ausziehen mit 16,andere Jugendhilfe?

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5 Antworten

Hallo ich habe auch die Probleme ich bin mit 16 in eine wg gekommen also da gibt es gemischte oder reine Mädchen wg oder halt nur für Jungs dort könntest du dir auch selbst aussuchen ob und wieviel Kontakt du zu deinen Eltern willst . Wenn du wirklich sofort weg willst und es garnixht mehr geht kann dich auch der Kinderschutz in Obhut nehmen . Deine Eltern sollten einer wg zustimmen aber auch wenn sie das nicht wollen klappt das meistens , es geht nähmlich nicht darum was sie wollen sondern um dein Wohl . Wenn du fragen hast kannst du mir gerne schreiben ich helfe dir gerne weiter habe schon viel mit dem Jugendamt zu tun gehabt . Lg Anna 

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  1. Es geht nicht ohne das Jugendamt, denn die müssen das auch finanzieren. Dein Bruder kommt deshalb nicht automatisch ins Heim. Als erstes wird euch eine Familienhelferin zur Verfügung gestellt.
  2. Deine Eltern müssen darür auch mit bezahlen, denn es ist nicht ganz billig und die Öffentlichkeit will dafür nicht aufkommen
  3. Bafög? Sehr unwahrscheinlich, da du schon einen extrem langen Schulweg haben müsstest um das zu bekommen. 
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Kommentar von hernameismille
13.02.2016, 14:06

3.zwei jahre Fos + Studieren. ich denke das reicht. mein vater hat damals auch Fos Bafög bekommen..

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Kommentar von HobbyPianistin
13.02.2016, 15:55

Als erstes wird euch eine Familienhelferin zur Verfügung gestellt.

WENN es den Bedarf dafür gibt, ja, dann wird die angeboten und gestellt, WENN die Eltern einwilligen. Nur weil das ältere Kind in eine Wohngruppe kommt, wird jedoch nicht zwangsläufig in der Familie, für das dort jüngere und verbleibende Kind, auch eine Familienhilfe eingerichtet. Es gibt auch Fälle in denen sich die Hauptprobleme auf nur einer Beziehungsebene abspielen (was natürlich Stress für die komplette Familie bedeutet - den diese aber auch ganz gut selbst in den Griff kriegen KANN, wenn die Hauptschwierigkeit bearbeitet wurde) - z.B. auf der zwischen Eltern und dem ältesten Kind (bzw. einem Kind). Wie es sich hier genau darstellt, weiß ja niemand...

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Es gibt zwei Wege: Entweder deine Eltern (sofern sorgeberechtigt) stimmen deinem Umzug zu - dann hat das Jugendamt da gar nix mitzureden, da das auf Verantwortung der Sorgeberchtigten läuft. Finanziert werden muss dass dann natürlich auch über deine Eltern, über dich selbst in Form von Nebenjob, oder über andere Ansprüche (u.a. Bafög) zu denen  ihr euch beim Arbeitsamt oder Sozialamt informieren könnt. Das Jugendamt trägt dann zu einer solchen Finanzierung nix bei.

Wenn deine Eltern nicht zustimmen, bleibt dir nur der Gang zum Jugendamt. Dort gibts versch. Herangehensweisen: Du kannst dich erstmal dort beraten lassen (darfst du auch ohne Wissen deiner Eltern). Danach gibt es die Möglichkeit dass das Jugendamt ein zweites Gespräch mit dir und deinen Eltern gemeinsam führt und versucht zu vermitteln bzw. eine einvernehmliche Lösung anzustreben. Diese kann sein, dass du in eine Wohngruppe kommst - (wenn deine Eltern das beantragen, also zustimmen) die dann als "Jugendhilfemaßnahme" auch vom Jugedamt finanziert werden würde. Du kannst bei einem solchen Gespräch auch darum bitten, dass erstmal nur Gespräche im Amt stattfinden bzw. das Jugendamt nicht zu euch nach Hause kommt. Das lässt sich ja auch oftmals ganz gut begründen: Sag dass du Sorge hast, dass deine Eltern sauer auf dich sind, wenn wegen dir das Jugendamt "vor der Tür steht" - wenn deine Eltern ins Amt kommen, ist das erstmal weniger intim und sie sind vielleicht eher zur Lösungsfindung bereit ;). Sofern du im Gespräch nicht von  kindeswohlgefährdenden Aspekten für deinen Bruder berichtest (z.B. Messie-Wohnung, Gewalt etc.), wird das Jugendamt nicht auf einen Hausbesuch bestehen, sondern sich darauf einlassen Gespräche im Amt zu führen.

Und selbst wenn sie vorbei kommen wollen würden, müssen schon heftige Gründe vorliegen, damit von einer Kindeswohlgefährdung gesprochen werden kann und eine Inobhtunahme deines Bruders gerechtfertigt wäre.

Der zweite Weg wäre, dass du beim Jugendamt um Inobhutnahmen bittest - allerdigns wirst du dann im Gespräch auch genau nach den Gründen gefragt. Zudem muss auch dann früher oder später die Einwilligung deiner Eltern bei, aber darum kümmert sich dann das Jugendamt.

