Auszug als Student: Wohngeld oder BAföG?

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4 Antworten

Anspruch auf Kindergeld hast Du in jedem Fall, ob Du Anspruch auf BaFöG hast, kannst Du erst herausfinden, wenn Du an der BaFöG-Stelle deiner Uni einen Antrag holst, ausfüllst und abgibst, Wohngeld bekommst Du nur, wenn Du keinen Anspruch auf BaFöG hast und wenn Du Wohngeld beantragen willst, stellst Du einen Antrag bei der Wohngeldstelle im Bürgeramt an deinem Wohnsitz (ob Du etwas bekommst, kannst Du im Vorfeld grob überprüfen, indem Du nach einem sog. Wohngeldrechner für Deine Stadt im Internet suchst)

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1. Erfahrung? Ja.
Du verdienst etwas zu viel, das kürzt das Bafög schon etwas. Des Weiteren, falls deine Wahl auf Bafög fällt, beantrage dies erst wenn du nen Mietvertrag hast, du bekommst (weiß den genauen Betrag nicht mehr) ca 140€ mehr wenn du nicht mehr bei den Eltern wohnst. Solltest du (kommt ja darauf an was deine Eltern verdienen) Recht auf Bafög haben ist das ne feine Sache da die Hälfte des Geldes "Geschenkt" ist.

2. Beratungsstellen
Es gibt eigentlich an JEDER Uni oder FH eine eigene Beratungsstelle von deiner Asta oder Studierendenbüro aus. Guck mal auf der Homepage deiner Hochschule, die bietet 100% was an.

3. Geschieden usw. zieht nur marginal. Es geht darum wie viel sie verdienen. Wenn sie zu viel verdienen, müssten deine Eltern "eigentlich" dich finanzieren. Könntest du auch einklagen gerichtlich, macht natürlich kein Student, sind ja die eigenen Eltern. Wohngeld erhältst du, wenn dein Bafög abgelehnt wurde. Pflicht hierfür ist, dass du arbeiten gehst und genug Geld verdienst um Krankenkasse (ist für dich mit 20 noch uninteressant, erst ab 25, bis dahin bist du Familienversichert) und eine Miete selbst zu zahlen.

4. Vorteil Bafög: Kann bis zu 600€ sein (aber auch eben 0€, wenn deine Eltern zu viel Geld verdienen) und die Hälfte davon ist "geschenkt". Nachteil ist natürlich das du dich verschuldest, hast aber über 20 Jahre Zeit meine ich, zum zurückzahlen (Zinsfrei).
Wohngeld ist weniger als der Bafögmaximalsatz, muss aber auch nicht zurückgezahlt werden. Wohngeld ist eben für Menschen da, die kein Bafög Anspruch haben, aber eigentlich das Geld bräuchten.

5. Soweit ich weiß (keine 100% Angabe) ist es egal ob WG Zimmer oder Wohnung. Das WG Zimmer zählt ebenso als eigenständiges wohnen, solang die WG nicht im Elternhaus ist und Miete gezahlt wird.

6. Kindergeld bekommst du bis zu 25 Jahre alt bist, dürften so 187€ sein, weiß das aber nemmer genau. Auf dieses Geld kannst du natürlich Anspruch erheben sobald du ausgezogen bist. Das wird momentan das Elternteil überwiesen bekommen, bei dem du wohnst.

7. Letzte Möglichkeit: KFW-Studentenkredit, da ist die Zusage nahezu 100%
Nachteile: 4,07% Zinsen (verändert sich leicht), die aber schon während der Bezugszeit automatisch abgezogen werden zwei mal pro Jahr. Weiterer Nachteil natürlich, dass du hier ALLES zurückzahlen musst.
Vorteile: Leistungsnachweise müssen erst nach 6 Semestern erbracht werden (Bei Bafög nach 3 Semestern) und du kannst bis zu 14 Semester den Kredit beziehen. 25 Jahre Zeit zum zurückzahlen.
Wie viel Geld du im Monat bekommst, darfst du dir selbst aussuchen und das auch JEDES Semester ändern wie viel du bekommen möchtest. Mindestens musst du 150€ überweisen lassen, maximal bekommst du 650€. Du kannst allerdings auch für das nächste Semester 0€ eintragen wenn du den Kredit zur Sicherheit behalten möchtest, aber auf das Geld in einem Semester nicht angewiesen bist wegen nem anderen Job.

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In der Erstausbildung / Studium sind dir vorrangig deine Eltern zum Unterhalt verpflichtet,auf diesen kannst du auch nicht einfach verzichten,wenn deine Eltern leistungsfähig sind !

Das scheint mir hier ja der Fall zu sein,also bevor du ggf. Bafög - bekommen würdest,müssen deine Eltern und du selber Angaben und Nachweise über Einkommen / Vermögen machen.

Wohngeld stünde dir nur dann zu,wenn du schon Mieter / Eigentümer von selber bewohntem Wohnraum wärst,also auch in einer WG - mit Mietvertrag,dem Grunde nach keinen Anspruch auf Bafög - oder - BAB - hättest und über ein Mindesteinkommen verfügen würdest.

Wenn also deine Ausbildung mit Bafög - gefördert werden könnte,du aber auf Grund von Einkommen / Vermögen keinen Anspruch hättest,dann würdest du aber trotzdem dem Grunde nach Anspruch darauf haben und deshalb vom Wohngeld ausgeschlossen sein.

Musst dich also dann erst mal an deine Eltern wenden und da deinen Unterhalt dann einfordern.

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Bis zum Ende deiner 1. Ausbildung sind deine Eltern unterhalfspflichtig.

Erst wenn die nicht leistungsfähig sind gibts Zuschüsse vom Staat.

Ansprechpartner sind also deine Eltern.

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Kommentar von ebf555
16.07.2016, 16:36

Das Verhältnis zu meinen Eltern ist nicht gerade das Beste. Ich weiß nicht, in wie weit sie mich unterstützen wollen. Gibt es wirklich primär nur den Weg über meine Eltern?

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