Ausziehen in der Ausbildung..Geld/Unterhalt

5 Antworten

wenn du ausziehst deckst du mit deinem Einkommen (Ausbildungsvergütung , KG) deinen Bedarf (670 Euro) selber , da fällt der Unterhalt dann weg , es sei denn dein Vater bzw. Eltern zahlen dir freiwillig noch was ...

Du bekommst möglicherweise Berufsausbildungsbeihilfe von der Arbeitsagentur. Vom Wohngeld bist du ausgeschlossen (§ 20 Abs. 2 WoGG).

Wenn Du als Auszubildende von zu Hause ausziehen musst, weil Dein Arbeitsweg zu weit ist, hast Du einen "unterhaltsrechtlichen Bedarf" von insgesamt 670 Euro (inklusive Kindergeld), von dem Du dann alle Deine Lebenshaltungskosten (Verpflegung, Miete, Strom, Kleidung...) bestreiten musst.
Ggf. könntest Du noch einen "ausbildungsbedingten Freibetrag" von 90 Euro geltend machen für Deine Fahrtkosten etc... - dies ist abhängig vom Bundesland. So würde Dein "Bedarf"ggf. auf 760 Euro ansteigen.

Bei einem Nettoeinkommen von ca. 600 Euro und Kindergeld in Höhe von 184 Euro stünden Dir allerdings bereits 784 Euro zur Verfügung.

Damit ist Dein "Bedarf" also vollständig gedeckt.

Du hättest keinen Anspruch mehr auf Unterhaltsleistungen von Deinen Eltern - auch nicht mehr auf die bisherigen 380 Euro des Vaters.....

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