Auszug aus der Wohnung/probleme mit dem Vermieter

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13 Antworten

Was hast Du dem Vermieter per E-Mail mitgeteilt?

Das Ihr demnächst auszieht? OK, daran kann Euch keiner hindern.

Rückwirkend kündigen geht nicht. Auch nicht einfach die Miete einbehalten und mit der Kaution verrechnen wollen. Kaution ist nicht zum Abwohnen sondern um evtl. Ansprüche des Vermieters nach beendigung des Mietverhältniesses abzusichern.

Was kann ich tun?

Fristgerecht schriftlich mit Originalunterschrift (also weder per E-Mai, noch SMS oder Fax) kündigen und bis zum Ende der K-Frist Miete + Nebenkosten zahlen.

HAbe Rückwirkend zum 01.11.11 gekündigt.

Mal angenommen das ginge, dann müßtet Ihr aber umgehend/sofort die Wohnung räumen und dem Vermieter für die vom 1.11. bis heute eine Nutzungsentschädigung zahlen.

Unser Haus ist eh eine Bruchbude wo man Angst haben muss das die Besoffenen nachbarn im HAusflur die Kinder belästigen. Schäden die gemeldet wurden werden nicht beseitigt oder hinausgezögert. Desweitern ist es unmöglich 2 wochen den Farstuhl abzustellen obwohl es meherer Menschen im HAus gibt die auf diesen Angewiesen sind. Sie haben erst den heilen abgeschaltet um den kaputten in Betrieb zu nehmen damit dieser dann abgeschaltet wird um ihn zu reparieren? Sinnvoll? Ich denke nicht.

Hast du das alles schriftlich mit Fristsetzung angemahnt und dokumentiert? Hast du nach Fristablauf die Miete gemindert und/oder die fristlose (nicht rückwirkende) Kündigung angedroht? Falls nicht, ist das rechtlich gesehen alles nur heiße Luft.

Was anderen Mietern zugemutet wird hat auf deine Vertragsbeziehung keinen Einfluss.

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nichts, dein Vermieter ist im Recht. Erstmal kann man nicht rückwirkend kündigen, sondern nur bis zum 3. eines Kalendermonats zum Ende des drittnächsten. Die Kaution ist eine Sicherheitsleistung, die dem Vermieter garantiert, dass er auf keinen Schäden sitzen bleibt, die ihr vielleicht hinterlassen habt. Die Mietschuld kann nicht ohne einwilligung des Vermieters aufgerechnet werden.

Kaution und Miete sind zweierlei Hemden, Du kannst von Dir aus nicht ohne weiteres die Miete einbehalten und auf die Kaution verweisen. Du bist zur Zahlung der Miete vertraglich Verpflichtet. Die Kaution ist eine Sicherheitshinterlegung des Mieters für evtl. Haftungsansprüche des Vermieters. Du wirst Dir deshalb eine neue Geldquelle für die Kaution der neuen Wohnung erschließen müssen.

das geht nicht und hier kannst du richtig Ärger bekommen.Die Mietkaution ist nicht für solche Zwecke gesehen sondern dient als Sicherheit und eventeulle Reperaturkosten die anstehen, wenn ihr ausziet.Ferner werden damit auch die Nebenkosten gedeckt und ein Vermieter kann sogar die Mietkaution bis zu einem halben Jahr einbehalten. Das steht im Mieterschutzgestz und ist fest verankert.

Kaution und Miete sind zwei grundverschiedene Dinge, daher lässt sich das eine nicht gegen das andere aufrechnen. Der Vermieter ist also im Recht, wenn er verlangt, dass ihr die Miete bis zum Auszugstermin bezahlt. Im Übrigen kannst Du nicht "rückwirkend" kündigen sondern nur mit vereinbarter bzw. gesetzlich festgelegter Kündigungsfrist.

  1. eine rückwirkende Kündigung eines Mietvertrages ist gar nicht möglich. Es gelten gesetzliche Kündigungsfristen.

  2. Der Vermieter darf die Kaution gar nicht so einfach einbehalten. Für ihn bedeutet dies einen erheblichen Mehraufwand, wenn er das mit den ausbleibenden Mietzahlungen verrechnet.

  1. und 2. gebe ich dir grundsätzlich recht, aber was meinst du für einen Mehraufwand? Meinst du damit 3 oder 4 zusätzliche Buchungssätze im Verwaltungsprogramm?
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Also hätte ich nichteinmal ein Recht drauf die Mietkaution umgehend zu verlangen wenn ich meine Miete weiter zahle und die Wohnung ohne Probleme übergeben wird?

Leider ist das so.

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@Nordfriesenjung

So wie du das beschrieben hast, hast du dich so dämlich angestellt wie du nur konntest. Ich meine das nicht böse sondern nur ehrlich. Besser wäre es, eine Einigung mit dem Vermieter über ein vorzeitiges Vertragsende herbeizuführen - z.B. durch geeignete Nachmieter, oder zwei Monate früher übergeben und dafür einen weniger zahlen. Aber das geht alles nur in beiderseitigem Einverständnis. Der Vermieter MUSS dir nicht entgegenkommen und mit deiner Vorgehensweise hast du ihn natürlich nicht zu Engegenkommen motiviert.

