Auszug - Muss ich meine Wände weiß streichen?

7 Antworten

Meine Freundin zieht demnächst aus ihrer Wohnung aus und da stellt sich natürlich wieder die Frage wie renoviert werden muss. Sie hat bei sich ein paar hellrote und grüne Wände und es hieß jetzt bei der Begutachtung letzte Woche, dass sie die Wände noch weiß streichen müsse.

Laut aktuellem BGH-Urteil muss der Vermieter bunte Wände nicht dulden, das gilt auch, wenn der Mieter eigentlich  nicht renovieren müsste.

https://www.mieterbund.de/mietrecht/bgh-urteile-mietrecht/bgh-urteil-detailansicht/article/23191-bunte-waende-beim-auszug-verboten.html?cHash=29f8ac75009e165b8b4fb8fbcf28c2b3

Jetzt ist aber der Fall dass sie eine Einigung mit dem Vormieter und im
Wissen des Vermieters geschlossen hat, dass sie die Wohnung vom
Vormieter unrenoviert übernommen hat (ua. mit dunkelbraunen Wänden) um dafür früher in die Wohnung zu dürfen.

Also hätte bereits der Vormieter streichen müssen. Sie wolte früher in die Wohnung und hast sie deshalb so übernommen.  Deswegen muss der Vermieter noch lange keine bunten Wände dulden.  Sie hat die Wohnung vom Vormieter so übernommen, nicht vom Vermieter. Jetzt kann sie sich aber nicht darauf berufen, dass die Wände braun waren, das war schließlich ihr Wille nicht der des Vermieters. Zum vereinbarten Mietbeginn hätte der Vormieter gestrichen und sie hätte eine weiß gestrichene Wohnung bekommen. Sie wollte aber früher in die Wohnung und hat damit auch die Rückbaupflicht übernommen.

Unabhängig einer wirksamen Schönheitsreparaturpflicht hat deine Freundin sowohl die vom Vormieter übernommene dunkelbraune wie selbst dekorierte hellgüne und rote Farbstellung in einem "hellen, neutralen Farbton, der dem Geschmack der Mehrheit der Mietinteressenten entspricht", deckend und ansatzlos neu zu streichen, da dies ein Mangel zu der geschuldet ordnungsgemäßen Übergabe darstellt: "Eine ungewöhnliche Farbwahl bei der Dekoration einzelner Räume führt (...) zu einer vom Vermieter nicht hinzunehmenden Verschlechterung der zurückgegebenen Mieträume, wenn eine Weitervermietung der Wohnung in diesem Zustand praktisch unmöglich ist."

Es stimmt daher, was bei der Begehung geäußert wurde: Die seinerzeit ebengleich geschuldete Mängelbeseitigungspflicht ihres Vormieters hat deine Freundin ausdrücklich übernommen; ihre eigene ergibt sich ebenso aus v. g. höchstrichterlichen Begründung BGH VIII ZR 416/12; vgl. hrz. VIII ZR 48/09, VIII ZR 283/07.

Den zum Mietende hin erforderlichen Mängelbeseitigungsaufwand sollte man sich daher schon dann vor Augen führen, bevor man knallbunte Wände hinnimmt oder selbst so anstreicht :-O

G imager761

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Durch gewisse Umstände muss ich nun leider wieder umziehen!

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Wie bessert man in Rauzfaser Katzenkratzer aus (vor der Wohnungsübergabe)?

Hallo, wir müssen in ein paar Wochen ausziehen und unser Kater hat an ein paar Stellen die Tapete gekratzt. Ich habe gesehen im Baumarkt gibt es zB etwas von Mortofill. Wir wollen vermeiden, dass wir dann auch noch streichen müssen.... da wir die Wohnung unrenoviert übernommen haben, sollten wir sie theoretisch auch unrenoviert übergeben können. Vielen Dank!!

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Wie schütze ich ein Haus gegen Feuchtigkeit, das im Winter nicht bewohnt ist?

Hi Zusammen,

folgende Ausgangssituation: Wir besitzen im Ausland ein Haus (BJ. 1910 mit 80cm dicken Wänden), welches direkt am Hang gebaut ist und wir ungefähr 3 mal im Jahr für 2 Wochen hinfahren. Wenn wir zu Ostern hinfahren und es aus dem Winterschlaf holen, dann riecht es im Keller sehr modrig und Schimmel setzt sich teilweise an den Wänden an. Der Keller, der weiter in den Hang rein ragt ist, ist am stärksten betroffen und da blättert ordentlich der Putz ab, aufgrund der Feuchtigkeit die vom Hang reindrückt. Dann wird erst mal ordentlich gelüftet. Wen wir aber im Sommer kommen, dann haben wir nicht das Problem. Es müffelt zwar ein bisschen, aber mit ein wenig Stoßlüften ist es wieder ganz ok.

Jetzt zur Frage: Welche präventive Maßnahme sollten wir eurer Meinung nach machen? Normalerweise sagt man ja: was von außen kommt, muss von außen bekämpft werden. Eine Ausgrabung von außen ist nicht möglich, da wir über 10 Meter Länge ca. 4 Meter tief graben müssten Selbstverständlich ist es schwer ohne Begutachtung der Bausubstanz (Bauwerksdiagnostik) eine ordentliches Statement abzugeben, jedoch haben wir familien-intern unterschiedliche Ansichten: DA meine Mutter Angst hat, dass das Haus komplett zerfällt, so möchte Sie im ganzen Haus eine Gas Etagenheizung mit Heizkörper installieren, damit Das Haus auch im Winter eine konstante Wärme hat. Dementsprechend müssten wir den ganzen Winter heizen, ohne dass überhaupt jemand im Haus lebt. Ich zum Beispiel, würde diese enorme Investition nicht tragen wollen und den dazugehörigen Rattenschwanz mit enorm erhöhter Gas – und Stromrechnung bis zu meinem Tod und darüber hinaus. Ich hätte erst mal versucht jemanden zu finden der mit Injektion arbeitet oder horizontale Sperren mit Edelstahl oder einfach kompletten Putz ab, dann Grundierung, Dichtschlämme, flexible Spachtelmasse und Sanierputz drüber. Das müsste für die nächsten 10 Jahre langen und dann eben nochmal.

Was meint ihr?

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Bitte um Rat. Vielen Dank im Voraus

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