Ausziehen in meiner Situation?

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5 Antworten

Sorry aber:

"Das Problem ist nur, dass ich zu meinem Studium noch Kraft für den Haushalt UND einen Job aufbringen muss. Ich bin grundsätzlich ein recht stressanfälliger Mensch. Ich weiß nicht, wie viel ich mir damit aufbürde"

Mimimimimimimimi. Entweder du kannst dir das Ausziehen leisten (und selbst finanzieren wenn die Eltern nicht wollen) oder du bleibst daheim. Und ohne Arbeit wird das mit dem Finanzieren nichts, denn Geld fällt nicht vom Himmel. Du sprichst davon dass du mit der Wohnung Selbstständigkeit erlernen willst und scheust dich dann vor einer beruflichen Tätigkeit? Ich lach mich gleich tot.

"Ist es entgegen der herrschenden sozialen Dogmen vertretbar, mit dem Ausziehen zu warten, bis ich ein festes Einkommen erwirtschafte?"

Was haben "soziale Dogmen" damit zu tun, denn Ausziehen ohne festes Einkommen in irgendeiner Form kannst du nicht einfach so

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Kommentar von MrMeeseeks2
27.08.2016, 21:28

Ein Mathematikstudium frisst alleine schon sehr viel Zeit. Ich habe mich nur gefragt, wie andere das machen. Ich weiß nicht, ob es normal ist, während einem Vollzeitstudium zu Arbeiten.

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Ist es entgegen der herrschenden sozialen Dogmen vertretbar, mit dem
Ausziehen zu warten, bis ich ein festes Einkommen erwirtschafte? Für
mich fühlt es sich etwas merkwürdig an.

Wenn man sich etwas nicht leisten kann, kann man es nicht machen. Die Rechnung ist also ganz einfach. Ohne Moos nix los.

Erwachsenwerden kann man auch daheim. Man sollte erst alles können und erwachsen sein und dann ausziehen.

Ich fasse zusammen: Du möcntest ggf. ausziehen, du möchtest kein Nebenjob machen und hast kein geregeltes Einkommen. Eine Kredit möchtest du auch nicht aufnehmen, weil du dich nicht verschulden wirst. - Dann musst du daheim bleiben.

Es gäbe Möglichkeiten ein geregeltes Einkommen im Studium zu haben (aber jobben magst du ja nicht probieren) und auch ein Kredit ist völlig normal (aber auch das magst du nicht). Dann bleibt dir einfach nichts anderes übrig als das gesamte Studium daheim zu wohnen. Solange deine Eltern da mitspielen, ist es  ja okay.

Ich würde als Eltern da ehrlich gesagt irgendwann ungeduldig werden. Du bezahlst zwar nichts, aber deine Eltern werden jetzt noch mind. 5 Jahre für dich zahlen, zahlen, zahlen. Und das obwohl du eigentlich jobben könntets um zu entlasten. Aber das ist die Entscheidung von dir und deinen Eltern. Sind die damit einverstanden, interessiert keine andere Meinung.

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Ist es entgegen der herrschenden sozialen Dogmen vertretbar, mit dem
Ausziehen zu warten, bis ich ein festes Einkommen erwirtschafte?

So sollte es an sich sein. Selbstverständlich kannst du mit BAFÖG und deinem Kindergeld auch in einer eigenen Wohnung / Zimmer ein bescheidenes Studentenleben führen.

Ich bin 21 Jahre alt und lebe bei meiner Mutter. Ich fange bald mit
einem Mathestudium an und werde die nächsten Jahre wohl kein geregeltes
Einkommen haben.





Du bist 21 Jahre alt und hast außer dem Abitur noch nie irgendwas mit Arbeit oder Lehre gemacht? Reife Leistung!

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Kommentar von MrMeeseeks2
27.08.2016, 21:25

Ja, ich habe sehr viel Mist gebaut. Eine erste Ausbildung als Fachinformatiker habe ich nach der MR begonnen, das allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht geklappt hat. Mein Plan war anschließend auf die BOS zu gehen, jedoch wollte ich nicht länger warten und habe den Weg über die FOS eingeschlagen.

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Ich empfehle dir, nicht auszuziehen bist du ein geregeltes Einkommen hast UND auch etwas Geld gespart hast.

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Alles Gute ist selten beieinander...Du kannst nicht beides haben, Privatspäre und Dein Vorteil von "Hotel Mama".

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