Auswirkungen der Wirtschafts-,Währungs-und Sozialunion in der DDR.?

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Der Staatsvertrag zwischen der BRD und DDR vom 18. 5. 1990 legte als Umtauschkurs von Mark der DDR auf DM fest: Löhne, Gehälter, Renten, Mieten, Pachten u. a. wiederkehrende Zahlungen im Verhältnis 1 : 1, andere Forderungen und Verbindlichkeiten im Verhältnis 2 : 1. Für private Spareinlagen (Umtausch war nur über Konten bei Banken möglich) galt bis zu bestimmten Grenzen (in der Regel 4 000 Mark je Person) ein Umtauschkurs von 1 : 1, darüber hinausgehende Einlagen wurden 2 : 1 umgestellt. Guthaben von Personen und Firmen ohne Sitz in der DDR wurden im Verhältnis 3 : 1 getauscht.

Die Einführung der D-Mark und der Umbau der Planwirtschaft zu marktwirtschaftlichen Strukturen beschleunigte den Niedergang der DDR-Volkswirtschaft. Das Einzelhandelsmonopol der HO und Konsumgenossenschaften sorgte in den Geschäften am Stichtag für ein reichhaltiges Angebot an Waren aus westdeutscher Produktion. Die Nachfrage nach in der DDR gefertigten Waren brach auf der anderen Seite ein, da die Konsumenten mit der durch die Währungsunion gewonnenen Kaufkraft westdeutsche Waren bevorzugten. Die nun treuhänderisch verwalteten Betriebe der DDR hingegen fanden nur mit sehr viel Mühen Abnehmer für ihre Produkte. Als enormer Wettbewerbsnachteil erwies sich die geringe Produktivität der DDR-Betriebe. Zusätzlich belastet wurden die Betriebe durch Lohnerhöhungen nach der Währungsunion.

Die bestehende Sozialversicherung in der DDR wurde in Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung aufgespaltet. Für das Arbeitslosengeld und die Rentenkasse wurde eine Anschubfinanzierung eingeführt.

In der DDR wurde nun nach westdeutschem Arbeitsrecht gearbeitet, was Koalitionsfreiheit, Tarifautonomie sowie Veränderungen an Arbeitskampfrecht (insbesondere Streikrecht) sowie Mitbestimmung und Kündigungsschutz beinhaltete.

Die Handelsbeziehungen mit den ehemaligen RGW-Staaten (z.B. Sowjetunion) sind eingebrochen.

Das sieht man ja. Angela Merkel als Kanzlerin ( Kohls Mädchen ) höhere Steuern, mehr Arbeislose und di neuen Bundesländer, sowie Berlin und nicht mehr Bonn als Regierungssitz.

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