Ausziehen ... 18 Jahre!?

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7 Antworten

Du brauchst gar keinen Grund bei einer schulischen Ausbildung. dein Bedarf erhöht sich um 175€ im Vergleich zum daheimwohnend.

Diese Schulform wird gefördert, wenn Ihr sowohl bei den Eltern wohnt als auch nicht mehr bei den Eltern wohnt. Dabei muss der Auszubildende nicht mehr begründen, warum er nicht mehr bei den Eltern wohnt, um den höheren Grundbedarf zu erhalten. Dies ist eine der positiven Änderungen durch die 23. BAföG Novelle.

http://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg/schueler-bafoeg.html

Erstausstattung bekommst du nicht, das ist nicht vorgesehen. auch kein Geld für Kaution oder sonstiges Du musst mit maximal 465€ klarkommen (dazu kommt noch Kindergeld) und mehr gibt es nicht, keine Erstaustattung oder Geld, wenn was kaputt geht.

Eine Schulkameradin hat mir vor kurzem geraten, einfach auszuziehen und erst dann den Ämtern klar zu sagen, dass man jetzt ausgezogen ist und jetzt das Geld brauch.

--> Dieser Ratschlag ist schwachsinnig ohne Ende. Wenn du ausziehst, keine Gründe hättest (wenn du welche brauchst), dann wird dir trotzdem keiner Geld geben. Wenn ich mir einen Porsche kaufe und dann eben zum amt geh und sag: "Tja ist gekauft, ich brauch jetzt das Geld aber", dann wird mir das auch keiner geben. Genausowenig wie dir. wenn du tatsächlich Gründe bräuchtest (ist nicht so) und dann einfach das amt vor "vollendete Tatsachen" stellen willst wirst du dir nur selbst ins Knie schießen. es gibt Regeln und Gesetze und fertig.. so eine einstellung find ich mehr als komisch und sollte dir ja auch klar sein, dass das Leben und die Ämter nicht so laufen.

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also ich würde nicht einfach ausziehen und dann erst gelder beantragen, der schuß kann gewaltig nach hinten los gehen.. dann hast du einen mietvertrag und bist mindest drei monate gebunden .... und schwups schon schulden..

ohne eigenes einkommen ist es fast nicht möglich einfach mal aus zu ziehen und dann verlangen das vater staat für deinen unterhalt aufkommt.

deine eltern sind bis zur beendigung deiner erstausbildung für dich unterhaltspflichtig, (dies unterliegt aber auch bestimmten bedingungen und ist zeitlich eingeschränkt) so fern dies ihre finanziellen mittel zulassen. zudem hast du ein anrecht auf dein kindergeld. ich schätze aber mal das deine eltern wohl nicht freiwillig deinen auszug finanzieren werden, somit würde dir nur der gang zum anwalt bleiben, wo du deinen unterhalt einfordern und evtl. gerichtlich einklagen müsstest.... ob dies was bringt und sinnvoll wäre .. fraglich..

bedenke bitte, viele haben in deinem alter probleme mit ihren eltern... man ist volljährig und möchte nun auch entlich tun und lassen können was man will. das geht aber nicht, wenn man noch zuhause wohnt. denn dort haben die eltern immer noch irgendwie die finger auf dir und deinen entscheidungen... schließlich zahlen sie dir alles, ermöglichen dir eine gute ausbildung und erwarten dafür natürlich auch einen gewissen grad an respekt und das du deinen verpflichtungen (die ausbildung an erster stelle) auch voll nachkommst... nicht immer ist ein auszug für jemanden in der ausbildung wirklich das richtige, es hängt auch von der reife eines menschen ab ob er diesen schritt wirklich alleine stemmen könnte.. mach dir darüber mal in aller ruhe gedanken, denn alleine wohnen bedeutet nicht nur fun und action.. sondern eine menge verantwortung !

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Kommentar von Aki51
17.05.2013, 08:37

Von der Reife her, bin ich überzeugt, dass ich das schaffe. Jedoch ist immer die Rede von der Erstausbildung. Ich schließe August meine erste Ausbildung ab und beginne gleich im September meine zweite (auch wieder mit Unterstützung des Bafögs -> schulische Ausbildung)

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Nein, es bekommt (zum Glück) nicht jeder einfach Geld, der das Gefühl hat von zu Hause ausziehen zu müssen... So lange du in der Erstausbildung bist und deine Eltern finanziell in der Lage sind, sind sie für dich zuständig und können natürlich auch verlangen, dass du zu Hause wohnen bleibst.. Einfach ausziehen und dann zu hoffen, dass andere für dich eine Wohnung bezahlen, funktioniert eindeutig nicht...

Zuerst arbeiten und eigenes Geld verdienen, dann ausziehen - ganz einfach!

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Das Problem ist, dass du nicht einfach so Bafög beziehen kannst. Dafür muss ein guter Grund vorliegen (nicht umbedingt häusliche Gewalt). Das Geld, was du bekommst, musst du auch irgendwann zurück zahlen, ist dir das auch gesagt worden ?

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Kommentar von Aki51
17.05.2013, 08:33

Nein mein Bafög muss ich nicht zurück zahlen, nur Meister-Bafög müsste ich zurück zahlen.

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Ganz schlechter Rat . Wenn du das machst bekommst du garkeine Unterstützung , davon mal abgesehen , welcher Vermieter gibt dir eine Wohnung wenn du keine Einnahmen hast um die Miete zu zahlen .

Mein Rat an dich , bleib zu Hause , viele haben in diesem alter ärger und wollen ausziehen , besprich die Probleme mit deinen Eltern und reiß dich zusammen .

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Nein :)

Bist du 25 bist musst du bei den Eltern bleiben, es sei denn du kannst dir eine Wohnung selber finanzieren und ja wenn Gewalt vorliegt dann glaube ich auch.

Am sonsten keine Chance.

Und versuche nicht erst auszuziehen und dann zum Amt zu gehen da gibt es große Probleme und die Wohnung wird eh nicht bezahlt.

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Kommentar von comedyla
17.05.2013, 10:20

ich bin mit 19 ausgezogen und habe Bafög bekommen, genauso wie alle anderen auch...

bis 25?? dir ist bitte schon klar, dass es keine 25-Jahres-Grenze im Familienrecht gibt. die Unterhaltspflicht kann bereits mit 22 erloschen sein oder mit 30 noch vorhanden sein..

und hier hat das nichts mit Unterhalt zu tun, sondern mit Bafög. Und Bafög bekommt man auch außerhalb wohnend...

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Geht das so einfach?

ja und schon bist du in der schuldenfalle ! such dir ne wg,weil das die günstigste wohnform ist.

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