Auswirkung von Lärm auf das menschliche Gehör?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Moin,

fang doch zunächst mal mit der Beschreibung des Aufbaus vom Ohr an.

Dann gehst du auf den (normalen) Hörvorgang ein.

Dabei kommst du unweigerlich auf den Bau und die Funktionsweise der Schnecke mit ihren Sinneshärchen zu sprechen. Du erläuterst, dass die Sinneshärchen gebündelt stehen und so den Frequenzbereich des Hörens abdecken.

Die Härchen, die für hohe Frequenzen zuständig sind, bekommen im Laufe der Zeit am meisten Druckwellen ab und werden daher häufig geknickt. Dadurch verschleißen sie schneller und werden geschädigt. Sie bleiben geknickt liegen und richten sich nicht mehr auf. Und einmal zerstörte Härchen heilen nicht und werden auch nicht mehr ersetzt. Je länger dein Ohr also Lärm ausgesetzt wird, desto mehr Härchen werden dauerhaft geschädigt und um so schlechter hörst du.

Ein weiteres erwähnenswertes Kriterium wäre hier noch die Altersschwerhörigkeit...

Guckst du dieses Bild:

Links siehst du intakte, aufgerichtete Hörsinneshärchen. Rechts siehst du dauerhaft zerstörte, abgeknickte Härchen.

Das (und vieles mehr) findest du hier:

https://www.ubz-stmk.at/fileadmin/ubz/upload/Downloads/laerm/Stundenbild_Laerm-Spar-Vertrag_Primarstufe.pdf

Lesen und ausarbeiten musst du den Rest natürlich selbst...

LG von der Waterkant

 - (Biologie, Lärm)

Für die menschliche Hörleistung sind vor allem die Hörsinneshärchen auf dem cortischen Organ (Schnecke) in unseren Ohren verantwortlich. Durch sie können wir sowohl sehr leise als auch sehr laute Geräusche wahrnehmen, wir können Tonhöhe und Tonlage unterscheiden. Wie gut jemand hört, hängt vom Zustand dieser Sinneshärchen (Cilien) ab. Da es fast immer und überall in unserer Umwelt Geräusche gibt, sind die Cilien fast unentwegt im Einsatz. Sogar nachts unterbrechen sie ihre Tätigkeit nicht.

Wirken auf die Cilien über einen längeren Zeitraum laute Geräusche ein, haben sie kaum Zeit zur Regeneration. Zusätzlich führt längere Lärmeinwirkung zur Verengung der Blutgefäße im Ohr, wodurch eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Hörsinneszellen nicht mehr gewährleistet ist. Als Folge davon werden sie geschwächt, müde und schlaff, verkleben oder brechen ab. Ihre Funktionstüchtigkeit geht damit unersetzbar verloren. Je mehr Hörsinneszellen so zerstört werden, umso schlechter ist das Hörvermögen. Dies kann sowohl zu Langzeitschäden als auch zu kurzzeitigen Hörstörungen (Taubheit, Teiltaubheit, Nebengeräusche) führen.

Quelle: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie/artikel/laerm

Woher ich das weiß:Recherche

Vielen Dank.

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Na ja es gibt des Stapedius-Reflex

und sonst kannst nach dem Reißen des Trommelfells schauen.

Wenn du den Text bei Google genau so eingibst

Auswirkung von Lärm auf das menschliche Gehör

werden dir jede Menge Seiten und Links angezeigt. Was davon für dich brauchbar ist, musst du dir erlesen....

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