Ausziehen mit 18 - Was steht mir zu?

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8 Antworten

Antrag musst du beim zuständigen Jobcenter stellen und ggf.durch das Jugendamt einen Notfall nachweisen zu können,dass das zusammenleben mit den Eltern aus schwerwiegenden Gründen nicht mehr möglich ist !

Bekommen würdest du dann derzeit 391 € Regelsatz + die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ohne Kosten für Haushaltsstrom,der muss aus dem Regelsatz gezahlt werden ) das würde dein Bedarf nach dem SGB - ll sein.

Dann stünde dir zur Wohnung eine Erstausstattung zu,die du dann extra beantragen musst.

Die Wohnung dürfte ca.45 qm groß sein,was sie bei dir in der Stadt oder Gemeinde genau kosten darf,kannst du nur beim zuständigen Jobcenter erfahren.

Um einen ersten Überblick zu bekommen,kannst du im Internet unter ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien " einmal nachsehen.

Die Kaution für die Wohnung könntest du in Form eines zinslosen Darlehns bekommen,das musst du auch separat beantragen,das musst du dann aber in Raten ans Jobcenter zurück zahlen.

Das würde dir dann automatisch von deinen laufenden Leistungen abgezogen,bist du dann fertig mit der Abzahlung und würdest dann irgendwann ausziehen,ist die Kaution natürlich deine,die du dann vom Vermieter ggf.zurück bekommst.

Falls die Voraussetzungen des § 41 SGB VIII erfüllt sind, kann das Jugendamt dich betreuen und unterstützen. Falls du nur eine Wohnung und Lebensunterhalt erwartest, dann brauchst du dich erst gar nicht auf den Weg machen.

Lass dir die schwerwiegenden Gründe von deinem Therapeuten schriftlich bestätigen. Damit gehst du zum Jobcenter und beantragst alg2 und eine eigene Wohnung. Dir steht dann der Regelsatz plus Miete plus Erstausstattung der Wohnung zu. Es sei denn, du machst gerade eine Ausbildung oder gehst noch zur Schule?

Hallo, danke für die Antwort. Also darin liegt ja das Problem, dass ich jetzt noch 3 Jahre zur Schule gehen werde.

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Gehst du arbeiten und verdienst dein eigenes Geld, kannst du machen, was du willst. Von der Arge bekommst du nichts finanziert. Dann würden nämlcih alle 18 jährigen zu hause ausziehen und auf Staatskosten eine eigene Wohnung beziehen.

Wenn das mal so einfach mit der Arbeit wäre. Über 2 Millionen Arbeitnehmer brauchen nämlich Hartz IV-Leistungen um zu überleben.

Da dies so einfach ist, betreiben viele Unternehmen ganze Abteilungen mit unbezahlten Praktikanten und lassen sich so ihr Personal vom Staat bezahlen!

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@axha45

Wenn das mal so einfach mit der Arbeit wäre

Es gibt sie...

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Einen Job würde ich machen, wenn ich jetzt nicht noch 3 Jahre Abi vor mir hätte.

Du bist Volljöhrig und damit stehen dir keine Kinderbonuse zur Verfügung. Geh arbeiten, mach eine Ausbildung und such dir eine WG.

Beantrage Schüler-Bafög!

Die Antwort ist immer die Gleiche: GEH ARBEITEN!

Es ist schlimm, dass die Antwort immer die GLEICHE ist.

Über 2 Millionen Arbeitnehmer können von ihrer Arbeit nicht leben und brauchen Hartz IV. Also auch wenn man Arbeit hat, ist die Frage berechtigt, wie man an Leistungen kommt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten!

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@axha45

Wenn es nicht so viele Menschen gäbe, die für den Hungerlohn arbeiten, dann würden keine Hungerlöhne gezahlt. Wenn Arbeitgeber niemanden finden, der die Arbeit für wenig Geld macht, dann müssten sie mehr bezahlen. Das nennt man Angebot und Nachfrage, die sich in der sozialen Marktwirtschaft selber regelt. Die Menschen haben das Problem selber gemacht. Und wenn schon ein 18-Jähriger, der noch zur Schule geht, nach "Unterstützung" schreit, so ist das eine Katastrophe.

Früher haben die Menschen solange zu Hause ausgehalten, bis sie es sich leisten konnten, eine eigene Wohnung zu haben. Mein Bruder studiert und geht neben dem Studium arbeiten, um sein Leben zu finanzieren. Meine Eltern geben nichts dazu, weil sie ihm angeboten haben, zu Hause wohnen zu bleiben. Er bekommt nur sein Kindergeld. Den Rest bezahlt er ausschließlich durch seine eigene Arbeiterei. Wer direkt nach Unterstützung fragt ist doch einfach nur ein Faulpelz, denn ich weiß, dass es auch anders geht.

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@suessesusi97

Wenn ich hier sowas lese "Damals haben die Leute auch so lange ausgehalten bis sie sich eigenständig eine Wohnung und ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten" Das mag ja sein aber leben wir in der Vergangenheit oder im hier und jetzt?? Ich denke das es in vielen Fällen besser ist aus dem Elternhaus auszuziehen, schließlich hört man doch regelmäßig und leider viel zu oft was in den eigenen vier Wänden vor sich geht! Einen Schein vom Jugendamt oder einem Psychologen, das dass zusammen Leben mit den Eltern nicht mehr klappt, bekommt man auch nicht einfach wegen Lappalien, Meinungsverschiedenheiten unter einander etc. Es gibt viele die keine Lust haben arbeiten zu gehen, jedoch finde ich nicht das man das auf die Allgemeinheit ziehen kann. Jedoch kann man den Menschen nur vor den Kopf gucken und man weiß nicht bei jedem den Grund warum man sehr früh in eine eigene Wohnung zieht und sie dann auch noch über den Staat läuft!!! Viele Leute sollten sich mal Gedanken machen und nicht immer mit einer Scheuklappe rumrennen nur weil sie solche Umstände nicht kennen. Für jeden bei dem es im großen und ganzen alles rund lief, freut mich. Aber bitte nicht immer die Leute die nicht eurem NORMBILD entsprechen mit einem Kommentar GEH ARBEITEN abservieren. Schließlich wird es schon gründe haben wieso hier die Frage gestellt wurden ist wie man Geld für eine Wohnung bekommt, welche Unterstützung man bekommt und nicht wie komme ich an Arbeit?!!!!!

Schönen Tag noch.

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