

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