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Wenn du einen Job hast (mit 16 kann man schon feste Jobstellen bekommen) kannst du ausziehen. Ab 16 ist das möglich. Nur musst du dem Jugendamt darüber berichten. Sie werden dir gleichzeitig bei einer Wohnungssuche/WG helfen.

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Kommentar von hernameismille
13.02.2016, 13:39

aber werden die dann nicht auch ins familien leben rein schauen und höchst warscheinlich meinen kleinen bruder da auch rausholen? LG

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Kommentar von JenBusse
13.02.2016, 13:48

Das weiß ich leider nicht. Kommt wohl aufs Jugemdamt an. Musst aber davor mit deinen Eltern reden!

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Kommentar von HobbyPianistin
13.02.2016, 15:27

Nur musst du dem Jugendamt darüber berichten.

Nein, MUSS sie/er nicht zwangsläufig, wenn der Kontakt zum Jugendamt nicht erwünscht ist.  Wenn ein Jugendlicher ausziehen will und die Sorgeberechtigten zustimmen - muss das Jugendamt da gar nix mit zu tun haben.

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Zum Ausziehen benötigst du die Erlaubnis deiner Eltern, solange du nicht volljährig bist. Glaubst du, deine Eltern finanzieren dir ein Zimmer/eine Wohnung? Wieso "musst" du ausziehen? Nein, du willst es.

Wer hat deine angeblichen Nervenzusammenbrüche diagnostiziert? Das kann nämlich nur ein Arzt. Ich nehme mal an, dass das nur Vermutungen und Übertreibungen von dir sind.

In deinem pubertären Alter haben alle Kinder/Jugendliche familiäre Probleme. Das ist völlig normal. An den Problemen haben alle Beteiligten Schuld. Du also auch. Überlege mal, was du falsch machst. Deine Eltern können gar nicht so schlimm sein, wenn sich dein 7-jähriger Bruder wunderbar mit ihnen versteht. Wenn du nicht alles darfst, was du möchtest, so ist das nur ein Zeichen, dass deine Eltern gut auf dich aufpassen. Wenn du deiner Mutter im Haushalt zur Hand gehen sollst, ist das legitim. Leider schreibst du nichts über die Gründe für deinen beabsichtigten Auszug.

Setzt euch alle an einen Tisch und besprecht die Probleme. Es gibt immer Lösungen, wenn alle es wollen! Du mußt es also auch wollen und darfst dich nicht bockig benehmen. Alternativ könnt ihr auch eine Familientherapie machen.

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Kommentar von hernameismille
13.02.2016, 13:56

Hallo, deine einstellung ist sehr vorbildlich und eigentlich auch richtig, trifft aber leider auf meine lage nicht zu. Meine Mutter ist alkohol krank und mein Vater ein überforderter Koleriker. (ich glaub ich hab das nicht richtig geschrieben) Meinem Bruder geht es nur gut weil er alles in den hintern geschoben bekommt. Jede Woche ein neues WII spiel bzw er muss nur mit dem finger schnippen. Sie schreien ihn zwar ab und zu mal an aber das ist meiner meinung nach normal und wenn sie das gute überschreiten dann greife ich ein und beschütze ihn. Jedoch ist meine Mutter im großen und ganzen das problem. Mit beiden elternteilen kann man leider nicht reden. Sie trinkt den ganzen tag. Es fängt schon frühs nach dem aufstehen mit Sekt an. Mein verhalten ist eher zurückhaltend und ich will eigentlich wenig mit ihnen zutun haben da ich 8 Jahre lang viel schlimmes zeug mitbekommen habe, sie mir körperlich und physisch mehrere Sachen zugefügt haben und ich keinen streit provozieren möchte da ich wie gesagt nichtmehr kann. Aber sie beschmipft mich und macht mich nieder. schaut mich an als wär ich ein stück dreck und lacht mich hämisch aus. wenn ich was sagen will schreit sie zurück. Verbieten tuen sie mir leider nichts. hätten sie damals mal machen sollen. Wir wohnen seit einem halben jahr in einer 3 zimmer wohnung und ich muss mir mit meinem bruder ein zimmer teilen, dafür können sie zwar nichts aber ich halte es nicht mehr aus. es gibt keinen raum an dem ich mich beruhigen kann, und ja ich weis wie das mit der Pubertät ist, ich bin früh reif bzw meine Pubertät hat schon mit 8 Jahren eingesetzt. Ja ärztlich bestätigt und sowas merkt ein frauen körper selber.  die lösung einfach den ganzen tag weg zu bleiben und wie in einem hotel erst abends heim zu kommen hat leider nicht geklappt da sie mich dann immer zurück geholt haben, niht um mit mir familien abend bzw tag zu machen sondern mich in dem zimmer verrotten zu lassen. ich versteh das nicht. in der schule (abschluss klasse) bin ich auch sehr gut.hoffe ich konnte das ein bisschen ausführlicher schildern jetzt. 

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Kommentar von CuttingGirl07
13.02.2016, 15:03

Man darf mit 16 ausziehen wenn es häusliche gewalt gibt

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