Ausziehen mit 16, Vater psychisch krank?

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8 Antworten

Zu allerest: Du bist nicht verantwortlich für deinen Vater. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Auch du hast deine Mutter verloren und er als Erwachsener ist eigentlich dafür verantwortlich dich zu unterstützen und nicht andersherum. Ich und meine Geschwister haben selbst lange darunter gelitten, dass wir unserem Vater nicht helfen konnten und uns damit nur selbst kaputt gemacht. Sorge dafür, dass es dir gut geht!

Dann geh zum Jugendamt oder vllt. zu einem Sozialarbeiter in einem Jugendzentrum wenn es das bei euch gibt oder zu einem Vertrauenslehrer, die können dir weiterhelfen. Es gibt auch die Möglichkeit einer eigenen Wohnung mit Unterstüzung verschiedener Jugendhilfen oder eben betreutes Wohnen in einer Gruppe. Aber es ist immer so angedacht, dass das in der Nähe des aktuellen sozialen Umfeldes und natürlich deiner Schule ist.

Viel Glück

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Hallo!
Ich kann dir auch nur empfehlen, dich beim Jugendamt zu melden.
Ruf da einfach an und lass dich beraten - betreutes Wohnen ist nämlich definitiv nicht die einzige Lösung, auch wenn das vielleicht nicht schlecht wäre. Bezüglich der "Umsiedlung" in eine andere Stadt kommt es eben darauf an, ob bei dir in der Nähe sowas angeboten wird. Du lebst dann meistens mit anderen Leuten in einer Art WG, kannst dich aber auch meines Wissens nach entscheiden alleine zu wohnen. Pflicht sind dann aber regelmäßige Gespräche in der Gruppe und mit Betreuern, um zu prüfen, wie du klarkommst etc. Leider müsste das dein Vater bezahlen, ja, allerdings denke ich, dass das zu klären ist. Er ist ja nunmal dein Vater und wenn er vorher nicht so gewesen ist und sich um dich gekümmert und gesorgt hat, dann musst du ihm vielleicht nur aufzeigen wie es dir geht, ganz in Ruhe, ohne Vorwürfe. Denn wenn dem so ist, dann liebt er dich und will sicher nur das Beste für dich. Depression lässt einen alles anders wahrnehmen, aber das Wesen ändert sich nicht.

Ansonsten, wie gesagt, erkundige dich einfach beim Jugendamt. Die sind wirklich sehr nett dort und kennen sich aus. Viel Glück noch, hoffentlich findest du deinen Weg!

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Ob dein Vater eine Depression hat oder nicht kannst weder du noch wir beurteilen. Betreutes Wohnen wird vom Staat finanziert und dementsprechend auch nur in Härtefällen. Ob ein Härtefall vorliegt wird vom Jugendamt geprüft. Du hast die Möglichkeit dich an eine Jugendberatungsstelle zu wenden auch ans Jugendamt, halte das aber für keine gute Idee und auch für keinen guten Ratschlag. Das ist immer schnell daher geredet aber es werden die möglichen Konsequenzen nicht bedacht auch was das Verhältnis zwischen deinem Vater und dir angeht. Die Hand zu beißen die einen füttert wenn nicht wirklich grobe Gründe vorliegen - das würde ich mir dreimal überlegen. Man muss nicht immer gleich mit dem Brecheisen vorgehen.


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Du solltest beim Jugendamt Unterstützung suchen. Die sind dafür da Dir zu helfen. Schildere Deine Situation. Eine eigene Wohnung wirst Du mit 16 nicht bekommen. Es besteht aber die Möglichkeit in einem betreuten Wohnen, das bedeutet in einer Wohngruppe unterzukommen. Das sind meistens Wohnungen mit vier Zimmern, Küche, Bad in der junge Mädchen wie Du in solchen Fällen untergebracht werden können.

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Geh mal zum Jugendamt, dort erfährst du eine ganze Menge, was es an Möglichkeiten gibt, auch in deiner Stadt!

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Wenn du so entscheidest hast du nicht nur deine Mutter verloren, sondern auch deinen Vater. Halte lieber zu ihm er ist schließlich dein Vater und du solltest Verständnis zeigen. Mein Vater ist auch so drauf wie dein Vater ohne ein schlimmes Ereignis passiert ist

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Was unternimmt dein Vater gegen seine Depression?

Der Tod des Partners wirft manche Menschen nachhaltig aus der Bahn, was aber nicht bedeutet, dass man nichts dagegen unternehmen kann/soll. Vor allem bedeutet es auch nicht, dass die Kinder darunter zu leiden haben.

Schließlich hast du ja auch deine Mutter verloren, und so wie er sich derzeit verhält, verlierst du auch nocht deinen Vater- und was für ihn genauso schlimm sein dürfte, er auch noch sein Kind.

Hast du dich schon einmal wegen einer psychosozialen Hilfe umgesehen? Der Auszug sollte wirklich die allerletzte Option sein, denn es  wäre traurig, wenn durch den Tod deiner Mutter, das letzte Stückchen Familie auch noch zerbräche.

"Wasch deinem Vater einmal den Kopf" damit er aufwacht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er das will, was sich jetzt bei euch anzubahnen scheint.

Alles Gute euch Beiden

Jugendamt wegen Auszug sollte auf jeden Fall eine Option sein, aber die könnten euch auch genausogut helfen, indem sie eure Beziehung kitten!

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Hey , das klingt nicht schön.
Ich bin mit 15 ausgezogen.

Hab mich ans jugendamt gewandt , die haben mir geholfen.

Betreutes wohnen bekommst du da wo ein platz frei ist , es gibt aber auch pflegefamilien

Man könnte auch bei verwandten wohnen , oma , opa , tante , onkel und so weiter

Wünsche dir viel Glück

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