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Habt ihr per Email gekündigt? Deine Frage ist so was von schwer zu verstehen.

Rückwirkende Kündigung geht nicht, ob eine fristlose Kündigung machten könnt ist schwer einschätzbar aber höchstwahrscheinlich nicht möglich. Also schriftlich (mit Unterschrift - also nicht per Mail) kündigen bis zum 3. eines Kalendermonats zum Ende des drittnächsten Monats.

Ihr seit zur Mietzahlung bis zum letzten Monat verpflichtet und die Kaution kann der Vermieter auch bei positiver Übergabe in Höhe der zu erwartenden Nebenkostennachzahlung einbehalten.

Solltet ihr die Miete trotzdem nicht bezahlen, werdet ihr höchstwahrscheinlich keine Mietschuldbefreiung bekommen, was negativ für die Wohnungssuche bzw. den neuen Vermieter ist. Außerdem hat der jetzige Vermieter die möglichkeit das Geld einzuklagen mit allen Konsequenzen wie negative Schufa, Twangsvollstreckung etc.

Das stimmt. Aber trotzdem wäre es möglich das er es verrechnen kann. Denn ansonsten würde er ja beides von mir bekommen.

Desweiteren hätten wir möglicherweise Nachmieter.

Bringt das Irgendwas?

Nachmieter bringen gar nichts

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Desweiteren hätten wir möglicherweise Nachmieter. Bringt das Irgendwas?

Nur wenn der Vermiete diesen akzeptiert. Und das muß er ebenso wenig wie die Kaution mit den letzten Mieten verrechnen und/oder sie nach Vertragsende sofort zurückzahlen.

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Du hast rückwirkend gekündigt? Das ist erstmal unwirksam. Laut Vertrag gibt es da eine Kündigungsfrist, die du einhalten musst.

Der Vermieter muss sich auf gar nichts einlassen.

Es ist aber möglich, dass er lieber deine Regelung aktzeptiert, als jahrelag seinem Geld hinterher zu laufen.

Hat der Vermieter die rückwirkende Künding bestätigt? Falls nicht, kann er auf weiteren 4 Monatsmieten bestehen, falls das nicht anders im Vertrag steht.

Nein hat er nicht bestätigt

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@Nordfriesenjung

Hast du die Kündigung schriftlich geschickt oder übergeben und drauf geschrieben, dass du vorsorglich zum nächstmöglichen Termin kündigst? Falls nicht, hast du noch garnicht wirksam gekündigt und zahlst noch 4 Monatsmieten und wartest ab dann mind. 6 Monate auf deine Kaution. Bei Weigerung wirst du keine Bestätigung deiner Mietschuldenfreiheit bekommen - kA ob du die brauchst - bei uns verlangt das jeder Vermieter vor Vertragsabschluss. Des weiteren wird er dir Mahnungen mit kurzen Fristen schicken und nach 2 Monaten eine Klage einreichen. Anwalt- und Gerichtskosten gehen dann auch auf deine Kosten.

Man kann verantwortungslose Vermieter recht wirksam "ärgern" aber dazu muss man rechtlich sehr korrekt vorgehen. Dein Weg wird nicht funktionieren, es sei denn du bist sowieso insolvent (von Amts wegen).

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@Jorgfried

Mietschuldenfreiheit brauch ich nicht für die neue WHG.

Aber er hat doch Geld von mir warum kann er das denn nicht einfach aufbrauchen?

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@Nordfriesenjung

Weil er nicht muss - und weils sicherlich nicht reicht. Die Kaution beträgt ja i.d.R. "nur" 3 Nettokaltmieten. Du schuldest aber insgesamt bis Vertragsende 4 Bruttomieten plus evtl. Nebenkostennachzahlung - und wenn du diesen Monat nicht korrekt kündigst, kommt eine weitere komplette Monatsmiete dazu.

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@Nordfriesenjung

Da die Kaution noch gar nicht zur Rueckzahlung faellig ist (ist sie i.d.R. erst 3 bis 6 Monate nach Beendigung des Mietverhaeltnisses), kannst du sie natuerlich auch nicht mit bereits faelligen Mietzahlungen verrechnen. Ist die Miete nicht spaetestens am 3. Werktag beim Vermieter, befindest du dich bereits in Zahlungsverzug und der Vermieter kann sofort das gerichtliche Mahnverfahren einleiten (nicht erst Monate spaeter und eine Mahnung braucht er dir auch nicht zu schicken). Die Kosten hierfuer duerften voll zu deinen Lasten gehen.

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Reperaturkosten gibt es nicht da wir sowas gleich beseitigt haben oder haben es beseitigen lassen.

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