Auswirkung von Drehmoment, Drehzahl auf Verbrauch und Schadstoffemission?

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1 Antwort

Beim Verbrennungsmotor liegt der optimale Wirkungsgrad irgendwo bei niedrigen Drehzahlen und relativ hoher Last (variert natürlich von Motor zu Motor).

Der Grund dafür, ist das mit steigender Drehzahl die Reibverluste zunehmen (das Minimum befindet sich meist knapp über Leerlaufdehzahl) und damit der Wirkungsgrad sinkt. Mit steigender Last (Drehzahl konstant) steigt auch die abgegebene Leistung während der Reibverlust nahezu gleich bleibt (beim gedrosselten Ottomotor kommen noch sinkende Drosselverluste hinzu) => Wirkungsgrad steigt

Mit deinem Downspeeding wird versucht, in einem optimalern Wirkungsgradbereich zu kommen für die benötigte Leistung

Auf die Schadstoffemissionen hat das allerdings eine eher negativen Einfluß. NOx entsteht, wenn eine gewisse Temperaturschwelle überschritten wird (und genug Sauerstoff da ist). Allerdings sind das nur Rohemmissionen und bei einem Lambdageregelten Benziner mit 3 Wege Kat können diese wieder auf fast 0 reduziert werden. Allerdings muß der Kat dafür erst seine Betriebstemperatur erreicht haben, und bis dahin darf man noch nicht zuviele Emissionen freigesetzt haben.

Exterminans 01.11.2013, 09:27

Vielen Dank schon mal für diese tolle Antwort, das ergibt sogar alles einen Sinn ;)

Heißt das nun auch, dass ich mit meinem alten Golf 3 am wenigsten verbrauche, wenn ich sehr sehr früh schalte? (--> Vollast fahre) Dadurch würde natürlich ab und an das Beschleunigungsvermögen leiden...

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LtLTSmash 01.11.2013, 10:43
@Exterminans

Ja, allerdings nicht ganz Vollast sonder ein wenig drunter, denn Beim Benziner verschlechtert Klopfen und Anfettung den Verbrauch wieder etwas.

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